International
Niederlande

Inspektion von brennendem Frachter wird Tage dauern

Smoke and flames are seen on a freight ship in the North Sea, about 27 kilometers (17 miles) north of the Dutch island of Ameland, Wednesday, July 26, 2023. A fire on the freight ship Fremantle Highwa ...
Der brennende Frachter am 26. Juli 2023.Bild: keystone

Brennender Frachter erstmals inspiziert – das Schiff scheint stabil

01.08.2023, 13:3522.08.2023, 14:20
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Knapp eine Woche nach Ausbruch des Feuers auf dem Autofrachter vor der niederländischen Küste haben Bergungsspezialisten das Schiff erstmals genauer an Bord inspiziert.

«Es gibt keine sichtbaren Zeichen mehr, dass das Feuer noch wütet», sagte eine Sprecherin der Wasserbehörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh. Man könne noch nicht sagen, dass es gelöscht sei.

Die «Fremantle Highway» sei stabil und auch unter der Wasserlinie intakt. Die Sorge ist, dass die Stahlwände aufgrund der enormen Hitze im Schiffsbauch bersten könnten und dann Öl austritt. Dies könnte zu Umweltschäden auf den Inseln und im Wattenmeer führen. Der brennende Frachter liegt nun etwa 16 Kilometer nördlich der Wattenmeerinseln Schiermonnikoog und Ameland vor Anker.

Das rund 200 Meter lange Schiff mit rund 3800 Autos an Bord soll später zu einem Hafen geschleppt werden. Dort soll das Schiff entladen und abgewrackt werden, Schadstoffe müssen entsorgt werden. Welcher Hafen das sein wird, ist noch nicht entschieden. Verantwortlich dafür ist nach Angaben der Wasserbehörde der japanische Eigentümer des Schiffes.

Die Entscheidung hängt nach Angaben des Bergungsunternehmens Boskalis auch vom Zustand des Schiffes und der Ladung ab. Optionen seien das benachbarte Eemshaven direkt an der deutschen Grenze sowie das deutsche Wilhelmshaven, sagte Boskalis-Chef Peter Berdowski der Tageszeitung De Telegraaf am Dienstag.

(yam/sda/dpa)

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