International
Papst

Papst Franziskus lässt wegen Erkältung Angelus-Gebet ausfallen

Papst Franziskus will lieber zu Hause beten ‒ was heisst das für das «Urbi et Orbi»?

21.12.2024, 17:22
Mehr «International»
ARCHIV - Papst Franziskus feiert die Messe des Ritus 'Corpus Domini' im Bezirk Casalbertone. Foto: Evandro Inetti/ZUMA Wire/dpa
Papst Franziskus leidet gerade an einer Erklätung.Bild: sda

Wegen einer Erkältung wird Papst Franziskus das traditionelle Angelus-Gebet am Sonntag in der Kapelle seines Wohnsitzes im Vatikan abhalten. Dies teilte der Heilige Stuhl mit. Aufgrund der «starken Kälte und der Erkältungssymptome, die in den vergangenen Tagen aufgetreten sind», werde das 88 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche das Gebet nicht wie üblich vom Fenster des Apostolischen Palastes aus abhalten, sondern von zu Hause.

Franziskus, der erst am Dienstag Geburtstag gefeiert hatte, leidet seit längerer Zeit an gesundheitlichen Problemen. Bei öffentlichen Auftritten sitzt er inzwischen meist im Rollstuhl. In den zurückliegenden Wintern plagten den Argentinier mehrfach Erkältungen. Er hatte im vergangenen Winter schon einige Male wegen Atemwegserkrankungen das Angelus-Gebet in der Kapelle des Gästehauses Santa Marta zelebriert.

Der Heilige Stuhl verwies in der jüngsten Mitteilung auch auf die «Verpflichtungen» des Papstes in der nächsten Woche – an den Weihnachtsfeiertagen wartet ein strammes Terminprogramm auf ihn. An Heiligabend hält Franziskus im Petersdom nicht nur die Christmette. Mit der Öffnung der Heiligen Pforte beginnt auch das Heilige Jahr 2025. Solche Jubeljahre gibt es regulär nur alle 25 Jahre. Am ersten Weihnachtsfeiertag spricht er dann den traditionellen Segen «Urbi et Orbi» («Der Stadt und dem Erdkreis»). (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
    Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Trumps historischer Zoll-Offensive
    Der amerikanische Präsident will mehr Zölle, aber wie viel mehr und gegen wen genau, weiss er anscheinend bis zuletzt selbst nicht. Vieles ist dennoch klar.

    Mittwoch, der 2. April, soll zum angeblichen «Liberation Day» für die USA werden, zum Tag der Befreiung. So will es Donald Trump haben. Denn vor diesem «Liberation Day» seien die USA ganze 40 Jahre lang, «vielleicht sogar noch länger», im Welthandel ausgenutzt worden – «abgezockt» oder «ripped off». Nun werde er, Trump, endlich wieder für Fairness sorgen – mit Zöllen. Auf Waren, die aus dem Ausland in die USA kommen, soll ein Zoll erhoben werden, also eine Steuer. Das sei die «schönste Sache im Wörterbuch».

    Zur Story