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People-News

Wegen Frauen-«Lynchjustiz»: Polanski bleibt César-Verleihung in Frankreich fern



epa08251911 (FILE) Polish-French director Roman Polanski arrives on the red carpet prior to the premiere 'Music of My Life (Blinded by the Light)' during the 45th Deauville American Film Festival, in Deauville, France, 07 September 2019 (reissued 27 February 2020). Roman Polanski announced in a statement on 27 February 2020 that he will not attend the Cesar Awards ceremony in Paris on 28 February, in order to avoid criticism and demonstrations from French feminist groups.  EPA/JULIEN DE ROSA *** Local Caption *** 55450961

Roman Polanski Bild: EPA

Die Verleihung des höchsten französischen Filmpreises César findet am Freitag ohne den Favoriten statt: Der mit Vergewaltigungs-Vorwürfen konfrontierte Regisseur Roman Polanski will der Zeremonie fernbleiben, wie er am Donnerstag mitteilte.

Er begründete dies mit der «Lynchjustiz» durch Frauenrechtlerinnen. Sie haben neue Proteste gegen den französisch-polnischen Filmemacher angekündigt, der mit seinem neuen Film «Intrige» in zwölf Kategorien nominiert ist.

Polanski verwies darauf, dass die Aktivistinnen vor dem Pariser Konzertsaal Pleyel demonstrieren wollen, wo die César-Gala am Freitagabend stattfindet. Zudem gebe es Unruhe wegen der Akademieleitung, die nach Vorwürfen der Intransparenz und autoritärer Strukturen vor knapp zwei Wochen geschlossen zurückgetreten war. Die César-Verleihung werde deshalb «eher ein Symposium als ein Fest des Kinos, das seine grössten Talente ehrt», erklärte Polanski.

Die Akademie-Führung war auch wegen der zwölf Nominierungen für Polanski in die Kritik geraten, der unter anderem auf den Preis als bester Regisseur hoffen kann.

Kurz vor dem Filmstart von «Intrige» im November hatte ein früheres Model Polanski vorgeworfen, sie 1975 vergewaltigt zu haben. Der Filmemacher bestreitet dies. In den USA wird er weiter wegen Missbrauchs einer Minderjährigen in den 70er Jahren gesucht, den er auch eingeräumt hat. (aeg/sda/afp)

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