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People-News

«Opfer haben Recht auf die Wahrheit»: Prinz Andrew soll zu Fall Epstein aussagen



FILE - In this file photo dated Sunday, Nov. 3, 2019, Britain's Prince Andrew delivers a speech during the ASEAN Business and Investment Summit (ABIS) in Nonthaburi, Thailand.  Attorneys representing Britain’s Prince Andrew have lambasted U.S. justice authorities, Monday June 8, 2020, for what they described as a violation of commitments to confidentiality in their discussions with him about the late sex offender Jeffrey Epstein.(AP Photo/Sakchai Lalit, FILE)

Was weiss Andrew? Bild: keystone

Im Epstein-Missbrauchsskandal hat Opfer-Anwältin Gloria Allred den britischen Prinzen Andrew aufgefordert, unter Eid «einfach nur die Wahrheit zu sagen». Der 60-Jährige sei derzeit kaum glaubwürdig, sagte Allred am Dienstag dem Sender BBC.

Die Anwältin vertritt einige Frauen im Skandal um den US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein. «Die Opfer haben ein Recht auf die Wahrheit. Dies alles ist sehr schmerzhaft für sie», sagte Allred. Auch gegen den Prinzen gibt es Missbrauchsvorwürfe. Die Spannungen zwischen den US-Ermittlern, die ihm Mangel an Kooperationsbereitschaft vorwerfen, und Andrews Anwälten nehmen zu. Sie überhäufen sich gegenseitig mit Vorwürfen.

Der zweitälteste Sohn von Elizabeth II. (94) taucht kaum noch in der Öffentlichkeit auf. Er gab nach einem missglückten BBC-Interview, in dem er sich um Kopf und Kragen redete, seine royalen Pflichten vorerst auf. Seit Monaten steht er wegen seiner Freundschaft zu Epstein in der Kritik. Der Multimillionär hatte sich in einem New Yorker Gefängnis im vergangenen August das Leben genommen. Er hatte Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen.

Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Von den Machenschaften seines Freundes will er nichts mitbekommen haben. Eines der Opfer, Virginia Giuffre, wirft dem Prinzen aber vor, er selbst habe sie als Minderjährige missbraucht. Andrew bestreitet das. Er sagte zu, allen zuständigen Ermittlungsbehörden helfen zu wollen. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • circumspectat animo 09.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Die Spannungen zwischen den US-Ermittlern, die ihm Mangel an Kooperationsbereitschaft vorwerfen, und Andrews Anwälten nehmen zu. Sie überhäufen sich gegenseitig mit Vorwürfen.

    Das klingt so als sei Prinz Andrew den US Ermittlern ebenbürtig, dabei ist er einfach ein ganz normaler Beschuldigtet wie jeder andere Auch. Ich verstehe nicht wie Medien einen Menschen auf Grund seines sozialen Status in der Betichterstattung anders darstellen als einen anderen Menschen. Erst recht da dieser Mann nichts geleistet hat ausser in der richtigen Familie geboren worden zu sein.
  • RicoH 09.06.2020 12:14
    Highlight Highlight "Er sagte zu, allen zuständigen Ermittlungsbehörden helfen zu wollen"

    Dann sollte es doch absolut kein Problem sein, unter Eid auszusagen – oder hört etwa bei der Wahrheit der Wille zur Aufklärung auf?

    Wie auch immer, das wirft ein mehr als schräges Licht auf den Prinzen.
  • gigus 09.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Epsteins "Suizid" ist nicht zweifelsfrei bewiesen.
    • Bee89 09.06.2020 13:31
      Highlight Highlight er ist geselbstmordet worden...
  • Alteresel 09.06.2020 11:19
    Highlight Highlight Unter Eid auszusagen braucht etwas mehr Mut als mit Minderjährigen rumzumachen!

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