bedeckt, wenig Regen
DE | FR
12
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
People-News

Londoner Polizei nimmt keine Ermittlungen gegen Prinz Andrew auf

People-News

Londoner Polizei nimmt keine Ermittlungen gegen Prinz Andrew auf

11.10.2021, 09:0211.10.2021, 14:34
ARCHIV - Prinz Andrew, Herzog von York. Im Epstein-Missbrauchsskandal hat Opfer-Anw
Prinz AndrewBild: sda

Im Missbrauchsskandal um den US-Millionär Jeffrey Epstein nimmt die Londoner Polizei keine Ermittlungen gegen Queen-Sohn Prinz Andrew (61) auf. «Aus verfahrensrechtlichen Gründen haben Beamte der Metropolitan Police ein im August 2021 im Rahmen einer US-Zivilklage veröffentlichtes Dokument überprüft», zitierte die BBC am Montag eine Polizeimitteilung. «Diese Überprüfung ist abgeschlossen, und wir werden keine weitere Massnahmen ergreifen.» Die Londoner Polizeichefin Cressida Dick hatte im August angekündigt, die von einer US-Amerikanerin gegen Andrew erhobenen Missbrauchsvorwürfe zu prüfen. «Niemand steht über dem Gesetz», hatte Dick gesagt.

Andrew dürfte sich durch die Entscheidung der Polizei bestätigt fühlen. Die Nachrichtenagentur PA zitierte einen Vertrauten des Prinzen mit der Einschätzung, der Schritt sei «keine Überraschung». Andrew habe «immer vehement seine Unschuld beteuert und macht das auch weiterhin», so die nicht näher genannte Quelle.

Der Sender Channel 4 hatte der Polizei zudem Informationen übergeben, dass Epsteins Ex-Freundin Ghislaine Maxwell, die derzeit in den USA in Haft ist, in Grossbritannien Frauen und Mädchen verschleppt und missbraucht habe. Die Londoner Polizei teilte weiter mit, dass auch in diesem Fall keine weiteren Massnahmen ergriffen würden. Sie betonte aber, dass sie im Fall Epstein weiterhin mit anderen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten werde.

Eine Frau wirft Prinz Andrew vor, sie als Minderjährige unter anderem in London missbraucht zu haben und hat in den USA Zivilklage gegen den zweitjüngsten Sohn von Königin Elizabeth II. (95) eingereicht. Virginia Giuffre gibt an, von Epstein und Maxwell als Jugendliche zur Sexsklavin gemacht worden zu sein. Prinz Andrew steht seit Jahren wegen seiner früheren Freundschaft zu Epstein in der Kritik und hat sich von seinen royalen Aufgaben zurückgezogen. Die Vorwürfe weist er strikt zurück. Epstein, der sich 2019 im Gefängnis umbrachte, soll gemeinsam mit seiner Ex-Partnerin Maxwell jahrelang Dutzende Mädchen und junge Frauen in seine Abhängigkeit gebracht und sexuell missbraucht sowie anderen Männern zugeführt haben. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Als Countdown zu Harry und Meghan: 40 weitere Royal Weddings

1 / 63
Als Countdown zu Harry und Meghan: 40 weitere Royal Weddings
quelle: ap pa pool / john stillwell
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Baba ♀️
11.10.2021 09:19registriert Januar 2014
Hat Mama Queen "gut" gemacht für ihr Lieblingsbubeli 🤬
500
Melden
Zum Kommentar
avatar
The Twelfth
11.10.2021 10:22registriert Juni 2020
Aber Julian Assange ist und bleibt in Haft.
441
Melden
Zum Kommentar
avatar
RicoH
11.10.2021 10:41registriert Mai 2019
Das war zu erwarten. Die USA müssen sich aber nicht wundern, da sie ja auch die Zusammenarbeit mit ausländischen Ermittlern abwürgen, wenn es sich um Verbrechen ihrer Soldaten in ausländischen Einsätzen handelt.
273
Melden
Zum Kommentar
12
Spionage-Ballon: US-Aussenminister verschiebt Peking-Reise

Angesichts von Spionagevorwürfen der USA gegen China hat US-Aussenminister Antony Blinken eine fürs Wochenende geplante Reise nach Peking abgesagt. Der Besuch solle zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden, sobald die Umstände dies zuliessen, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter des US-Aussenministeriums am Freitag in Washington. Blinken hätte ursprünglich noch am Freitag aufbrechen sollen.

Zur Story