International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07026941 Russian Lieutenant-General Nikolai Parshin, the Head of the Main Missile and Artillery Directorate of the Russian Defence Ministry, speaks about the 17 July 2014 downing of the Malaysia Airlines Boeing 777 in Ukraine, during a news conference in Moscow, Russia, 17 September 2018. The Malaysia Airlines Boeing 777 plane operating flight MH17 from Amsterdam to Kuala Lumpur with 298 people aboard was downed by a missile over eastern Ukraine on 17 July 2014. While Ukraine blames pro-Russian separatists to have shot down the plane, Parshin according to media reports presented what they see as evidence that the Buk system missile was delivered to Ukraine and was never transported to Russia. He also was cited as saying, that he warned Ukraine could destroy documentation over that missile 'in order to conceal the truth'.  EPA/YURI KOCHETKOV

General Niklolai Parshin erklärt, warum das russische Militär nicht für den Abschuss der MH17 verantwortlich sein könne.  Bild: EPA/EPA

Russisches Militär zu MH17-Absturz: Rakete stammte aus der Ukraine



Das russische Militär hat neue angebliche Belege für seine Unschuld am Abschuss der malaysischen Boeing mit 298 Toten über dem Kriegsgebiet Ostukraine 2014 veröffentlicht.

Die eingesetzte Rakete des Flugabwehrsystems Buk sei 1986 an eine Einheit der sowjetischen Streitkräfte in der Westukraine geliefert worden, sagte der russische General Nikolai Parschin am Montag in Moskau. Von dort sei die Rakete nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nie nach Russland zurückgekehrt, zitierten ihn russische Agenturen.

Der Unglücksflug #MH17 – eine Chronik

Die Boeing 777 war am 17. Juli 2014 auf Flug MH17 von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine getroffen worden. Dort tobten Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Truppen.

Weil die meisten Toten aus den Niederlanden stammen, untersuchen dortige Staatsanwälte zusammen mit Malaysia, Australien, Belgien und der Ukraine den Abschuss. Sie machen Moskau verantwortlich und haben das mutmasslich eingesetzte Buk-Geschütz identifiziert, das zu einer russischen Flugabwehreinheit in Kursk gehört. watson berichtete: 

Angaben vom Raketen-Hersteller sollen Russland entlasten – Ukraine spricht von Fälschung

Parschin nannte die Seriennummer des Raketenantriebs, die auch die Ermittlungskommission JIT in den Niederlanden festgestellt hat. Seine abweichenden Angaben zur Geschichte der Rakete stützte er auf angebliche Unterlagen des Herstellers in Dolgoprudny bei Moskau.

Die Ukraine sprach von einer Fälschung. Russische Behörden veröffentlichen oft eigene Versionen zu MH17, um den Niederlanden dann vorzuhalten, diese seien bei den Ermittlungen übergangen worden. (tam/sda/dpa)

Russland führt grösste Militärübung seit langem durch

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Warten auf Bond... James Bond

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die zehn vergessenen Krisen des Corona-Jahres

Corona, Corona, Corona: Die Viruskrise verdrängt andere wichtige Themen aus den Nachrichten. Die Hilfsorganisation Care hat ausgewertet, über welche zehn humanitären Krisen 2020 am wenigsten berichtet worden ist.

Der Ausbruch der Corona-Krise im letzten Jahr stellt für viele Menschen eine Ausnahmesituation dar. In einigen Teilen der Welt ist Covid-19 allerdings nur eine weitere Gefahr von vielen. Auch schon vor dem Ausbruch des Virus waren über eine Milliarde Menschen von Konflikten, Vertreibungen und der Klimakrise betroffen.

Der am heutigen Dienstag veröffentlichte Bericht «Suffering in Silence» der die Hilfsorganisation Care stellt die zehn am wenigsten medial beachteten Krisen des letzten Jahres …

Artikel lesen
Link zum Artikel