International
Russland

Miss Russland zeigt zu viel Flagge – Ermittlungen wegen «Entweihung» eines Staatssymbols

Miss Russland zeigt zu viel Flagge – Ermittlungen wegen «Entweihung» eines Staatssymbols

Miss Russland, Sofia Nikitschuk, hat sich nackt in eine russische Fahne gehüllt und damit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ausgelöst. 
26.05.2015, 15:5026.05.2015, 15:50

Sofia Nikitschuk hatte sich für die Mai-Ausgabe des Hochglanzmagazins «Stolnik» für die Titelseite ablichten lassen. Die Behörden in Jekaterinburg ermitteln nun gegen die 21-Jährige wegen «Entweihung» eines russischen Staatssymbols, wie Medien am Dienstag berichteten.

Mit dem Foto sollte an den Sieg der Sowjetunion über den Faschismus vor 70 Jahren erinnert werden. «Der Geschmack des Sieges», titelten die Blattmacher. Von «Verunglimpfung» der Flagge will Chefredaktorin Anna Reschetkina nichts wissen. Die Presse habe die Geschichte aufgebauscht, kritisiert sie.

Sofia Nikitschuk soll Russland in diesem Jahr bei der Kür der «Miss World» im Dezember in China vertreten. Im April war sie in Moskau zur «Miss Russland 2015» gekrönt worden. Bis dahin war Nikitschuk die Schönheitskönigin von Jekaterinburg, wo sie studiert. (whr/sda/dpa)

No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trotz Kreml-Geheimwaffe verloren: Warum Orbans Niederlage Putin besonders schmerzt
Mit einer Geheimwaffe versuchte der Kreml bis zum Schluss, dem Verbündeten in Budapest zum Wahlsieg zu verhelfen.
Im November 2010 kam es zu einem bedeutenden Treffen zwischen zwei Ministerpräsidenten: Wladimir Putin, der damals im Rahmen einer «Rotation» den Präsidentenposten für vier Jahre an Dmitri Medwedew abtrat, Russland aber faktisch weiter regierte, und Viktor Orban, der aus Ungarn angereist war.
Zur Story