International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verletzte Frau nach Angriff in Tadschikistan zurück in der Schweiz



Die bei einem Terrorangriff in Tadschikistan verletzte Velotouristin ist am Mittwoch in die Schweiz zurückgeflogen worden. Das Aussendepartement (EDA) bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung des Onlineportals 20min.ch.

Ein Schweizer, ein Niederländer und zwei US-Bürger waren bei der Attacke auf der Strasse durch das Pamir-Gebirge am Sonntag getötet worden. Die Schweizerin und ein weiterer Niederländer wurden verletzt. Ein Franzose kam unversehrt davon.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern hat inzwischen seine Reisehinweise für Tadschikistan mit Hinweis auf das Attentat und auf eine mögliche kurzfristige Verschärfung der Sicherheitslage angepasst.

Die Velotouristen waren am Sonntag im Bezirk Danghara rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Duschanbe zunächst mit dem Auto angefahren und anschliessend mit Messern und Schusswaffen attackiert worden.

Täter offenbar geständig

Das Innenministerium in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe erklärte am Dienstag, hinter dem Angriff gegen die Velofahrer stecke die Partei der Islamischen Wiedergeburt. Die Angreifer hätten auf Anordnung des «aktiven Parteimitglieds» Nossirchudschi Ubaidow gehandelt.

Den Angriff führte demnach ein weiteres «aktives Mitglied» der Partei aus, der 33-jährige Hussein Abdussamadow. Dieser sei festgenommen worden und habe ausgesagt. Auf der Jagd nach den Tätern erschoss die Polizei nach eigenen Angaben vier Verdächtige. Vier weitere nahm sie fest, darunter den angeblich geständigen Abdussamadow.

USA bieten Hilfe an

Am Montagabend hatte allerdings die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») den Angriff für sich beansprucht. Die USA können nach eigenen Angaben nicht bestätigen, dass der «IS» für den tödlichen Angriff verantwortlich ist.

Das US-Aussenministerium könne derzeit nicht sagen, wer für den Angriff verantwortlich sei, erklärte Ministeriumssprecherin Heather Nauert am Dienstag. Die US-Regierung bot den Behörden des zentralasiatischen Landes Unterstützung bei den Ermittlungen an. (viw/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Flugzeug bei Landung in Indien verunglückt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Sasek-Sekte sammelt Adressen von Schulen und Kindergärten für Propaganda

Fundamentalisten sammeln für ihre Sektenwerbung massenhaft Adressen von Bildungseinrichtungen für Kinder. Das zeigen interne Dokumente.

Christliche Fundamentalisten um Sektenführer Ivo Sasek sammeln Tausende Adressen von Schulen und Kindergärten. Das belegen interne Dokumente der sogenannten Organischen Christus-Generation (OCG), die t-online.de vom Hacker-Kollektiv Anonymous zugespielt wurden. Die Liste ist offenkundig mit dem Zweck angelegt worden, sie für die Verbreitung von Propaganda zu nutzen. Eine Anfrage von t-online.de dazu beantwortete Sasek nicht.

Die Verschwörungsmythen der Sekte sind antisemitisch aufgeladen. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel