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Afghanistan ersucht Schweiz um vorläufigen Rückführungsstopp

Afghanistan ersucht Schweiz um vorläufigen Rückführungsstopp

05.08.2021, 11:0105.08.2021, 14:47
Afghan security personnel inspect a damaged building in the aftermath of an attack in Kabul, Afghanistan, Wednesday, Aug. 4, 2021. A powerful explosion rocked an upscale neighborhood of Afghanistan&#0 ...
Afghanistan ist derzeit hart umkämpft.Bild: keystone

Afghanistan hat die Schweiz Anfang Juli gebeten, Rückführungen von abgewiesenen Asylbewerbern wegen Taliban-Eroberungen und Corona während dreier Monate aufzuschieben. Die Schweiz hält jedoch offiziell weiter an Zwangsrückführungen nach Afghanistan fest.

Dies teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Es bestätigte damit Berichte der «Neuen Zürcher Zeitung» und von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Afghanistans Ersuchen ging auch an EU-Staaten und weitere europäische Länder. Gründe dafür sind laut SEM Gebietseroberungen der Taliban und steigende Corona-Infektionen.

«Das Staatssekretariat für Migration ist sich der angespannten Situation in Afghanistan bewusst», schrieb das SEM. Gemäss aktueller Asyl- und Wegweisungspraxis sei der Vollzug der Wegweisung daher auch «nur unter besonders begünstigenden individuellen Umständen zumutbar» – etwa wenn die betroffenen Personen über ein tragfähiges soziales Netz verfügten. Zudem seien Rückführungen nur in die drei von der Regierung kontrollierten Städte Kabul, Herat und Mazar-i-Sharif zumutbar.

Für die kommenden Wochen hat das SEM keine Rückführung nach Afghanistan geplant. Die letzte Wegweisung in das Land erfolgte gemäss SEM 2019, noch vor der Corona-Pandemie. (aeg/sda)

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3 Kommentare
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Im schnellsten Zug Afrikas
Zum sechsten Mal besuche ich den Afrika-Cup vor Ort. Erstmals bereise ich dafür ein Land nördlich der Sahara: Marokko. Wie so oft ist auch dieses Mal die Transportfrage eine wichtige. Und ich staune bei drei für mich neuen Erfahrungen zweimal.
Dieses Mal ist alles etwas anders. Normalerweise besuchte ich die ersten Tage des Afrika-Cups. Aufgrund der Spieldaten entscheide ich mich dieses Mal für die Achtelfinals. In fünf Tagen vier Städte und ich sehe fünf Partien in fünf Stadien. Das bedeutet auch: viel reisen. Und reisen am Afrika-Cup, das ist immer ein Erlebnis.
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