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Skandinavien

Norwegische Prinzessin Ingrid Alexandra meldet sich auf Social Media

27-01-2026 School Princess Ingrid Alexandra visited the the Barents secretariat in Kirkenes. Â PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xPPEx
Prinzessin Ingrid Alexandra bei einem offiziellen Termin. Sie liess in einem Instagram-Post Frust ab. (Archivbild)Bild: www.imago-images.de

Norwegens Prinzessin Ingrid Alexandra: «Ich werde verrückt»

Mit einem emotionalen Beitrag auf einem privaten Instagram-Konto hat sich Norwegens Prinzessin Ingrid Alexandra geäussert. Der Inhalt wurde geleakt.
07.02.2026, 15:5307.02.2026, 21:13
Thomas Wanhoff / t-online
Ein Artikel von
t-online

Die norwegische Prinzessin Ingrid Alexandra hat in einem privaten Instagram-Post an etwa 800 Follower scharfe Kritik an der Presse geübt. Der Beitrag erschien am vergangenen Donnerstag und bezieht sich auf die derzeitige mediale Aufmerksamkeit rund um ihre Familie. Sie erklärte, die wiederholten persönlichen Angriffe gingen an die Substanz: «Ich werde verrückt. Wann ist genug?» Der Inhalt wurde der norwegischen Zeitung NRK zugespielt.

Die 20-Jährige betonte laut NRK, es gehe nicht um einzelne Vorfälle oder Personen, sondern um die Art der medialen Darstellung. Sie begann mit den Worten: «Das wird jetzt nicht den VG-Test bestehen.» Sie sprach damit die norwegische Zeitung VG an, die wie andere auch über das Königshaus berichtet. Warum dieses Medium ausdrücklich erwähnt wurde, war nicht ersichtlich. Das norwegische Königshaus wollte sich auf Anfrage von NRK nicht zu dem Beitrag äussern.

Gedankenspiel um fiktiven Mord

Ingrid Alexandra versuchte in ihrem Beitrag ein Gedankenspiel um eine Person, die zu Unrecht öffentlich beschuldigt wird und sich umfassend rechtfertigen muss. Die Prinzessin sprach darin mit einem erfundenen Gegenüber. Diese Person ist eines Mordes beschuldigt, ohne dass es Beweise gibt. Die Vergangenheit der Person löst dann ein grosses Medieninteresse aus. Sie habe schon seit Jahren über diese fiktive Situation nachgedacht, schrieb sie laut NRK. Die Prinzessin schloss den Text mit den Worten: «Es ist wichtig, keine Behauptungen aufzustellen, für die man keine Grundlage hat.»

Der Beitrag der Prinzessin erfolgte vor dem Hintergrund aktueller Schlagzeilen über ihre Familie. Ihr Halbbruder Marius Borg Høiby steht derzeit wegen mehrerer Vorwürfe, darunter Vergewaltigung und Misshandlung, vor Gericht. Er bestreitet die Vergewaltigungsvorwürfe, räumt aber andere Taten ein.

Auch Kronprinzessin Mette-Marit geriet zuletzt in die Kritik: Medienberichten zufolge habe sie den Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein später beendet als zunächst angegeben (watson berichtete).

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Peter Vogel
07.02.2026 17:00registriert Juni 2020
Tja. Wer mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde (notabene durch Geld das über Jahrhunderte hinweg dem eigenen Volk gestohlen wurde) muss das aushalten können.

Allenfalls kann sie ja auch einfach auf ihre Würden verzichten und sich einen Job und eine Wohnung in Oslo suchen.
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001243.3e08972a@apple
07.02.2026 17:17registriert Juli 2024
Ich denke, dass man vor allem bei ihrem Halbbruder nicht genau genug hinschauen kann.
Wenn sich der Clan noch schützend vor ihn stellt, gibt es halt ein paar „Abpraller“.
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Badener
07.02.2026 16:54registriert März 2017
Die haben doch den Bezug zur Realität verloren.
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