International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

85-jähriger Drogenbaron in Spanien festgenommen

08.08.18, 20:35
epa06935638 Spanish National Police officers search a warehouse as they carry on an operation against drugs in Cambados, Galicia, northern Spain, 08 August 2018. Two suspect men members of a family clan were arrested in the operation in Galicia.  EPA/Lavandeira jr

In einem Schlag gegen den organisierten Drogenhandel nahm die spanische Polizei am Mittwoch mehr als 20 Personen fest.  Bild: EPA/EFE



Der berüchtigste und älteste Drogenpate Spaniens, der 85 Jahre alte Manuel Charlín, ist festgenommen worden. Bei einer grossangelegten Aktion gegen den Drogenhandel wurden am Mittwoch in der nordwestspanischen Region Galicien auch Charlíns Sohn Melchor und 20 weitere Menschen festgenommen.

Die Nationalpolizei bestätigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte. In anderen Regionen Spaniens seien in Zusammenhang mit dieser Aktion weitere Festnahmen vorgesehen, hiess es.

Highweh – der Leidensweg eines Junkies

Manuel Charlín gilt seit vielen Jahrzehnten als Chef des so genannten Clans der Charlínes. Von Galicien aus soll diese Bande nach den Erkenntnissen der spanischen Behörden einen der grössten Drogenhändlerringe Europas kontrolliert und zahlreiche Länder des Kontinents mit Drogen aus Südamerika beliefert haben.

Die Polizei habe am Mittwoch die Villa Charlíns in der Provinz Pontevedra gestürmt, berichtete die Regionalzeitung «La Voz de Galicia» unter Berufung auf die Behörden. Verschiedene Angehörige des Clans wurden bereits wegen Drogenhandels und Geldwäsche zu Haftstrafen verurteilt.

Der mutmassliche Bandenboss sass selbst 20 Jahre lang hinter Gittern. Charlín wurde damals für schuldig befunden, an Bord von Frachtern grosse Mengen Kokain von Kolumbien nach Spanien gebracht zu haben. Seit 2010 war der Patriarch wieder auf freiem Fuss. (wst/sda/dpa)

Alles rund um Drogenbarone

Er muss es wissen: Pablo Escobars Sohn findet 28 Fehler in «Narcos» (*ACHTUNG SPOILER*)

Mit 15 hatte er seine eigene Marihuana-Plantage – wie «Chapo» Guzman zum mächtigsten Drogenbaron Mexikos aufstieg

«Narco-Política»: So unterwandert die mexikanische Mafia den Staat

Gangsterserie «Narcos» auf Netflix: Die grösste Waschmaschine der Welt

Eine halbe Tonne Kokain in kolumbianischen Fussballfan-Bussen gefunden (… und nein, das ist keine neue Folge von «Narcos»)

Pablo Escobars Vermächtnis: «Narcos» und 50 wilde Flusspferde

Als sie die Wahl zur Karnevalskönigin nicht gewann, wurde sie Chefin eines Drogenkartells: Die unglaubliche Geschichte von Mexikos einziger Patin

Narcos im realen Leben: Mächtige Kartellchefin in Mexiko gefasst

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Katholische Amtsträger in den Niederlanden deckten Missbrauch – jahrzehntelang

Jeder zweite hochrangige Amtsträger der Katholischen Kirche in den Niederlanden hat in den vergangenen Jahrzehnten einem Bericht zufolge sexuellen Kindesmissbrauch gedeckt. Zwischen 1945 und 2010 hätten 20 von 39 niederländischen Bischöfen, Kardinälen und ihre Mitarbeiter Missbrauchsfälle vertuscht und so den Tätern neue Übergriffe an unschuldigen Opfern ermöglicht, berichtete die Tageszeitung «NRC» am Samstag. Eine Kirchensprecherin bestätigte die Angaben «zum Teil».

Die in dem Pressebericht …

Artikel lesen