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Brasilianischer Fussball-Star gefoltert und getötet – jetzt ist das Tatmotiv bekannt

05.11.2018, 14:5105.11.2018, 15:23
Der 24-jährige Daniel Correa Freitas spielte für den FC Sao Paulo.
Der 24-jährige Daniel Correa Freitas spielte für den FC Sao Paulo.Bild: EPA/EFE

Daniel Correa Freitas war ein Fussballspieler des FC Sao Paulo. Letzte Woche wurde der 24-Jährige ermordet aufgefunden. Gemäss Polizeiberichten war die Leiche grausam zugerichtet. Er hatte zwei tiefe Einschnitte im Hals und seine Genitalien waren abgeschnitten. Zusätzlich sei er zuvor gefoltert worden, teilte die Polizei mit.

Nun kamen mehr Details zum Fall ans Licht. Gemäss dem brasilianischen Nachrichtenportal UOL Esporte soll der ermordete Profi eine Affäre mit der Frau des mutmasslichen Täters gehabt haben. Der mutmassliche Täter sei ein 38-jähriger Unternehmer. Er wurde von der Polizei verhaftet, zusammen mit seiner Frau und der gemeinsamen 18-jährigen Tochter.

Brasilianische Zeitungen berichteten, dass sich das Drama nach der Geburtstagsparty der Tochter des Verdächtigten abgespielt hatte. So sei Freitas mit der Frau des Verdächtigten in flagranti beim Sex erwischt worden. Der Anwalt des Ermordeten bestätigte diese Version. Danach sei Freitas von vier Männern verprügelt und in einem Auto abtransportiert worden.

Der Anwalt der Verteidigung erzählte eine andere Version der Geschichte. Der ermordete Fussballer habe die Frau des Verdächtigten vergewaltigen wollen. Als diese um Hilfe schrie, sei ihr Mann herbeigeeilt, um ihr zu helfen. Er sagte in einem TV-Interview, dass er den Fussballer lediglich zu Boden warf, um seine Frau zu beschützen. (jaw)

Häftlinge in Sao Paulo nehmen Wärter als Geiseln

Video: srf

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Christian Mueller (1)
05.11.2018 15:30registriert Januar 2016
und beim Auf-den-Boden-fallen, ist er unglücklich auf ein Messer gefallen, welches ihm sogleich den Penis abschnitt...
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Adumdum
05.11.2018 15:02registriert Juli 2014
Krank, armer Kerl.
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21 Tote nach Terroranschlag in Mali

Bei einem Terroranschlag im westafrikanischen Mali sind nach Angaben der Armee 21 Menschen getötet worden. Davon waren 17 Soldaten der malischen Streitkräfte und vier Zivilisten, wie das Militär am Montagabend mitteilte. 22 weitere Menschen seien verletzt worden. Mali macht die Terrormiliz Islamischer Staat in der Sahelzone (ISGS) für den Anschlag im Norden des Landes, bei der Stadt Tessit, verantwortlich.

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