International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05143279 Turkish Prime Minister Ahmet Davoutoglu (L-R), German Chancellor Angela Merkel, Kuwait Emir Sheikh Sabah Al Ahmad Al Sabah, British Prime Minister David Cameron, Norwegian Prime Minister Erna Solberg, and UN Secretary General Ban Ki-moon, following the press conference at the 'Supporting Syria And The Region' Conference in London, Britain, 04 February 2016. Britain and the four other co-hosts of an international donors conference - Germany, Norway, Kuwait and the United Nations - hope participants will pledge about 9 billion dollars to help 13.5 million people in Syria and 4.4 million refugees in neighbouring states.  EPA/ANDY RAIN

Staatschefs an der internationalen Geberkonferenz für Syrien (04.02.2016) Bild: EPA

Vor einem Jahr wurden 12 Milliarden Syrien-Hilfe zugesagt: Wer hat bezahlt – wer nicht?



«Niemals an einem Tag kam eine so grosse Summe für humanitäre Anliegen zusammen.» Mit diesen Worten lobte der damalige britische Premierminister David Cameron im Februar 2016 das Resultat der Syrien-Geberkonferenz in London.

48 Länder und internationale Organisationen hatten über zwölf Milliarden Dollar Hilfe für die syrische Flüchtlingshilfe zugesagt. Davon sollte die erste Hälfte 2016 und die zweite Hälfte bis 2020 fliessen. Ein Jahr nach der Konferenz ziehen die Organisationen Bilanz

Die grössten Spender

Hilfszusagen und -leistungen pro Land

Bild

Pledges: Zusagen; Disbursed: Ausgezahlt; Contracted: Vertraglich zugesichert; Committed: Weiter zugesagt grafik: Supporting Syria and the region; quelle:Post-London conference financial tracking​

Diese Länder haben mehr bezahlt, als versprochen

Diese Länder sind im Verzug

(viel weniger bezahlt als versprochen)

Was soll man hierzu sagen?

Und die Schweiz?

In diese Länder fliessen die Gelder

Bild

grafik: supporting syria and the region; quelle:post-london conference financial tracking​

Der Syrienkrieg und die Flüchtlingsströme

Das könnte dich auch interessieren:

Wer in Europa am meisten Dreckstrom produziert – und wie die Schweiz dasteht

Link zum Artikel

Alle gegen Trump: Demokraten treten an zum ersten TV-Duell

Link zum Artikel

Schneider-Ammanns Topbeamter gab vertrauliche Infos an Privatindustrie weiter

Link zum Artikel

9 «Ratschlag»-Klassiker, die du dir in Zukunft einfach mal sparen kannst

Link zum Artikel

Holland ist aus dem Häuschen, weil diesem Schwimmer gerade Historisches gelang

Link zum Artikel

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Link zum Artikel

Christian Wasserfallen nicht mehr FDP-Vize – wegen der Klimafrage?

Link zum Artikel

Das sind die besten Rekruten der besten Armee der Welt

Link zum Artikel

Mit diesen 10 Apps pimpst du dein Smartphone zum Büro für unterwegs

Link zum Artikel

25 Bilder von Sportstars, die Ferien machen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

66
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 11.02.2017 10:06
    Highlight Highlight Wenn die 1.7 Mia zum "demokratisieren" verwendet wurde, dann kann man sich gut vorstellen wohin das undefinierte Geld geflossen sind.
    Bestimmt an die "moderaten Rebellen" oder doch Terroristen?
  • Fredu 11.02.2017 08:38
    Highlight Highlight Schön, dass das Geld fliesst, aber wäre es nicht interessant zu wissen, wohin es genau fliesst? An die Regierungen? Und die verteilen es dann nach abzüglich 75% Verwaltungskosten an die Hilfsorganisationen? Ich möchte wirklich mal von unserer Regierung wissen, wie so etwas abläuft, damit garantiert werden kann, dass dieses Geld nicht versickert oder sogar in die Kriegskassen fliesst!
  • DocM 11.02.2017 02:03
    Highlight Highlight Sind wir ehrlich, die Amis wie die Russen liefern ihre Hauptunterstützung in Form von militärischem Support; also Flugzeuge, Brandbomben etc. Wovon profitiert der Syrische Präsi: Jeder der gegen ihn ist, ist ein guter... Da Russen und Amis eine unterschiedliche Auffassung haben; wer ist nun der Gute... Meine Meinung: Beide sind Opportunisten aufgrund der strategischen Position. Zur Zeit haben die Russen die Nase vorn, da sie ähnlicher ticken..
  • Hierundjetzt 11.02.2017 00:03
    Highlight Highlight Das hilfsbereite Saudi Arabien wieder, dass 0 Flüchtlinge aufgenommen hat. Die brauchen wohl das Geld für die Flächenbombardements in Jemen...
    • Jol Bear 11.02.2017 17:56
      Highlight Highlight Die Saudis leisten eben ihren Beitrag dort, wo Flüchtlinge ausserhalb Syriens ankommen, Bau und Betrieb von Moscheen und Koranschulen in Europa.
  • Mira Bond 10.02.2017 23:48
    Highlight Highlight Die USA haben 170 Milliarden bezahlt, China nur 30 Millionen und Saudi Arabien und Russland gar nichts...das ist skandalös. Da sieht man, welche Länder sich um humanitäre Hilfe kümmern...😡
    • michiOW 11.02.2017 07:52
      Highlight Highlight 1.7 Mia.😉


      Recht hast du schon, aber auch die Amerikaner kennen Grenzen.
    • Raphfa 11.02.2017 11:40
      Highlight Highlight Die US Regierung, sonst so knauserig, was die eigene Bevölkerung betrifft, sind wirklich sehr grosszügig bei Militärausgaben oder Krediten an verarmte und ausgebeutete Länder.

      Das Geld für diese Finanzspritzen leihen sie sich bei den "geizigen" Chinesen, Europäern und Arabern, die es wohl nie zurück bekommen werden.
    • Toerpe Zwerg 13.02.2017 07:28
      Highlight Highlight @Rapha, ein Zahlungsausfall der USA ist doch ziemlich unwahrscheinlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 10.02.2017 23:10
    Highlight Highlight Die Frage ist doch nicht wer wie viel bezahlt sondern wohin das geld wirklich fliesst und was es verändert. Und hier bleiben doch zumindest Zweifel offen. Ist es nicht kontraproduktiv geld in ein Kriegsland zu schicken?
    • Enzasa 11.02.2017 11:25
      Highlight Highlight Weiter unten im Artikel steht wohin das Geld floss.
    • dyncorp 11.02.2017 11:47
      Highlight Highlight Sehr grosse Zweifel. In Haiti beispielsweise geht man davon aus dass 5% - 10% der CF-Hilfsgelder nach dem Erdbeben 2010 auch wirklich für gute Zwecke eingesetzt wurde. Der Rest floss zwar auch nach Haiti, aber eher im Sinne von Wirtschaftskolonialismus anstatt Hilfe.
  • Raphfa 10.02.2017 22:56
    Highlight Highlight Die Russen, die hier nicht aufgeführt sind haben den wichtigsten Anteil geliefert. Den Schutz Syriens vor den plündernden Räuberbanden aus dem Westen.

    Ich gratuliere dem syrischen Volk für den bisher erfolgreichen Widerstand gegen die Todesschwadronen des IS und dessen skrupellosen Unterstützern (Siehe oben).

    Jetzt sollte trotzdem Assad zurücktreten, aber es ging nie wirklich um ihn. Das würde sich dann zeigen.

    • Raembe 10.02.2017 23:07
      Highlight Highlight Ein Kerl der sein Volk vergiftet gehört verurteilt.
    • ChiliForever 10.02.2017 23:31
      Highlight Highlight @Rapha: Ist das Masochismus ?
    • Hierundjetzt 10.02.2017 23:59
      Highlight Highlight Russland hat Hilfskonvois des Roten Kreuzes bombardiert, setzt Streubomben ein (weltweit geächtet), löscht mit Raketen riesige Flüchtlingstreks aus usw.

      Aber unser Raphfa wohnhaft "im Westen" blubbert was von Heldentum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aged 10.02.2017 22:37
    Highlight Highlight Hab ich Russland übersehen?
    • Aged 10.02.2017 23:57
      Highlight Highlight Wenn dem so ist, warum hängen sie das nicht an die grosse Glocke? Wäre doch etwas für die Frontpages, habe aber nie so etwas mitbekommen. Auch auf RU Infos nicht.
    • Hierundjetzt 11.02.2017 00:01
      Highlight Highlight Lea- das sind die, die die Hilfskonvois des Roten Kreuzes bombardiert und zerstört haben und auf Flüchtlingstreks mit Raketen beschiessen.

      Stand übrigens alles in Watson.
    • Enzasa 11.02.2017 11:39
      Highlight Highlight Lea- das sind die, welche vor Ort dem Diktator Schützenhilfe leisten und dafür sorgen, dass noch mehr Menschen flüchten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • willey 10.02.2017 22:05
    Highlight Highlight Also die Staaten zahlen kräftig ein, obwohl bei über einem Viertel des Geldes gar nicht klar ist wohin es soll? Was passiert mit dem Geld? Wer entscheidet darüber? Es darf doch nicht sein das mit unseren Steuergeldern so umgegangen wird!
    • Moti_03 10.02.2017 22:34
      Highlight Highlight Das finde ich auch bedenklich, sicherlich in korrupte Länder.
  • Karl Müller 10.02.2017 21:34
    Highlight Highlight Och, nun ja ... Saudi-Arabien, die VAE und Katar haben ganz bestimmt einiges mehr bezahlt, als sie versprochen haben.

    Also jetzt nicht unbedingt für humanitäre Hilfe. Aber sicher genug an Waffen und anderweitig kriegslogistisch verwendbaren Güter, für diejenigen Parteien, die ihren eigenen fundamentalreligiösen Ansichten entsprechen.

    Also Güter für, ähm, im westlichen Journalistenjargon nennt man sie glaubs "Rebellen".
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.02.2017 22:27
      Highlight Highlight Vielleicht scheuen sich die Saudis nur davor, ihre grosszügigen Materiallieferungen als "Hilfsgüter" abzurechnen, so wie das die anderen Kriegsakteure vermutlich tun.

Weshalb die Ära Erdogan jetzt schneller vorübergehen könnte, als du denkst

Die Bürgermeisterwahlen von Istanbul markieren eine Zäsur. Der Türkei-Experte Günter Seufert sagt im Interview, warum die Situation für Präsident Erdogan immer ungemütlicher wird.

Ekrem Imamoglu hat bei der Bürgermeisterwahl in Istanbul am Sonntag 54 Prozent der Stimmen geholt. Der von Erdogan unterstützte AKP-Kandidat Binali Yildirim kam nur auf 45 Prozent. Warum hat der CHP-Politiker so deutlich gewonnen?Günter Seufert: Schon nach den Parlamentswahlen vor einem Jahr hat sich in der Türkei ein Diskurs über mangelnde Gerechtigkeit herausgebildet. Es geht nicht nur darum, dass oppositionelle Stimmen mundtot gemacht werden, sondern dass auf Institutionen wie etwa die …

Artikel lesen
Link zum Artikel