International
Terrorismus

Autobombe fordert fünf Tote in Mogadischu

In der Nähe des Präsidentenpalastes ging diese Autobombe hoch.
In der Nähe des Präsidentenpalastes ging diese Autobombe hoch.
Bild: Farah Abdi Warsameh/AP/KEYSTONE

Autobombe fordert fünf Tote in Mogadischu

22.09.2015, 03:1622.09.2015, 03:16

Bei einem Autobombenanschlag in der Nähe des Präsidentenpalastes in Somalia sind am Montag fünf Zivilisten getötet und 13 verletzt worden. Die Bombe explodierte beim Eingang zu einem schwer bewachten Komplex in Mogadischu, wie die Polizei mitteilte.

In dem Gebäude sind die Büros des somalischen Präsidenten und des Ministerpräsidenten untergebracht. Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete al-Shabaab-Miliz hat in Somalia schon häufig Selbstmord-Anschläge mit Autobomben verübt, woraufhin oft weitere Angreifer nachfolgten. Bei dem Anschlag vom Montag gab es keine Berichte über Angreifer, die versucht hätten, in den Komplex einzudringen.

Die islamistischen Shabaab-Rebellen kämpfen seit Jahren gegen die Regierung in Mogadischu und ihre ausländischen Unterstützer. Derzeit sind etwa 22'000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in dem Krisenstaat am Horn von Afrika stationiert. Es gelang ihnen in den vergangenen Jahren, die Rebellen aus Mogadischu und weiteren Städten zu vertreiben. Die Extremisten verüben jedoch weiterhin regelmässig Anschläge in der Hauptstadt und weiteten ihre Angriffe auch auf die Nachbarländer aus. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17 Prozent mehr Ausraster an Bord: Warum immer mehr Passagiere im Flugzeug ausflippen
Über den Wolken haben sich nicht immer alle Fluggäste im Griff – auch an Bord von hiesigen Fluggesellschaften wie der Swiss.
Es sind Fälle wie dieser: An Bord eines Flugs der US-Airline Southwest kam es vor einigen Tagen zu Ausschreitungen. Ein Passagier verlor die Nerven, weil er dachte, dass ein anderer Fluggast mit seiner Frau flirtete. Daraufhin folgte ein verbaler Schlagabtausch mit Fluchworten, der in einer Essensschlacht endete. Der Pizza werfende Passagier musste in der Folge das noch parkierte Flugzeug auf Anweisung der Crew verlassen. Ein Clip des Vorfalls verbreitete sich danach auf Social Media.
Zur Story