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Anschlag von Halle: Seehofer: «Bedrohung durch Rechtsextreme sehr hoch»



Was ist passiert? Der schnelle Überblick:

Die Reaktionen

epa07910221 German Minister of Interior, Construction and Homeland Horst Seehofer attends a press conference one day after a shooting in Halle, Germany, 10 October 2019. According to the police, two people were killed and two injured when a man went on rampage shooting on 09 October and tried to enter the Halle synagogue during the celebrations on the Jewish holiday of Yom Kippur.  EPA/FILIP SINGER

Bild: EPA

An der Pressekonferenz zur Tat in Halle sagt Innenminister Horst Seehofer: «Die Tat ist eine Schande für das ganze Land». Die Bedrohungslage durch Antisemitismus und rechten Terror sei sehr hoch in Deutschland. Darauf müsse jetzt reagiert werden. «Wir müssen auf die zunehmende rechte Gewalt reagieren.»

Seehofer möchte nach der Tat vermehrt gegen Hassparolen im Netz vorgehen, um derartige Angriffe wie in Halle zu verhindern. «Wir müssen das angehen, was im Internet abgeht», erklärt Seehofer. Weiter sagt Seehofer: «Die Bedrohung durch Rechtsextremismus ist sehr hoch.»

Der deutsche Innenminister auch dauerhaft besseren Schutz für jüdische Einrichtungen im ganzen Land angekündigt. Jüdische Einrichtungen müssten besser geschützt werden - dies werde ab sofort, nachhaltig und dauerhaft geschehen, sagte Seehofer am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Halle/Saale unter anderem mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff.

«Dieses brutale Verbrechen gestern ist eine Schande für unser ganzes Land. Bei unserer Geschichte darf so etwas in Deutschland eigentlich nicht passieren» so Seehofer.

Das sagt die AfD

Die AfD hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, eine Mitverantwortung an dem Anschlag in Halle zu haben. «Wer dieses entsetzliche Verbrechen missbraucht, um die politische Konkurrenz mit haltlosen Diffamierungen zu verleumden, der spaltet die Gesellschaft und schwächt das demokratische Fundament, auf dem wir stehen», erklärte die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel am Donnerstag.

11.09.2019, Berlin: Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD, spricht bei der Generaldebatte im Deutschen Bundestag. Hauptthema der 111. Sitzung der 19. Legislaturperiode ist der Gesetzentwurf der Bundesregierung für das Haushaltsgesetz 2020 und der Finanzplan des Bundes für 2019 bis 2023 mit der Generaldebatte zum Etat des Bundeskanzleramts. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Alice Weidel. Bild: dpa

Namentlich nannte die Politikerin den bayerischen Innenminister Joachim Hermann (CSU) und den SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach.

Hermann hatte im Bayerischen Rundfunk von geistigen Brandstiftern gesprochen. In letzter Zeit seien da auch einige Vertreter der AfD (Alternative für Deutschland) in unverschämter Weise aufgefallen, so der CSU-Politiker.

Karl Lauterbach hatte auf Twitter geschrieben: «Es ist die Hetze der AfD, die dem Rechtsextremismus eine politische Stimme gab.» Er warf der Partei eine Mitschuld vor.

Zudem verurteilte die AfD den Anschlag auf die Synagoge. «Wir sind erschüttert über dieses monströse Verbrechen. Wir trauern mit den Angehörigen um die Ermordeten und wünschen den Verletzten rasche und vollständige Genesung», hiess es von Fraktionschef Alexander Gauland. Und weiter: «Antisemitischer Terror und extremistische Gewalt müssen konsequent bekämpft und hart bestraft werden, egal aus welcher Richtung und Gesinnung sie kommen.»

Das Manifest

Halle: Rechtsextremist wollte Massaker in Synagoge anrichten

Im Internet ist ein Manifest aufgetaucht, das dem Angreifer von Halle zugeordnet wird. Gemäss der Leiterin der auf die Beobachtung von Extremisten spezialisierten Site Intelligence Group, Rita Katz, soll das PDF-Dokument Bilder von Waffen zeigen und einen Verweis auf das Live-Video enthalten. Das Dokument sei am 1. Oktober hochgeladen worden. In dem Text werde das Ziel genannt, «so viele Anti-Weisse zu töten wie möglich, vorzugsweise Juden». Ob es tatsächlich von dem mutmasslichen Täter stammt, ist noch nicht geklärt.

Der Anschlag

In Deutschland hat ein schwerbewaffneter Täter versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter rund 80 Gläubigen anzurichten. Der Täter wollte nach Angaben des Zentralrats der Juden mit Waffengewalt in die Synagoge eindringen.

Danach soll der Mann vor der Synagoge und in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen. Er hatte seine Tat gefilmt und das Video ins Internet gestellt. Erst nach langen Stunden des Wartens wurde klar, dass es sich um einen Einzeltäter handelte.

epa07907766 Visitors leave a synagogue after a shooting in Halle, Germany, 09 October 2019. According to the police two people were killed in shootings in front of a Synagogue and a Kebab shop in the Paulus district of Halle in the East German federal state of Saxony-Anhalt. Police stated a suspect is already in arrest.  EPA/FILIP SINGER

Besucher der Synagoge verlassen den Tatort. Bild: EPA

Mindestens eine Waffe des Täters hat allem Anschein nach eine höhere Opferzahl verhindert, da sie in mindestens zwei Fällen Ladehemmungen hatte und somit Menschen das Leben rettete. Der Täter setzte eine vermutlich im Selbstbau hergestellte Langwaffe, eine Pistole und Sprengsätze ein.

Das Motiv

Innenminister Horst Seehofer sprach am Abend von einem antisemitischen Motiv. Der Generalbundesanwalt, der die Ermittlungen rasch an sich gezogen hatte, habe zudem «ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund».

Seehofer sagte weiter: «Der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur ist heute ein schwarzer Tag. Ein schwer bewaffneter Täter hat versucht, in eine Synagoge einzudringen, in der sich rund 80 Menschen aufhielten.»

Der Täter

Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich nach «Spiegel»-Informationen um einen 27-jährigen Deutschen aus Sachsen-Anhalt. Die Polizei bestätigte am Abend, dass es sich bei dem kurz nach der Tat festgenommenen Mann um den mutmasslichen Schützen handele. Er wurde demnach verletzt und medizinisch versorgt.

Ein Nachbar der Familie des mutmasslichen Täters beschreibt ihn als ruhig. Ausserdem soll er viel Zeit zu Hause verbracht haben, wie der «Stern» berichtet.

Die «Bild»-Zeitung hat den Vater des Täters besucht. Dieser erzählte, dass sein Sohn zwei Semester Chemie studierte, bevor er wegen einer Magen-Operation aufhören musste. Er sei ein Einzelgänger gewesen und habe nie wirklich Freunde gehabt. Auch habe er einen Grossteil seiner Freizeit online verbracht.

Bild

Der Täter auf einem Augenzeugen-Video. Bild: screenshot twitter

Hier beschreibt ein Zeuge den Tathergang und den Täter:

Die Opfer

Getötet wurden nach Angaben einer Polizeisprecherin ein Mann und eine Frau. Der Mann sei gegen Mittag in einem Dönerimbiss erschossen worden, die Frau in der Humboldtstrasse, in der sich auch die Synagoge befindet.

Die beiden durch Schüsse Verletzten – ebenfalls ein Mann und eine Frau – wurden nach Angaben des Universitätsklinikum Halle «schwerstverletzt». Beide seien erfolgreich operiert worden, «es besteht derzeit keine akute Lebensgefahr».

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte am Abend: «Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock.»

epa07907486 A police officer passes the covered corpse of a dead person at a Synagogue after a shooting in Halle, Germany, 09 October 2019. According to the police two people were killed in shootings in front of a Synagogue and a Kebab shop in the Paulus district of Halle in the East German federal state of Saxony-Anhalt. Police stated a suspect is already in arrest. Media report the mayor of halle speaks of an amok situation.  EPA/FILIP SINGER

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort – im Hintergrund ist eine abgedeckte Leiche zu sehen. Bild: EPA

Das Bekennervideo

In den sozialen Netzwerken soll er ein 35-minütiges Bekennervideo hochgeladen haben. Darin ist ein junger Mann in Kampfanzug mit weissem Halstuch in einem Auto zu sehen. Der Mann gibt in vermutlich nicht muttersprachlichem Englisch extrem antisemitische Äusserungen von sich.

In dem Video sind auch mehrere Schiessszenen zu sehen. Unter anderem zeigt das Video, wie in einem Döner-Imbiss mehrfach auf einen Mann geschossen wird, der hinter einem Kühlschrank liegt. Das Video liegt DPA vor.

Der mutmassliche Täter der Angriffe in Halle/Saale wollte nach Experteneinschätzung eine internationale rechte Internet-Subkultur erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt der Extremismusforscher Matthias Quent mit Blick auf ein am Mittwoch verbreitetes Video, das die Tat zeigen soll.

«Er spricht Englisch und er greift Verschwörungstheorien auf, zum Beispiel über die angeblich zerstörerische Macht des Judentums. Er äussert sich auch abwertend über Feminismus», sagte Quent der Deutschen Presse-Agentur. «Das sind Motive der weltweiten radikalen und populistischen Rechten.»

Schiesserei in Halle

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Buoenito 11.10.2019 04:58
    Highlight Highlight Wenig Echo in den Social Media für diese rechtsextrem motivierte Taten. Im Gegensatz zu den durch Immigranten verübten Straftaten, wo jeweils tagelang über die Ausländer und Politiker auf Facebook & Co hergezogen wird. Es scheinen sich in den Social Media also mehrheitlich rechts orientierte Bürger auszutoben.
  • Maon 11.10.2019 02:36
    Highlight Highlight Was die FDP in der Schweiz kann, kann die CDU/CSU in Deutschland auch: Jahrelang Feuer ins Öl giessen und sich, wenn das Feuer dann mal grösser in den Medien besprochen wird als Feuerwehr ausgeben. Das Thema ist dabei egal.
    • Tjuck 11.10.2019 17:20
      Highlight Highlight Was? Die FDP giesst Öl in welches Feuer?
  • Knäckebrot 10.10.2019 21:44
    Highlight Highlight Manchmal scheint es ein Genugtuungsgefühl zu geben, wenn die Extremen einer Gegenseite sowas anrichten, damit man dadurch einen Beleg hat, was hinter der Haltung steckt und "der Welt endlich die Augen aufgeht".

    Das Problem ist, dass dadurch kaum jemand eine andere Sicht erhält. Ein Moderater dieser Richtung wird dies immer differenzierter betrachten und finden, in einen Topf geworfen zu werden. Und wenn bei den anderen was ist, ists wiederum umgekehrt.

    Habe mich irgendwann über mich selbst geärgert, wenn ich merkte, dass ich so Gefühle habe. Will es bei keiner Richtung mehr haben.
    • Rabbi Jussuf 10.10.2019 23:58
      Highlight Highlight Knäckebrot
      Ist leider so. Aber die meisten merken es nicht einmal. Ich nenn das: wohliges Entsetzen.
      Da baut man sich über lange Jahre ein Feindbild auf und ist dann entsetzt, dass wirklich etwas passiert und auf die andere Seite ist es eben ein wohliges Gefühl, dass man recht behalten hatte. Dass es sich dabei fast oder ganz um eine selbsterfüllende Prophezeiung handelte, wird natürlich nicht bemerkt.
    • Tjuck 11.10.2019 17:28
      Highlight Highlight @Rabbi

      Selbst erfüllende Prophezeiung?

      Aha, wenn man sich nur lange genug einredet, Rechtsextreme würden dereinst einen Anschlag verüben (was die NSU seit Jahren immer wieder getan hat), dann wird diese Haltung früher oder später zwangsläufig so einen Fall provozieren. Ansonsten wäre es natürlich niemals passiert.

      Das ist ja wohl nicht dein Ernst?!
    • Knäckebrot 11.10.2019 21:59
      Highlight Highlight swisskiss, leider konnte ich so Fehlinterpretationen wie deine kaum vermeiden, weil der Platz für Kommentare zu kurz ist. Hätte das Wort "Gegenseite" sonst etwas breitfächriger beschrieben.

      Ich habe keine politische Gegenseite. Es gibt Themen, da bin ich links, andere rechts. Ich kann mit einer Gruppe von Antifa zusammensitzen und habe die Leute gerne und dasselbe mit deren extrem Rechten. Ich lehne von beiden die Ideologie ab, mag die Leute aber. Es gibt keine Partei und keinen Politiker, über die ich Wut empfinde.

      Mein Kommentar ist meine Beobachtung über den politischen Diskurs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nimmersatt 10.10.2019 19:51
    Highlight Highlight schon zynisch, seit 2001 wurde in weltweiter Panik gegen den islamischen Terrorismus instrumentalisiert. Zuerst hat man durch Islamophobie diese Terror selbst vertärkt (mobilisierung Marginalisierter, Mobilisierung Angehöriger der Opfer gegen Terrorismus etc.). Federführend bei der politischen Ausschlachtung der Islamophobie, die rechten Parteien, denen sich mit ihrem Erstarken die bürgerlichen Parteien zunehmend annäherten. Die Kultur des Hasses den die Rechte und im Gepäck die Bürgerlichen schürten trifft nun auf desillusionierte, verwirrte und vernachlässigte Soziopathen
    • Knäckebrot 10.10.2019 23:38
      Highlight Highlight "Zuerst hat man durch Islamophobie diese Terror selbst vertärkt"

      Findest du nicht, dass man mit diesem Ansatz (isl. Terrorismus durch den Westen ausgelöst, weil er eine Angstgenerierte Antiislamhaltung hat) alleine der Haltung des Westens einen riesen Einfluss und Verantwortung zuschreibt, während man der islamischen Gesellschaft somit unwillentlich die Mündigkeit eines manipulierbaren Kleinkindes zuschreibt?

      Ich finde es leicht zu erkennen, was Schuld ist. Aber ich finde es schwer zu erkennen, wer schuld ist (abgesehen von den unmittelbaren Tätern von so Attentaten).
    • nimmersatt 11.10.2019 12:02
      Highlight Highlight hab ich ja auch nicht so gesagt: “verstaerkt” ist nicht “ausgelöst”

    • Knäckebrot 11.10.2019 22:12
      Highlight Highlight Ach du meine Güte, das Detail ist mir entgangen... hätte den Kommentar nicht geschrieben, wärs mir nicht entgangen. Sorry und lieber Gruss
  • Turicum04 10.10.2019 19:11
    Highlight Highlight Ausgerechnet Seehofer, der Rechtsaussen! Aber Lösungen kommen von ihm keine. Ein weiterer Beweis: Nur Linke gehören in die Regierung!
    • Johnny Geil 11.10.2019 00:19
      Highlight Highlight Erzähl uns doch mal von der Lösung...
  • Magnum 10.10.2019 17:30
    Highlight Highlight Ach, das doitsche Mädel Weidel mal wieder...
    Das Schlagwort vom Genderwahn, die Mär vom Bevölkerungsaustausch und von Soros als dessen Strippenzieher: All dies haben AfD, FPOe und die Orbanisten immer wieder und bis zum Erbrechen vorgetragen. Die gleichen Puzzlestücke wurden im kranken, von Hass zerfressenen Kopf von Stephan B. zu Eckpfeilern seiner Mordlust gegen Minderheiten. Es wird immer zuerst mit Worten getötet, und erst in weiteren Schritten wird aus der verbalen dann reale Gewalt. Weidel und die AfD machen es sich sehr einfach, wenn sie sich nun rausreden wollen.
  • Zahlenheini 10.10.2019 15:56
    Highlight Highlight AfD-Politiker Björn Höcke auf einer Veranstaltung der „Jungen Alternative Berlin“ am 26. September 2015:

    „Christentum und Judentum stellen einen Antagonismus dar. Darum kann ich mit dem Begriff des christlich-jüdischen Abendlands nichts anfangen.“

    „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ (Dresden, 17. Januar 2017, über das Holocaust-Denkmal in Berlin)

    Wer so Aussagen macht, kann sich im Nachhinein nicht von "Einzeltätern" distanzieren - zumindest nicht glaubwürdig.
    • circumspectat animo 10.10.2019 18:47
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Aussage im abgebrochenen ZDF Interview „Vielleicht werde ich mal eine interessante persönliche, politische Person in diesem Land. Könnte doch sein.“
      Das sind Hitler-Fantasien.
  • zombie woof 10.10.2019 15:28
    Highlight Highlight spaltet die Gesellschaft und schwächt das demokratische Fundament, auf dem wir stehen....Entspricht genau dem was die AfD macht.
  • circumspectat animo 10.10.2019 15:23
    Highlight Highlight Die AFD müsste sich ganz klar distanzieren und sagen "Ihr die solche Taten verübt handelt nicht in unserem Namen und vertretet nicht unsere Interessen" aber das kann Sie nicht weil es nicht so ist und weil sie dann 10-15% Ihrer Wähler verlieren würde.
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.10.2019 16:56
      Highlight Highlight Wahrscheinlich würde sie noch 10-15% ihrer Wähler behalten...
  • The_real_Zippy 10.10.2019 15:19
    Highlight Highlight Jaja.. Die AfD.. Lippenbekenntnis, mehr nicht.. Aber schön wie sie wieder rumbellen wenn man mit dem Finger auf sie zeigt und sie als das was sie wirklich sind bezeichnet - Geistige Brandstifter
  • Lowend 10.10.2019 15:13
    Highlight Highlight Es ist doch immer das selbe bei diesen faschistoiden Hasspredigern von rechtsaussen! Zuerst hetzen sie ungeniert gegen alle, die ihre Ideologie nicht teilen und wenn dann etwas passiert, spielen sie die ahnungslosen Unschuldslämmer. Einfach nur zutiefst verlogen und heuchlerisch!
    • Rabbi Jussuf 11.10.2019 00:13
      Highlight Highlight Lowend
      Du meinst wohl die von linksaussen?
    • Lowend 11.10.2019 11:28
      Highlight Highlight Hier und heute geht es aber um rechtsextremistischen Terror und wie die Rechtsextremen damit umgehen.

      Ihr "Beitrag" ist Whataboutismus in Reinkultur!

      Der einzige Grund, dies zu tun, ist Ablenkung und Unterstützung für solche rechtsextremen Mörder.
  • Chrigi-B 10.10.2019 15:09
    Highlight Highlight Wenn Islamisten einen Anschlag verüben, soll man nicht alle Muslime in einen Topf werfen.

    Wenn Rechtsextreme einen Anschlag verüben, wirft man alles Rechts der Mitte in einen Topf.

    Doppelmoral in Reinkultur...
    • Karl Marx 10.10.2019 16:37
      Highlight Highlight Richtig. Und wieso distanziert sich die SPD und die Linke nicht, wenn deren Mob mal wieder Politiker angreift und Städte kurz und klein schlagen?
    • Ich hol jetzt das Schwein 10.10.2019 16:54
      Highlight Highlight Nein, wenn Rechtsextreme einen Terroranschlag verüben, wirft man alle Rechtsextremen in einen Topf. Die AfD ist klar rechtsextrem. Muslime, die nicht Islamisten sind, gibt es wohl deutlich mehr (prozentual wie auch effektiv) als nicht rechtsextreme AfDler, auch wenn es letztere durchaus auch gibt.
    • TingelTangel 10.10.2019 17:34
      Highlight Highlight Wenn ein Islamist ein Anschlag verübt - ist ein Terrorist. Wenn es ein Rechtsextremer ist - ein Einzeltäter ….. der denn Amok Live für seine Kollegen ins Internet Streamt ….. mit Aussagen zu denn üblichen Verschwörungstheorien auf die Rechtsextremen so schwören. Fazit = die Rechtsextremen sind noch Dümmer wie die Religiösen Fanatiker.

      @Karl: Wo ist denn ein Linksextremer so Amok gelaufen wie in Halle ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MBär 10.10.2019 12:21
    Highlight Highlight @Watson: Bitte nehmt die Bilder der Toten aus dem Artikel. Die Leser können sich im Kopf ein Bild machen. Ist einfach pietätlos.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 10.10.2019 13:58
      Highlight Highlight Da waren bilder von Toten im Artikel?
    • Anded 10.10.2019 15:20
      Highlight Highlight MBär meint die abgedeckte Leiche auf der Strasse. (Ist in der Bildstrecke.)
      Man sieht weder Körper noch Blut. Aber ja, da liegt eine Tote. Ist jetzt nicht grad brutaler als was im Text schon steht, aber als Angehöriger würde ich mich glaub auch daran stören.
    • MBär 10.10.2019 17:53
      Highlight Highlight Ich meinte die Bilderreihe unten...
      WTF, wieso werde ich geblitzt? Wollen Leute solche Bilder sehen? Ist das die selbe Masche wie der sich jedes Mal bildende Stau auf der Seite des Gegenverkehrs bei einem Unfall auf der Autobahn weil alle langsam fahren um zu glotzen? Ist das irgendwie befriedigend, Gewalttaten zu sehen? Reichen Filme wie John Wick oder Black Hawk Down nicht (weitere Bsp sind anzuführen, die sind mir gleich eingefallen) um die düsteren Fantasien zu befriedigen?
  • Anded 10.10.2019 12:15
    Highlight Highlight Der Anschlag war ein kompletter fail. Ja, es gab zwei Todesopfer, was sehr tragisch ist. Aber das Ziel war eine Christchurch-Kopie mit 50+ toten Juden. Und aus 3 Gründen ist es zum Glück in die Hose:
    - Er ist ein Versager und es war äusserst schlecht geplant.
    - Waffengesetz. Er hatte keine reguläre Schusswaffe, sondern musste selber basteln. Schrotflinte war äusserst primitv. Funktionstüchtig aber langsam und nicht effektiv. Maschinenpistole hat leider bei einem Opfer funktioniert, sonst aber zum Glück nicht.
    - Synagoge hatte zumindest ein einfaches Sicherheitskonzept. Türe war verschlossen.
    • Basti Spiesser 10.10.2019 13:32
      Highlight Highlight richtig, zum Glück war der Typ so äusserst dumm und ungeschickt. Er hat sich zum Beispiel selber in den Reifen geschossen.
    • LCT 10.10.2019 16:27
      Highlight Highlight @Anded:

      Bezgl. Waffengesetz:
      Er hat sich nun selbst Waffen gebastelt.

      Andere mit Geld nehmen den Weg über das Darknet.

      Ergo, Waffengesetz für d'Füchs.

      (Ja gut, nicht ganz für d'Füchs, da der normale Erwerb der Waffen nicht mehr möglich ist und die Schwelle, solch eine zu erwerben, deutlich höher ist. Ausgeschlossen wird Waffengewalt durch dieses Gesetz trotzdem nicht).
    • Saraina 10.10.2019 17:08
      Highlight Highlight Allerdings hätte er mit funktionierenden Waffen deutlich mehr Menschen getötet. Gerade der Vergleich dieses Falles mit einem beliebigen Attentat in den USA, oder dem in Christchurch zeigt doch, dass strenge Waffengesetze sinnvoll sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Electric Elefant 10.10.2019 10:11
    Highlight Highlight Rechtspopulisten sind ganz klar mitschuldig an solchen Taten...
    Sowas passiert in einem Umfeld, wo Rechtsextremismus gezielt verharmlost wird, wie es die AfD und bei uns gewisse Exponenten der SVP andauernd machen. Man erinnere sich an die vielen Verharmlosungen dieser Strömungen (nur besorgte Bürger?!) oder an das Statement von Blocher zum Nazitreffen in CH(sie waren ordentlich...). Von den braunen Wichteln der AfD muss ich gar nicht erst reden!
    Wer solche Parteien wählt und unterstützt, bereitet den Boden für solche widerlichen Taten und macht sich zumindest moralisch Mitschuldig!
    • ostpol76 10.10.2019 15:36
      Highlight Highlight Die Frage sei erlaubt welche Partei oder Parteien an islamistisch motivierten Terroranschlägen Schuld ist?
    • Watson - die Weltwoche der SP 10.10.2019 15:52
      Highlight Highlight Dann sind alle, die linke Parteien wählen, welche die unbegrenze Zuwanderung begrüssen, mitschuldig am islamischen Terror in Europa?
    • Ferd Blu 10.10.2019 15:53
      Highlight Highlight Hätte man das gleiche bei einen islamistischen Anschlag gesagt, wäre wohl die Rassismuskeule von vielen hier geschwungen worden. Ich verstehe aber durchaus, warum man die AfD und gewisse Exponenten von ihnen in den Topf schmeisst mit Nazis. Die Wortwahl eines Höcke ist zutiefst rassistisch. Aber dennoch bereiten sie den Boden für Anschläge nicht vor, das sind die Individuen selbst die zu solchen Mitteln greifen und entschieden haben, Terror zu verbreiten. Jeder ist selbstverantwortlich was er/sie tut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • solani 10.10.2019 09:28
    Highlight Highlight Es wird im Text nicht von Terror gesprochen. Aber das ist nach Definition Terrorismus oder?
    • Grossmaul 10.10.2019 10:40
      Highlight Highlight Einzeltäter, halt. Das vermittelt den Eindruck, es handle sich um einen einsamen Spinner. Aber all die einsamen Spinner, für die unsere Gesellschaft keine Verwendung mehr hat, verbringen die viele Zeit, die sie haben, im Netz mit all den anderen einsamen Spinnern dieser Welt und hypen sich im Chatroom ihres Ballerspiels gegenseitig auf. Und dann sind es vielleicht doch keine Einzeltäter.

      Vielleicht sind es dann Terroristen, die völlig unterschätzt werden.
    • Tjuck 10.10.2019 11:26
      Highlight Highlight Einzeltäter ja, aber inspiriert und aufgewiegelt durch andere Einzeltäter. Wie das ja bei islamistisch motivierten Tätern in der Regel auch der Fall ist. In diesem Fall liess sich der rechtsextreme Täter durch den Mörder von Christchurch inspirieren.
    • Garp 10.10.2019 13:27
      Highlight Highlight Du malst Dir die Welt auch schön einfach, Grossmaul. Klar ist er ein Einzeltäter, weil er seine Tat alleine vollzogen hat. Viele der Rechtsextremen arbeiten übrigens und sind gut vernetzt, ja über den Computer, sie nutzen ihn und versuchen neue Leute für ihre menschenverachtenden Ideen zu begeistern. Mit Chatsrooms von Ballerspielen hat das grundsätzlich wenig zu tun. Du verharmlost im Prinzip den ganzen Rechtsnationalismus und die identitäten Bewegungen, wenn du sie als einsame Spinner siehst und in einem andern Post mit Dortrotteln von früher vergleichst. (Das waren meist geistig Behinderte)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bee89 10.10.2019 09:13
    Highlight Highlight Alle Medien sollen umbedingt aufhören, die sogennanten Manifeste der Täter zu publizieren! Da wird den Tätern doch nur noch mehr in die Hände gespielt, ihr Gedankengut wird nur noch weiter verbreitet und potentielle Nachahmungstäter fühlen sich bestärkt auch etwas zu tun.

    Menschenverachtendes Denken führt zu menschenverachtendem Handeln! Das darf nicht unterstützt werden!
    • Tjuck 10.10.2019 11:29
      Highlight Highlight Alle Medien? Die sozialen Medien sind überfordert. Siehe "Wie der Attentäter von Christchurch es schaffte, dass 89 Millionen Menschen von seiner Tat hörten – und warum die sozialen Netzwerke wieder einmal versagt haben" (https://www.nzz.ch/international/soziale-medien-scheitern-beim-christchurch-attentat-ld.1467693).

      Und auch im vorliegenden Fall haben die sozialen Medien versagt. Oder anders: Rechtsextreme und Islamisten loten die Schwachstellen von Facebook & Co. gezielt aus, um ihren Hass zu verbreiten.
    • The_real_Zippy 10.10.2019 13:04
      Highlight Highlight @Tjuck
      Meiner Meinung nach verwenden die genannten Gruppen wohl gerade diese "Social Medias" gezielt weil sie dadurch ein enormes Publikum erreichen. Bis die entsprechenden Stellen reagieren ist es bereits zu Spät und die Botschaft wurde verbreitet: "Seht her, Freund und Feind welch Macht wir haben, wir treffen euch überall und jederzeit"
  • Don Alejandro 10.10.2019 09:10
    Highlight Highlight Erstaunt mich leider nicht. Die Geister, die eine grosse Rechtspartei rief, werden sie kaum mehr los. Höchste Zeit, dass der Verfassungsschutz aktiv wird.
    • Scott 10.10.2019 15:39
      Highlight Highlight Kauft nicht bei "Rechten“. Sperrt ihre Konten. Nehmt ihnen die Jobs weg. Attackiert sie und zerstört ihr Eigentum.

      Für den nächsten Schritt braucht's dann nicht mehr viel.
    • Yamamoto 10.10.2019 22:15
      Highlight Highlight @Scott Typische Strategie von Nazisympathisanten und Nazis, statt sich vom hinterhältigen Terroranschlag zu distanzieren, macht man einen auf Opfer. Selbst Bürgerliche verurteilen diesen rechtsextremistischen Terroranschlag aufs Schärfste, nur Personen, welche am rechten Rand stehen, versuchen hier zu relativieren.
    • Dominik Treier 11.10.2019 16:15
      Highlight Highlight Oh Scott bitte solche Vergleiche mit Judenverfolgung sind einfach nur lächerliches und dummes Opfergetue! Du solltest dich was schämen! Denn 1. Hat hier ein Rechtsextremist einen Anschlag verübt und das und das Sähen von Hassdoktrin, was dazu geführt hat, sind zu verurteilen und das von jedem, der in einem modernen Rechtsstaat seinen Platz haben will!
      2. Ist der Vergleich doppelt lächerlich! Beigreif endlich mal, dass Jude zu sein keine Entscheidung war und das es auch woanders geboren zu sein nicht ist. Zu Hass gegen andere und dem Missachten des Rechtsstaates aufzurufen aber schon!
  • dr. flöckli 10.10.2019 08:25
    Highlight Highlight Ich verstehs nicht. Wenn der Täter Muslim gewesen wäre, würde man sofort von Terrorismus sprechen, hier ist es "nur" 'Mord mit besonderer Bedeutung'. Verwendet endlich die richtigen Begrifflichkeiten!
  • Name_nicht_relevant 10.10.2019 08:15
    Highlight Highlight Einfach tragisch das man so eine Verachtung Menschen gegenüber entwickeln kann und dann noch eine Waffe besorgen um diese zu erschiessen. Wie tief muss man sinken um so etwas machen zu können um am Ende nur Maximal 25 Jahre zu bekommen. Ich wünsche mir für solche Monster die Todesstrafe, so einer sollte nicht mehr Leben dürfen und in Freiheit Leben. So Monster sind Krank und werden niemals geheilt werden können. Mein Beleid den Angehörigen.
    • Garp 10.10.2019 12:48
      Highlight Highlight Du willst also Kranke töten. Bravo für diesen Kommentar, der ähnliches Gedankengut aufweist, wie die des Täters.
    • Name_nicht_relevant 10.10.2019 14:22
      Highlight Highlight ich töte Sie nicht, aber Sie mich wenns schlecht läuft und ich am falschen Ort gerade bin. Wir zahlen solche Leute mit unsren Steuern deren Aufenthalt im Knast und deren Pschiater ect. Klar es war nicht in der Schweiz, aber wenn es hier gewesen währe sind wir die, die Bezahlen.
    • Grabeskaelte 10.10.2019 15:49
      Highlight Highlight Wow Fiu Geld mit Leben aufzuwiegen ist schon harter Tobak. Sie merken aber schon, dass sie mit ihrem Gedankengut näher beim Täter sind als ihnen lieb sein dürfte?
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  • Grossmaul 10.10.2019 07:59
    Highlight Highlight Das sind keine Einzeltäter, nur weil sie keine geheimen Treffen in konspirativen Wohnungen abhalten. Oder wie Welke in der Heute Show einmal sagte: früher gab es in jedem Dorf einen Trottel - heute schliessen sie sich alle im Internet zusammen.

    Unsere Politiker sind irgendwie zu alt, um das zu begreifen.
    • Grossmaul 10.10.2019 10:41
      Highlight Highlight Darf ich die Blitzer bitten, ihre Einwände zu erklären?
    • LCT 10.10.2019 12:21
      Highlight Highlight @Grossmaul:

      Ich habe nicht geblitzt.
      Jedoch liegt es vielleicht daran, dass Wohnungen nicht konspirativ sein können? ;)
    • Grossmaul 10.10.2019 16:56
      Highlight Highlight Guter Einwand, LibConTheo, das hätte mein Deutschlehrer damals auch erwähnt 😬😜
  • Heinzbond 10.10.2019 06:17
    Highlight Highlight internationale rechte Internet-Subkultur, ich bin mir nicht sicher ob man derart primitives denken und handeln damit adeln sollte und es eine Kultur nennen sollte. Oder Subkultur. Solche Leute lehnen doch alles ab was unsere Welt seit Erfindung der Sprache ausmacht und dennoch profitieren sie von rechtsstaatlichkeit, Gesundheitsversorgung, Bildung. Gut letzteres ist öffentlich Perlen vor die Säue...
    Weshalb ist es zu akzeptieren das nur weil sie eine Agenda haben ihr in teilen der Bevölkerung gebilligt wird, nicht in jedem Satz in jeder Geste in jeder tat sofort eingeschrieben wird?
    • Citation Needed 10.10.2019 08:03
      Highlight Highlight Vielleicht wäre der Begriff Community passend?
      Obwohl mich der Ausdruck Kultur nicht stört. Der Punkt ist ja, dass diese Community/Kultur vernetzt ist und ihre negativen Werte (in dem Zusammenhang stresst mich der Gebrauch von ‚Werte‘ fast mehr) teilt.
    • Triumvir 10.10.2019 08:57
      Highlight Highlight Mich persönlich stört sowohl der Begriff "Community - also Gemeinschaft" als auch der Begriff "Kultur". Denn Hass und ultrarechtes mörderisches Gedankengut hat rein gar nichts mit "Gemeinschaft" und erst recht nicht mit "Kultur" im eigentlichen Wortsinne zu tun.
    • Weiterdenker 10.10.2019 09:16
      Highlight Highlight Weshalb adeln? Das Wort Kultur bezeichnet alles, was der Mensch gestaltet und hervorbringt, das Wort ist also alles andere als Fehl am Platze. Ob etwas primitives Denken ist, ist auch immer Subjektiv. Ich denke in deren Kultur halten sie sich für die Intelligentesten, da jede Kultur den Hang hat sich anderen Kulturen überlegen zu fühlen. Ein Beispiel: Wenn wir nach Osten schauen und die arabische Kultur anschauen, halten wir ihre Art, Frauen zu behandeln, für falsch. Umgekehrt sieht es aber genau gleich aus und was richtig oder falsch ist, ist kaum zu bewerten, ohne die eigenen Werte über die der anderen zu stellen.
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