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Ukrainian President Petro Poroshenko, right, looks out from a fortified military position while examining the construction of fortifications in Donetsk region, Ukraine, Thursday, June 11, 2015.  Poroshenko is touring these facilities in the donetsk region at a time of renewed hostilities with pro-Russian fighters. (AP Photo/Mikhail Palinchak, Presidential Press Service Pool Photo via AP)

Poroschenko am 11. Juni bei einem Besuch der Front in der Ostukraine. Bild: AP/POOL PRESIDENTIAL PRESS SERVICE

Poroschenko: Ukraine stockt Truppen im Konfliktgebiet auf 



Im Kampf gegen Separatisten hat die ukrainische Regierung ihre militärische Präsenz im Konfliktgebiet weiter verstärkt. Die Zahl der Soldaten sei auf bis zu 60'000 erhöht worden, sagte Präsident Petro Poroschenko in einem Fernsehinterview in Kiew.

Damit habe sich das Kontingent in der Unruheregion seit Beginn der Waffenruhe im Februar mehr als verdoppelt, berichteten Medien in der Ex-Sowjetrepublik am Samstag. Regierungsangaben zufolge stehen der Armee etwa 40'000 von Russland unterstützte Aufständische gegenüber.

Neue Waffen in die Ostukraine verlegt

Neue Waffen seien in die Region verlegt und alte Kriegsgeräte repariert worden, sagte Poroschenko. Darüber hinaus habe die prowestliche Regierung die Versorgung der Soldaten verbessert und ihnen bei Manövern «ausländische Erfahrungen» beigebracht.

Der kanadische Verteidigungsminister Jason Kenney kündigte bei einem Besuch in Kiew an, dass das NATO-Land etwa 200 Militärausbilder in die Ukraine entsenden wolle. Sein Amtskollege Stepan Poltorak begrüsste dies und sagte, es seien auch bereits US-Ausbilder im Einsatz, um die ukrainische Armee schlagkräftiger zu machen. Die Truppe gilt als schlecht ausgebildet und unterfinanziert.

Armee und Aufständische im Donbass warfen sich erneut den Beschuss von Stellungen vor. Dabei kam mindestens eine Frau ums Leben. (dhr/sda/dpa)

Der Ukraine-Konflikt

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Destiny // Team Telegram 27.06.2015 17:53
    Highlight Highlight Oh, konnte Poroschenko noch einige Männer mehr in den Bürgerkrieg zwingen, schade um sie.
    • Angelo C. 27.06.2015 19:27
      Highlight Highlight Er kann wohl noch auf ausreichend Neonazis zurückgreifen, das sind die, welche zu Beginn den Maidan aufgemischt und die dortigen Auseinandersetzungen angerissen haben, und die auch im Dombass teilweise an vorderster Front rüde kämpfen. Dass er gegen Russland dennoch zu kurz sein wird, Ami-Lieferungen hin oder her, scheint ihm jedoch nicht ernstlich durch den Kopf zu gehen. Learning by doing, könnte man das nennen 😉!

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