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epa07089098 Handout image released by the U.S. Customs and Border Protection showing a CBP Air and Marine Operations UH-60 Black Hawk flight crew conducting search and rescue operations in the aftermath of Hurricane Michael among damaged homes and flooding in Panama City, Florida, USA, 11 October 2018 (issued 12 October 2018). Category 4 storm Hurricane Michael devastated northwestern Florida with winds of up to 155 miles (250 kilometers) per hour and flooding.  EPA/GLENN FAWCETT / CUSTOMS AND BORDER PROTECTION / HANDOU  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Im Südosten der USA hat Hurrikan «Michael» weite Teile des Landes verwüstet. Bild: EPA/U.S. Customs and Border Protecti

Hurrikan «Michael»: Zahl der Todesopfer steigt auf 17



Zwei Tage nach dem verheerenden Hurrikan «Michael» ist in den USA die Zahl der Toten auf mindestens 17 gestiegen. In dem völlig zerstörten Ort Mexico Beach in Florida, wo der Wirbelsturm zuerst auf Land getroffen war, wurde am Freitagabend (Ortszeit) die Leiche eines alten Mannes entdeckt, wie US-Medien berichteten.

Zuvor hatten die Behörden in Florida bereits sieben Sturmtote bestätigt. Fünf Menschen kamen zudem in Virginia ums Leben, drei in North Carolina und einer in Georgia. Die Behörden rechnen noch mit weiteren Todesopfern.

Mexico Beach völlig verwüstet

Der Wirbelsturm der zweithöchsten Kategorie vier war am Mittwoch im Nordwesten Floridas auf Land getroffen. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen. In dem Ort Mexico Beach bot sich ein Bild der Verwüstung. Ganze Häuser waren dem Erdboden gleichgemacht, Boote lagen in Gärten, die Strassen waren übersät mit umgestürzten Bäumen und Strommasten.

This photo shows debris and destruction in Mexico Beach, Fla., Friday, Oct. 12, 2018, after Hurricane Michael went through the area on Wednesday. Mexico Beach, the ground-zero town, was nearly obliterated by the hurricane, an official said Friday as the scale of the storm's fury became ever clearer. (Bronte Wittpenn/Tampa Bay Times via AP)

Mexico Beach sieht aus wie ein Kriegsgebiet. Bild: AP/Tampa Bay Times

Die am Freitag geborgene Leiche eines alten Manns sei hunderte Meter von dessen Haus entdeckt worden, sagte der Bürgermeister von Mexico Beach laut US-Medien. Floridas Gouverneur Rick Scott sagte nach einem Besuch vor Ort, Mexico Beach sei völlig verwüstet. «Es sieht aus, als wäre eine Bombe hochgegangen, wie in einem Kriegsgebiet», sagte Scott.

Das Wichtigste sei nun, das Schicksal der Bewohner zu klären, die sich den Evakuierungaufforderungen vor dem Sturm widersetzt hätten. «Ich habe das Gefühl, dass sie noch weitere Opfer finden werden», sagte Floridas Senator Marco Rubio. Auch der Chef der Katastrophenschutzbehörde Fema, Brock Long, rechnete mit weiteren Opfern unter den Trümmern.

Er hoffe zwar, dass die Opferzahl nicht «dramatisch» steigen werde. «Aber ich habe Grund zu der Annahme, dass wir in einige der am schlimmsten betroffenen Gebiete noch gar nicht vorgedrungen sind», sagte Long.

Spürhunde suchen in Trümmern

Die Rettungskräfte schickten am Freitag Spürhunde in die Trümmer eingestürzter Häuser. Einige Bewohner, die sich vor dem Sturm in Sicherheit gebracht hatten, kamen mit Liefer- und Umzugswagen in die Stadt zurück, um im Schutt ihrer Häuser nach Habseligkeiten zu suchen.

epa07090205 A handout photo made available by the Florida National Guard on 13 October 2018 shows damage in the city of Port St. Joe, Florida, USA, 12 October 2018, after it was hit hard by Hurricane Michael, leaving several homes and business in the area devastated. Crews with the Florida National Guard's CBRNE Enhanced Response Force Package and Urban Search and Rescue Florida Task Force 8 searched door to door to make sure residents in the area were safe. Category 4 storm Hurricane Michael devastated northwestern Florida with winds of up to 155 miles per hour (250kph) and flooding.  EPA/FLORIDA NATIONAL GUARD/DAVID STERPHONE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Aufräumarbeiten haben begonnen. Bild: EPA/FLORIDA NATIONAL GUARD

Der Rentner Bob Tenbrunson, der bei seiner Tochter in der nahegelegenen Stadt Panama City vor dem Hurrikan Schutz gesucht hatte, versuchte, Löcher in seinem Dach abzudichten. Er habe seine gesamten Ersparnisse und seine Rente in sein Haus in Mexico Beach gesteckt, sagte Tenbrunson. «Darum kann ich es jetzt nicht verkaufen. Ich kann nur darauf hoffen, dass die Stadt wieder aufgebaut und repariert wird.»

Nach Angaben des Pentagon waren insgesamt rund 5000 Angehörige der US-Armee bei den Aufräumarbeiten im Einsatz, wie das Pentagon mitteilte. Auch hundert Helikopter und 1800 Hochwasser-Fahrzeuge seien in den Krisengebieten.

US-Präsident Donald Trump kündigte für Anfang kommender Woche einen Besuch in der Katastrophenregion an. «Wir arbeiten sehr hart in jeder betroffenen Region und jedem Bundesstaat – wir sind bei euch!» schrieb er im Kurzmitteilungsdienst Twitter. (leo/sda/afp)

Hurrikan «Michael»

Hurrikan «Michael» hat Florida mit Wucht getroffen

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Video: srf

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