International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Was war da mit Trump? US-Kongress lädt die Deutsche Bank vor



Vertreter der Deutschen Bank und anderer Geldinstitute sind zu einer Anhörung über die Finanzen von US-Präsident Donald Trump vor den US-Kongress geladen worden. In den USA wird derzeit ermittelt, ob Russland zugunsten Trumps in den US-Wahlkampf eingegriffen haben könnte.

epa07509144 US President Donald J. Trump arrives back at the White House in Washington, DC, 15 April 2019.  EPA/Olivier Douliery / POOL

US-Präsident Donald Trump. Bild: EPA/Abaca Press POOL

«Die mögliche Benutzung des amerikanischen Finanzsystems für gesetzeswidrige Zwecke ist ein ernsthaftes Vergehen», sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses im Repräsentantenhaus, Maxine Waters, am Montag in Washington. Der Ausschuss untersuche diese Angelegenheiten und gehe auch der Frage nach, ob Trump und seine Mitarbeitern darin verwickelt sein könnten.

Die Vorladung wird auch vom Geheimdienstausschuss mitgetragen. Dessen Vorsitzender Adam Schiff erklärte, bei der Deutschen Bank handele es sich um eine «freundliche Vorladung». Beide Ausschüsse werden von oppositionellen Demokraten geleitet.

epa07480494 Democratic Representative from California Adam Schiff stands outside the Supreme Court after a Democratic event to call on the Trump administration to 'halt legal assault on Americans' health care in Washington, DC, USA, 02 April 2019. In a late night tweet, President Trump pushed back his controversial and politically sensitive plan to replace Obamacare until after the election.  EPA/JIM LO SCALZO

Adam Schiff, Vorsitzender der Geheimdienstausschusses. Bild: EPA/EPA

Die Demokraten hatten angekündigt, nachdem sie die Mehrheit im Repräsentenhaus Ende 2018 erlangt hatten, verstärkt mögliche Unregelmässigkeiten in Zusammenhang mit dem Republikaner Trump zu untersuchen. Demokraten verdächtigen Trump, russische Hilfe beim Wahlkampf bekommen zu haben.

Eine vergangenes erfolgte Bekanntgabe hat Verbindlichkeiten Trumps bei der Deutsche Bank Trust Company Americas im Umfang von mindestens 130 Millionen Dollar offenbart. Es handelt sich dabei um eine Abteilung der Deutschen Bank. Die Verbindlichkeiten stehen in Zusammenhang mit Immobilien, darunter das Trump International Hotel in Washington.

Schiff erklärte, die Deutsche Bank verhalte sich kooperativ. Eine Sprecherin des Instituts sagte, man sei einem «produktiven Dialog» verpflichtet. Die «New York Times», die zuerst über die Vorladung berichtet hatte, schrieb, auch die Citigroup, JPMorgan Chase & Co und Bank of America Corp hätten Vorladungen erhalten. Das Blatt berichtete, auch die Beziehungen der Kreditgeber zu Russland würden untersucht. (sda/reu)

Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»

Mueller-Bericht entlastet Trump in der Russland-Affäre

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdvocatusDiaboli 16.04.2019 08:57
    Highlight Highlight "Beide Ausschüsse werden von oppositionellen Demokraten geleitet."

    Das klingt nicht gerade fair. Immerhin, wenn jetzt auch so wieder gar keine Beweise gefunden werden, dann sollte man vielleicht langsam auf einem anderen Weg versuchen Trump aufzuhalten.
    • Sandro Lightwood 16.04.2019 10:25
      Highlight Highlight Die Reps haben jegliche Befragungen unmöglich gemacht, die Dems forcieren diese nun mit der neuen Mehrheit. So läuft da halt das Spiel.
    • swisskiss 16.04.2019 12:19
      Highlight Highlight AdvocatusDiaboli; Die Partei mit Mehrheit in Senat oder Repräsentantenhaus, stellt in der jeweiligen Kammer nicht nur ALLE Vorsitzenden der diversen Ausschüssen und Kommisionen, sondern haben auch Stimmmehrheit. Darum hat Trump so vehement vor den midterms darauf hingewiesen, dass der Verlust einer Kammer, für ihn und die Republikaner ein ernshaftes Problem in den nächsten 2 Jahren darstellt. qed!
    • Sisiphos 16.04.2019 13:18
      Highlight Highlight Was für einen „anderen Weg“ stellst Du Dir vor? Da inzwischen alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, blieben nur die illegalen.... aber wer will das schon. Da müsste man sich auf das Niveau der Trumpisten herab lassen.
      Es bleibt nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und bessere Möglichkeiten abzuwarten. Das ist kann dann nicht mehr die gleiche „Demokratie“ sein wie vor Trump. Das wird ein vollkommen anderes Herrschaftssystem sein, in dem jede(r) Bürger(in) viel mehr demokratische Verantwortung übernehmen muss!
  • DieFeuerlilie 16.04.2019 08:16
    Highlight Highlight Ist “freundliche Vorladung“ vielleicht das Pendant zu “friendly fire“..? ;)

Lauschangriff auf Donald Trumps Handy – ausgerechnet Israel soll ihn bespitzelt haben

Rund ums Weisse Haus in Washington D.C. wurden IMSI-Catcher gefunden ...

Das US-Magazin Politico hat am Donnerstag mit einem Exklusivbericht für Aufregung gesorgt. Die US-Regierung sei zum Schluss gekommen, dass höchstwahrscheinlich Israel hinter einem Lauschangriff auf Donald Trump stecke.

Es seien Mobiltelefon-Überwachungsgeräte gefunden worden, in der Nähe des Weissen Hauses und anderer sensibler Orte um Washington, D.C. Dies hätten drei Quellen, frühere hochrangige US-Beamte mit Insider-Informationen bestätigt. Der Lauschangriff sei in den letzten zwei …

Artikel lesen
Link zum Artikel