International
USA

TV-Debatte der US-Demokraten

Nationale Sicherheit, Waffengesetze und «Islamischer Staat» – das waren die Themen der dritten TV-Debatte der Demokraten

20.12.2015, 06:3620.12.2015, 07:48
Das Kandidatenfeld der Demokraten: (v.l.n.r.) Bernie Sanders, Hillary Clinton, Martin O'Malley.
Das Kandidatenfeld der Demokraten: (v.l.n.r.) Bernie Sanders, Hillary Clinton, Martin O'Malley.
Bild: Getty Images North America

Eine lebhafte Debatte, einige Kontroversen, aber keine Sensationen: Auch nach der dritten Fernsehdebatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber marschiert Ex-First Lady Hillary Clinton weiter auf die Spitzenkandidatur zu. 

Inhaltlich lieferte die dritte Debatte keine grossen Überraschungen: Bei ihrem Auftritt am Samstagabend (Ortszeit) in Manchester (New Hampshire) lieferten sich Clinton, der unabhängige Senator Bernie Sanders und der Ex-Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley, vor allem Auseinandersetzungen über die Syrien-Strategie, eine Verschärfung der US-Waffengesetze und die künftige Besteuerung der Mittelschicht.

US-Wahlen 2016

Aber insgesamt stimmten die Bewerber in den meisten Punkten überein – und die Debatte blieb im Ton bei weitem höflicher und freundlicher als die bisherigen Fernsehdiskussionen der republikanischen Präsidentschaftsbewerber.

Clinton hat zwar im bisherigen Rennen um die Spitzenkandidatur der Demokraten in Sanders einen stärkeren Widersacher gefunden als erwartet. Aber sie führt in jüngsten Umfragen US-weit in einem Verhältnis von 2:1 vor dem Senator, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. O'Malley liegt weit abgeschlagen auf dem dritten Platz. Praktisch niemand zweifelt daran, dass der Ex-Aussenministerin die Spitzenkandidatur zu nehmen ist. (wst/sda/dpa)

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