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US-Präsident Trump zu Staatsbesuch in Grossbritannien aufgebrochen

President Donald Trump, with first lady Melania Trump, wave as they board Air Force One as they depart Sunday, June 2, 2019, at Andrews Air Force Base, Md. Trump is going to London, France and Ireland ...
Zusammen mit der First Lady Melania Trump wird US-Präsident Trump in den nächsten Tagen England, Frankreich und Irland besuchen. Bild: AP/AP

US-Präsident Trump zu Staatsbesuch in Grossbritannien aufgebrochen

03.06.2019, 05:2203.06.2019, 05:31

US-Präsident Donald Trump ist am Sonntagabend (Ortszeit) von Washington aus zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Grossbritannien aufgebrochen. Der Präsident wird unter anderem von Queen Elizabeth II. im Buckingham-Palast empfangen.

Zu politischen Gesprächen wird er sich zudem mit der scheidenden Premierministerin Theresa May treffen.

Der Besuch in London ist allerdings umstritten. Teile der britischen Bevölkerung sind Trump gegenüber negativ eingestellt. Der US-Präsident hatte sich vor seinem Besuch in Interviews dezidiert zur Brexit-Problematik geäussert - ein unüblicher Schritt für einen ausländischen Staatsmann. Trump stellte sich auf die Seite der Brexit-Befürworter und gab dem Hardliner Boris Johnson seine Rückendeckung im Rennen um die Nachfolge Mays.

Nach seinem Aufenthalt in London wird Trump zu Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie in Portsmouth (Grossbritannien) und Colleville-sur-Mer (Frankreich) erwartet, wo er auch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammentreffen soll. Auch ein Abstecher nach Irland steht auf dem Reiseplan Trumps. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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