International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06720964 (FILE) - An undated handout photo made available by the US White House on 26 April 2018 shows then-CIA director Mike Pompeo (L) meeting with North Korean leader Kim Jong Un in, Pyongyang, North Korea (reissued 09 May 2018). According to media reports on 09 May 2018, US Secretary of State Mike Pompeo is making a surprise visit to North Korea, which is intended to prepare the historic summit between North Korean leader Kim Jong-un and US President Donald J. Trump.  EPA/US WHITE HOUSE HANDOUT -- BEST QUALITY AVAILABLE -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Aussenminister Mike Pompeo mit Kim.  Bild: EPA/US WHITE HOUSE

«Sie sind bei guter Gesundheit»: Kim lässt drei US-Bürger frei

Trump kann weiter jubeln. Aussenminister Mike Pompeo ist derzeit mit den drei von Kim festgehaltenen US-Bürgern auf dem Weg nach Washington. 



Geste des guten Willens aus Nordkorea: Kurz vor dem geplanten Spitzentreffen von US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un hat Nordkorea drei inhaftierte US-Bürger ausreisen lassen.

Die drei Männer seien US-Aussenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Pjöngjang übergeben worden und befänden sich mit ihm auf der Rückreise nach Washington, teilte Trump auf Twitter mit. Pompeo war nach Nordkorea gereist, um das Treffen der Staatschefs vorzubereiten.

Trump kündigte an, die drei Freigelassenen in der Nacht zum Donnerstag persönlich auf dem Flughafen in Empfang zu nehmen. Die drei Männer «scheinen bei guter Gesundheit zu sein», schrieb er.

Grosses Hindernis

FILE - This combination of two file photos shows U.S. President Donald Trump, left, speaking during a roundtable discussion on tax cuts in Cleveland, Ohio, May 5, 2018 and North Korean leader Kim Jong Un, right, talking with South Korean President Moon Jae-in in Panmunjom, South Korea, April 27, 2018. U.S. Secretary of State Mike Pompeo arrived in North Korea on Wednesday, May 9, 2018, to finalize details of a planned summit between President Donald Trump and North Korea leader Kim Jong Un. (AP Photo/Manuel Balce Ceneta, Korea Summit Press Pool via AP, File)

Kim und Trump sind weiter auf Schmusekurs.  Bild: AP/AP, Korea Summit Press Pool

Die Inhaftierung der drei US-Bürger in Nordkorea war ein grosses Hindernis auf dem Weg zur Entspannung zwischen den beiden Staaten. Trump hatte der Führung in Pjöngjang wiederholt vorgeworfen, seine Landsleute als «Geiseln» festzuhalten.

Die drei Männer heissen Kim Hak Song, Kim Sang Duk und Kim Dong Chul. Kim Dong Chul, ein in Südkorea geborener US-Geistlicher, war 2015 in Nordkorea unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet worden. Er wurde zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt.

Kim Hak Song und Kim Sang Duk arbeiteten beide an der von evangelikalen Christen gegründeten Pjöngjang-Universität für Wissenschaft und Technologie. Ihnen wurden «feindliche Akte» zur Last gelegt.

Ein weiterer Fall hatte vergangenes Jahr mit dem Tod eines US-Bürgers geendet. Der Student Otto Warmbier war während einer Nordkorea-Reise Anfang 2016 wegen Diebstahls eines Propaganda-Posters zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Er fiel unter ungeklärten Umständen ins Koma und wurde schliesslich freigelassen. Im Juni starb er wenige Tage nach seiner Rückkehr in die USA.

«Gutes Treffen»

Trump berichtete zugleich von einem «guten Treffen» zwischen Pompeo und Kim. Der Ort und Termin des Gipfels seien dabei festgelegt worden. Nähere Angaben dazu machte er aber nicht. Südkoreanische Medien hatten am Montag berichtet, der Gipfel solle voraussichtlich Mitte Juni in Singapur stattfinden. Dabei wird es um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm gehen.

Pompeo war am Mittwoch in Pjöngjang eingetroffen. Es war bereits Pompeos zweiter Besuch in Pjöngjang innerhalb weniger Wochen, allerdings sein erster als Aussenminister. Seine erste Visite hatte er noch als Chef des Geheimdiensts CIA unternommen.

Pompeos Besuch war vorab nicht angekündigt worden. In seinen Gesprächen mit nordkoreanischen Regierungsvertretern in Pjöngjang warb Pompeo nach eigenen Angaben für eine Zusammenarbeit, «um Bedrohungen für die Welt abzubauen» und den Nordkoreanern «all die Chancen zu geben, die sie so sehr verdienen».

Reihe von Treffen in der Region

Pompeos Besuch in Nordkorea erfolgt inmitten einer Reihe von Treffen ranghoher Politiker in der Region: Am Dienstag reiste Kim zu einem Besuch zu Chinas Staatschef Xi Jinping, am Mittwoch kamen in Tokio zudem Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, Chinas Regierungschef Li Keqiang und Südkoreas Präsident Moon Jae In zu einem Dreiergipfel zusammen, bei dem es um einen dauerhaften Frieden auf der koreanischen Halbinsel ging.

Nachdem die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea im vergangenen Jahr zugenommen hatten, kam im Februar diplomatische Bewegung in den Konflikt. Ende April trafen Kim und der südkoreanische Staatschef Moon Jae In zu einem historischen Gipfeltreffen im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea zusammen. (sda/afp)

Schluss mit psychologischer Kriegsführung gegen Nordkorea

abspielen

Video: srf

Koreanisches Gipfeltreffen: Kim überrascht seinen Gastgeber

Das könnte dich auch interessieren:

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jim_Panse 09.05.2018 16:51
    Highlight Highlight Mike konnte sogar etwas zunehmen bei seinem Zwangsurlaub. Hatte wahrscheinlich Kims Koch
  • 4TheHorde 09.05.2018 15:06
    Highlight Highlight Nanana .. es Passieren doch noch wunder :) vlt. ist Kim doch garnicht so ein schlechter Mensch wie alle denken ... diese 5 Minuten Rum haben ihm wohl sehr gut getan ...

    hoffen wir mal, dass es so bleibt ...
    • roger.schmid 09.05.2018 15:59
      Highlight Highlight Nein, Kim ist ein ganz Guter - die Insassen seiner Konzentrationslager sind freiwillig dort..
    • Ursus ZH 09.05.2018 16:22
      Highlight Highlight Kim ist mal sicher nicht der schlechtere Mensch als Trump. Aber beide sind richtig schlecht und bösartig.
    • Jim_Panse 09.05.2018 16:53
      Highlight Highlight Die Berner sind ganz Gute! Und das sage ich als Zürcher!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • c-bra 09.05.2018 15:01
    Highlight Highlight Kann man eigentlich irgendwo Wetten abgeben, wann Kim seinen ersten Tweet veröffentlichen wird und ob er darin seinen neuen besten Freund Donald erwähnt?

    Dick und Doof 2.0, wobei nicht sicher ist, wer welchen Part übernimmt.



  • Curdin Premerlani 09.05.2018 14:55
    Highlight Highlight Bin gespannt wo sie sich treffen werden. Tippe mal auf die entmilitarisierte zone in panmunjom
    • Fabio Haller 09.05.2018 15:11
      Highlight Highlight Sehr wahrscheinlich Singapur.
    • Jim_Panse 09.05.2018 16:54
      Highlight Highlight Vieleicht in Bern. Eine kleine Chance besteht. Fondue mit Kim

Steve Bannon ist jetzt in Italien – und plant Böses

Mit seiner «Bewegung» in Brüssel will Trumps ehemaliger Chefstratege Bannon Rechtspopulisten in Europa unterstützen. Jetzt plant er in Italien sein nächstes Projekt: eine «Gladiatorenschule für Kulturkämpfer».

Aus einem abgelegenen Kloster in den Bergen gut 100 Kilometer südöstlich von Rom will Steve Bannon Europa erobern. Bannon habe die Vision, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Anlage von Trisulti in Collepardo in eine Akademie umzubauen, sagt ihr Verwalter Benjamin Harnwell.

Laut Harnwell …

Artikel lesen
Link zum Artikel