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Das sind die blutigsten Schiessereien in der jüngeren Geschichte der USA



Massenschiessereien in den USA mit watson Logo

Infografik: watson.ch / Lea Senn

Orlando, LGBT-Bar 2016:

Der 29-jährige Omar Mateen, ein US-Bürger und Sohn afghanischer Einwanderer, eröffnet im Juni 2016 das Feuer auf die Gäste des Homosexuellen-Clubs Pulse. Er tötet 49 Menschen und verletzt 68 weitere, bevor die Polizei ihn erschiesst. Während der dreistündigen Geiselnahme bekennt sich der Täter in Anrufen bei der Polizei zur Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»), diese reklamiert anschliessend die Tat für sich.

Virginia Tech in Blacksburg, 2007

Bei einem Amoklauf an der US-Hochschule Virginia Tech in Blacksburg erschiesst ein 23-jähriger Student südkoreanischer Abstammung im April 2007 27 Studenten und fünf Lehrer, dann tötet er sich selbst.

Sandy-Hook-Grundschule in Newtown (Connecticut)

Ein 20-jähriger Mann mit schweren psychischen Problemen schiesst im Dezember 2012 in der Sandy-Hook-Grundschule von Newtown um sich, er tötet 20 Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren sowie sechs Erwachsene. Zuvor hatte er bereits seine Mutter getötet. Nach den Bluttaten nimmt er sich das Leben.

Restaurant in Killeen (Texas)

Im Oktober 1991 rast ein Mann mit seinem Pick-up-Truck durch die Frontscheibe eines Restaurants im texanischen Killeen. Anschliessend feuert er dort um sich und tötet 22 Menschen, bevor er sich selbst erschiesst.

McDonald's-Massaker von San Ysidro

Der Amoklauf von San Ysidro, auch als McDonald’s-Massaker bekannt, ereignete sich am 18. Juli 1984 in San Ysidro, einem Stadtteil von San Diego in Kalifornien. Der 41-jährige James Huberty erschoss in einer McDonald’s-Filiale 21 Menschen und verletzte 19 weitere, ehe er von der Polizei erschossen wurde. Einen Tag vor dem Massaker rief Huberty bei einer Klinik für geistige Gesundheit an und bat um Hilfe; da in ihm jedoch kein Notfall gesehen worden war, wurde er abgewiesen.

Weihnachtsfeier in San Bernardino (Kalifornien)

Ein US-Bürger pakistanischer Abstammung und seine Frau erschiessen im Dezember 2015 während einer Weihnachtsfeier seines Arbeitgebers in einem Behindertenzentrum im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen, 22 weitere werden verletzt. Stunden später erschiesst die Polizei die beiden Muslime. Sie hatten sich zuvor im Internet radikalisiert.

Edmond Post Office (Oklahoma)

Am 20. August 1986 schiesst der wütende Post-Mitarbeiter Patrick Sherrill in 15 Minuten auf 20 Mitarbeiter und tötet 14 von ihnen, bevor er sich das Leben nimmt. Sherrills Amoklauf hat den amerikanischen Sprachgebrauch nachhaltig beeinflusst. Der Ausdruck «going postal» wird im Amerikanischen verwendet, wenn jemand durchdreht und ausrastet.

Militärstützpunkt Fort Hood (Texas)

Ein Militärpsychiater eröffnet am November 2009 auf der US-Militärbasis Fort Hood in Texas das Feuer. Der Mann mit palästinensischen Wurzeln tötet 13 Menschen und verletzt 42, bevor er festgenommen wird.

Columbine High School in Littleton (Colorado)

Im April 1999 erschiessen zwei schwarz gekleidete und vermummte Jugendliche an der Columbine High School in Littleton zwölf Mitschüler und einen Lehrer. Danach begehen sie Suizid.

(meg/sda/afp)

Schiesserei in Las Vegas

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 03.10.2017 11:17
    Highlight Highlight Hier sagt uns ein Forensiker wie die Medien Nachfolgetaten produzieren:

    Play Icon
  • Saraina 03.10.2017 00:04
    Highlight Highlight Was waren das für glückliche Zeiten, als wir uns über Columbine entsetzten...
  • heul doch 03.10.2017 00:01
    Highlight Highlight was soll das? täglich sterben menschen durch gewalt irgendwo am ende der welt. da hört man selten was. und wenn, dann irgendwo in einer randnotiz. nie in den schlagzeilen, den breaking news. schade, dass nur dann mitgefühl in den berichten und den kommentarspalten zu finden ist, wenn menschen in westlichen kulturen opfer von anschlägen werden. jedes leben zählt. jedes opfer hat familie und freunde, die trauern. seid nicht nur dann empört und betroffen, wenn es "unsere leute" trifft, sondern zeigt menschlichkeit und verurteilt alle diese taten. egal wo sie stattfinden und wer die opfer sind.
  • x4253 02.10.2017 22:09
    Highlight Highlight Joa.. die "More Guns, Less Crime" Verfechter rücken aber leider noch immer nicht von ihrer Theorie ab...
    https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2014/11/14/more-guns-more-crime-new-research-debunks-a-central-thesis-of-the-gun-rights-movement/?utm_term=.c61f9ad1fda3
  • Thomas Rohrer 02.10.2017 20:29
    Highlight Highlight Ein waffengeiles Land.
  • The Origin Gra 02.10.2017 19:15
    Highlight Highlight 😭 Wieso muss der Mensch immer Morden? Womit verdienen die Menschen das? 😭
    • _kokolorix 02.10.2017 21:07
      Highlight Highlight Mit morden?
    • Saraina 03.10.2017 10:10
      Highlight Highlight Der Instinkt von Mensch oder Tier wirkt nicht zum Massenmord. Krieg um Land und Ressource mag aus Instinkt entstehen, solche Shootings sicher nicht. Das ist eine klare Perversion von Instinkten, die Psychopathie, im Sinne der Unfähigkeit Mitgefühl zu empfinden, fordert.
    • _kokolorix 03.10.2017 11:56
      Highlight Highlight Das mit den Instinkten stimmt so einfach nicht. Instinkte erlauben uns extrem schnell auf Gefahrensituationen zu reagieren indem wir vorbereitete Abläufe befolgen ohne denken zu müssen. Eine solche Tat aber erfordert bewusste Vorbereitung. Auch die Erklärung mit Empathielosigkeit kann nicht stimmen. Ein Mann kann nicht sein ganzes Leben mehr oder weniger unauffällig bleiben wenn er so ein Monster wäre. Die Wahrheit ist, dass solch destruktive Stimmungen nur durch Drogen oder Hirnschäden entstehen. Auch hier werden wir im Nachhinein erfahren, dass der Täter mit Psychopharmaka behandelt wurde
  • _kokolorix 02.10.2017 18:51
    Highlight Highlight Und noch eine makabre Superlativ-Aufzählung. Hallo Watson, habt ihr wirklich nichts besseres drauf? Dann lasst es besser bleiben und nutzt die Zeit um wirklich was zu recherchieren, was ich nicht selber in 5Min ergoogeln kann!
    • WalterWhiteDies 02.10.2017 19:19
      Highlight Highlight Musst es ja nicht lesen :*
    • who cares? 02.10.2017 20:53
      Highlight Highlight Klicks sind klicks sind klicks. Darum gibt es auch 15 Artikel dazu und nicht nur 1.
  • Sloping 02.10.2017 18:39
    Highlight Highlight Dass der IS diese Tat für sich reklamiert, obwohl es wie es aussieht keine Verbindung gibt, offenbart ein Mal mehr, dass es um die Dschihadisten zum Glück nicht mehr wirklich gut bestellt ist. Man sollte sie in Zukunft auch im Untergrund nicht unterschätzen, aber ihren Zenit haben sie seit langem überschritten.
    • andrew1 02.10.2017 20:10
      Highlight Highlight Das muss man allerdings der usa zu gute haben. Schon lange kein gravierender is anschlag mehr. Alleine in frankreich dieses jahr über 200 tote. Wir habens weniger im griff...
    • α Virginis 02.10.2017 23:48
      Highlight Highlight ...Dein Wort in des Schöpfers Lauscher...
  • α Virginis 02.10.2017 18:24
    Highlight Highlight Eine Hitparade der "blutigsten Schiessereien"??
    Tut mir Leid, aber ich finde das schon sehr makaber und da bleibt ein sehr schaler Nachgeschmack bei mir. Naja, alles, was ein Reisser sein könnte ist nicht immer geeignet, ein solcher zu sein.
    • Calvin Whatison 02.10.2017 20:09
      Highlight Highlight Blick Niveau.
    • EvilBetty 02.10.2017 22:00
      Highlight Highlight Wenigstens ist es keine Slideshow! 😂

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