Büffel tötet US-Millionär bei Trophäenjagd in Südafrika
Ein amerikanischer Millionär ist bei einer Jagd in Südafrika ums Leben gekommen. Asher Watkins sei am vergangenen Sonntag von einem afrikanischen Büffel plötzlich angefallen worden, sagte Hans Vermaak von der Firma CV Safaris, bei der der 52-Jährige eine Jagdtour gebucht hatte.
Der Jäger, der in den USA mit Rinderfarmen handelt, sei dem Tier am zweiten Tag seiner Safari in der Provinz Limpopo begegnet, berichtet der britische «Telegraph». Die Teilnahme kostet laut dem Bericht 10'000 US-Dollar, die Teilnehmer werden von einem Profi-Jäger und einem Spurensucher begleitet.
Die Mutter von Watkins sowie sein Stiefvater und sein Bruder warteten in einer Lodge auf ihn, als der Vorfall geschah. Shannon Wherry, eine Bekannte des Opfers, schrieb laut «Telegraph» in den sozialen Medien:
Der Jäger war Chef der Watkins Group, die in den Bundesstaaten Texas und Oklahoma mit Rinderfarmen handelt. Damit soll Watkins ein Millionenvermögen gemacht haben. Er war ein passionierter Jäger, posierte immer wieder mit seinen Trophäen.
Afrikanische Büffel gehören zu den «Big Five» in Afrika, neben Elefanten, Löwen, Leoparden und Nashörnern. Sie leben in grossen Herden in Savannen, Wäldern und Feuchtgebieten südlich der Sahara und sind vor allem in Nationalparks wie der Serengeti oder dem Krüger-Nationalpark anzutreffen. Die Tiere sind äusserst anpassungsfähig, kräftig gebaut und können ein Gewicht von bis zu 900 Kilogramm erreichen. Obwohl sie Pflanzenfresser sind, gelten sie als sehr gefährlich und greifen immer wieder Menschen an.
Quellen:
- telegraph.co.uk: "Millionaire hunter gored to death by buffalo" (englisch)
- watkinsranchgroup.com: "Asher Watkins" (englisch)
- awf.org: "African Buffalo" (englisch)

