International
USA

Sex-Vorwürfe gegen Talkshow-Star Charlie Rose

From "CBS This Morning" Norah O'Donnell, left, Charlie Rose and Gayle King attend the CBS Network Upfront presentation at Lincoln Center on Wednesday, May 14, 2014, in New York. (Photo  ...
Charlie Rose bei einer CBS-Präsentation 2014. Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Sex-Vorwürfe gegen Talkshow-Star Charlie Rose

21.11.2017, 04:3321.11.2017, 04:33

In den USA ist einem weiteren Prominenten vorgeworfen worden, Frauen sexuell belästigt zu haben. Der 75-jährige Fernseh-Talkmaster Charlie Rose entschuldigte sich am Montag (Ortszeit) bei mehreren Kolleginnen.

Diese waren an die Öffentlichkeit gegangen. Die Frauen hatten sich der «Washington Post» gegenüber offenbart. Rose selbst sagte in einem Statement: «Ich habe mich zeitweise taktlos verhalten und übernehme dafür die Verantwortung.» Er glaube jedoch nicht, dass alle Vorwürfe korrekt seien.

Rose, der politische Talkshows auf den Sendern PBS und CBS moderiert hatte, soll den Kolleginnen nackt gegenüber getreten sein, sie unsittlich berührt und ihnen etwa in Telefonanrufen ungebührliche Gespräche aufgedrängt haben. Die Sender trennten sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe von Rose oder suspendierten bis zur Klärung seine Sendungen.

Rose ist ein weiterer in einer ganzen Reihe von Prominenten, die wegen möglicher sexueller Übergriffe in Verruf geraten sind. Zuletzt waren Vorwürfe gegen den Senator und früheren Entertainer Al Franken sowie gegen den Senatskandidaten in Alabama, Roy Moore, laut geworden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Geld für AHV und Armee: Viele befürworten eine Vermögenssteuer – die Sonntagnews
Postauto reagiert nach Kerzers FR mit Schulungen auf die aufgekommene Unsicherheit ihres Fahrpersonals, die Uno hebelt ein Urteil des Bundesgerichts aus und der Bundesrat dürfte im April die Lex UBS vorlegen: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Postauto-Chef Stefan Regli hat in einem Interview mit «SonntagsBlick» zusätzliche Schulungen für das Fahrpersonal angekündigt. «Wohl keine Schutzmassnahme der Welt hätte den Vorfall von Kerzers verhindern können», sagte er zur Zeitung. Das Fahrpersonal sei auf Interventionen mit schwierigen Fahrgästen und in Brandschutzfragen ausgebildet. Doch herrsche in der Belegschaft Unsicherheit. Zudem kündigte er eine Schweigeminute in Gedenken an den Brandanschlag in der Freiburger Gemeinde an. Am Montag um 14 Uhr dürfen Fahrerinnen und Fahrer schweizweit freiwillig anhalten, eine Schweigeminute einlegen und mit dem Dreiklanghorn oder der Hupe ihre Solidarität kundtun. Das Unternehmen werde zudem einen finanziellen Beitrag für die Betroffenen des Postautobrands prüfen. Zurzeit sei man aber noch mitten in der Phase der Betroffenheit und Anteilnahme.
Zur Story