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Republican presidential candidate Donald Trump prepares to sign his book during his appearance on Fox's news talk show

Donald Trump 2015 zu Gast bei Fox News. Bild: AP/AP

«Unangebrachtes Verhältnis» zu Trump: Keine Vorwahl-Debatten der Demokraten auf Fox News



Die US-Demokraten werden keine ihrer Fernsehdebatten im Vorwahlkampf der Präsidentschaftswahl 2020 vom Sender Fox News übertragen lassen. Das gab der Parteivorsitzende Tom Perez am Mittwoch in Washington bekannt.

FILE - In this this Nov. 6, 2018, file photo, Tom Perez, Chairman of the Democratic National Committee, introduces Minority Leader Nancy Pelosi of Calif., as he speaks about Democratic wins in the House of Representatives to a crowd of Democratic supporters in Washington. Perez is staring ahead at the prospects of a long and potentially divisive presidential primary fight that will define his tenure as Democratic National Committee chairman. (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)

Tom Perez Bild: AP/AP

Perez sprach von einem «unangebrachten Verhältnis» zwischen Fox News und Präsident Donald Trump. Der Sender sei deswegen nicht in der Lage, eine «faire und neutrale Debatte unserer Kandidaten austragen», schrieb Perez im Kurzbotschaftendienst Twitter. Entsprechend werde Fox News nicht «Medienpartner» für die Vorwahl-Debatten seiner Partei sein.

Trump reagierte erbost auf die Ankündigung der politischen Konkurrenz. «Ich denke, ich werde das gleiche mit den Fake-News-Sendern und den radikalen linken Demokraten in den Wahldebatten tun», schrieb der Präsident auf Twitter.

Fox News aus dem Imperium des erzkonservativen Medienzaren Rupert Murdoch gilt seit langer Zeit als Haus- und Hofsender Trumps. Die Fox-News-Journalisten fallen immer wieder durch wenig kritische Fragen an den Präsidenten auf, die Meinungsprogramme kommen einer Huldigung des Präsidenten und seiner Politik gleich. Trump nutzt Fox News auch als Pool zur Rekrutierung von Personal, unter anderem für das Weisse Haus.

Ein Staatssender?

Die Zeitschrift «New Yorker» hatte die Nähe kürzlich in einem langen Beitrag beschrieben und die Frage aufgeworfen, ob es sich bei Fox News de facto um Staatsfernsehen handele. In dem Artikel wird unter anderem auf die dutzenden Interviews verwiesen, die Trump Fox News gegeben hat, und die Auftritte von Fox-News-Starmoderator Sean Hannity an Trumps Seite. Der Sender soll demnach sogar 2016 auf die Veröffentlichung einer Geschichte über die mutmassliche Affäre Trumps mit einer Pornodarstellerin verzichtet haben, um dessen Wahlsieg nicht zu gefährden.

President Donald Trump shakes hands with Fox News Channel's Sean Hannity, right, during a campaign rally Monday, Nov. 5, 2018, in Cape Girardeau, Mo. (AP Photo/Jeff Roberson)

Sean Hannity (rechts) mit Donald Trump Bild: AP/AP

Der Sender, der reichweitenstärkste Kabelkanal in den USA, bedauerte in einer Stellungnahme am Mittwoch die Entscheidung der Demokraten und hofft auf eine Umkehr. Das Moderatorenteam Chris Wallace, Bret Baier und Martha MacCallum sei das beste, was das US-Fernsehen für die Moderation von TV-Debatten zu bieten habe. (sda/dpa/afp)

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump:

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • echter Züricher 07.03.2019 12:27
    Highlight Highlight CNN hat Hillary Clinton die Debatten Fragen zukommen lassen. Schon vergessen? Wenn das mal nicht Collusion ist.
  • Spooky 07.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Komische Logik, doofe Idee. Da müsste ja die SVP die Arena auch boykottieren.
    • Juliet Bravo 07.03.2019 14:25
      Highlight Highlight Wieso muss das die SVP?
    • Spooky 07.03.2019 20:18
      Highlight Highlight @Juliet
      Ich habe das Ganze auf die Schweiz übertragen und die Demokraten durch die SVP ersetzt und Fox News durch das Schweizer Fernsehen.
  • Tom Garret 07.03.2019 08:40
    Highlight Highlight Die Demokraten spielen den Republikanern schön in die Karten so und giessen weiteres Gift in die sonst schon so vergiftete Lage... Schade dass die linken nicht merken dass sie sich nicht auf das Niveau runterlassen müssten und es nichts zur Besserung der Lage beiträgt...
  • leverage 07.03.2019 08:01
    Highlight Highlight Anscheinend ist nicht nur der Präsident the greatest, sondern auch die Moderatoren bei Fox.
  • 3klang 07.03.2019 07:51
    Highlight Highlight Ich finde das eine sehr gefährliche Entwicklung. Die grossen Medienhäuser in den USA lassen sich vor den Karren der beiden Parteien spannen und helfen so mit, das Problem der Polarisierung zunehmend zu verschärfen.
    Sachliche Berichterstattung zu Trump ist seit je her Mangelware, von den einen wird er ausschliesslich hochgejubelt von den anderen nur durch den Dreck gezogen. Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
  • Butzdi 07.03.2019 07:43
    Highlight Highlight Auf FauxNews wird die Wahrheit so extrem verdreht, dass es keinen Anlass gibt denen eine Chance zu geben. Als Trump den Gipfel mit KJU zum zweiten Mal vergeigte brachte FoxNews ein Benghazi Special um Clinton anzugreifen. Ignorieren! Die Zuschauer sind eh wahrheitsresistent, das wäre reine Zeit- und Ressourcenverschwendung.
    Benutzer Bild
  • Alice36 07.03.2019 07:38
    Highlight Highlight «Ich denke, ich werde das gleiche mit den Fake-News-Sendern und den radikalen linken Demokraten in den Wahldebatten tun» - Ja, bitte, bitte mach das 😂 Dann bist du endlich weg vom Fenster🤣
  • Muselbert Qrate 07.03.2019 06:12
    Highlight Highlight Die Demokraten scheinen Angst zu haben. Oder gar etwas zu verbergen?
  • Dirk Leinher 07.03.2019 06:09
    Highlight Highlight Bei all den anderen haben sie dieses Problem ja nicht zu befürchten, sollte die Propaganda-Matrix stimmen.
    https://swprs.org/die-propaganda-matrix/
    • Juliet Bravo 07.03.2019 15:54
      Highlight Highlight Interessant, dass die Autoren deiner zitierten Organisation anonym bleiben. Man weiss also nicht, wer diese „Organisation“ ist, wer für sie schreibt und wie sie sich finanziert.
    • Philidor 07.03.2019 16:04
      Highlight Highlight Bevor du solche Links teilst, recherchiere doch bitte erst, was swprs.org alias Swiss Propaganda Research ist. Sicher nichts Unabhängiges. Mit Forschung haben deren Veröffentlichungen nichts zu tun, eher mit Propaganda. So intensiv habe ich die Seite noch nicht angeschaut, aber ich behaupte, Murdochs Medienimperium oder in der Schweiz die Weltwoche werden nicht kritisch beleuchtet.
    • Juliet Bravo 08.03.2019 13:54
      Highlight Highlight Der Abschnitt zu Propaganda in Russland ist auch spannend. Also nicht wirklich. Da bleibt man dann sehr wage und bringt es gerade mal auf eine A4 Seite mit wenig Text mit allgemein Bekanntem und Gemeinplätzen.
      Und eben: die Anonymität trägt auch nicht eben zur Glaubwürdigkeit bei.
  • walsi 07.03.2019 05:55
    Highlight Highlight Die Demokraten lassen sich somit eine Chance entgehen, Trumpwählern ihre Positionen aufzuzeigen. Vielleicht liesse sich der Einte oder Andere umstimmen.

    Vielleicht haben sie aber auch nur Angst vor den Fragen die da kommen könnten.
    • _kokolorix 07.03.2019 06:30
      Highlight Highlight Frage von Fox-Moderator an demokratische Präsidentschafts-Kandidatin: Glauben sie der Penis ihres Gatten ist gross genug um das Präsidentenamt auszufüllen?
    • Walter Sahli 07.03.2019 08:36
      Highlight Highlight *der Eine oder Andere
    • wydy 07.03.2019 09:10
      Highlight Highlight Bei Fox News.
      Frage an Trump: Welches ist ihre Lieblingsfarbe?
      Frage an Demokraten: Wie würden sie die Nahostkrise lösen?

      Verständlich, dass die Demokraten Angst vor den Fragen haben, wenn diese wahrscheinlich nur der Agenda von Trump zuspielen.
  • Joe "I beat the socialist" Biden 07.03.2019 05:51
    Highlight Highlight Es wäre ja schon schlimm, gäbe es im Publikum sogar einmal Andersdenkende.
    • Philidor 07.03.2019 16:08
      Highlight Highlight Nein, aber wenn die Fragen tendenziös sind, so tendenziös wie der Sender immer auftritt, ist es ja wohl eher kontraproduktiv. Mit Andersdenkend hat das nichts zu tun.

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