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Donald Trump am Montagabend auf dem Balkon des Weissen Hauses.
Donald Trump am Montagabend auf dem Balkon des Weissen Hauses. Bild: sda

Medienbericht: Trump kehrt ins Oval Office zurück

07.10.2020, 20:5207.10.2020, 21:47

Gemäss Medienberichten verliess Trump am Mittwochmittag (Ortszeit) seine Residenz und begab sich ins Oval Office. Wie der Sender NBC berichtet, befindet sich sein Stabschef Mark Meadows mit ihm im Büro. Trump erhalte ein Briefing über den Hurrikan Delta und die Coronahilfe.

Neues zum Gesundheitszustand

US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben seines Arztes bereits seit mehr als 24 Stunden keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung mehr. Er habe nun zudem den vierten Tag in Folge kein Fieber mehr und habe auch sonst im Bereich des normalen Spektrums «stabile» Werte, teilte Sean Conley in einem am Mittwoch vom Weissen Haus veröffentlichten Schreiben mit.

Auch die Sauerstoffsättigung in seinem Blut und die Atmung seien gut, hiess es weiter. Der Präsident habe seit dem Beginn seines Krankenhausaufenthalts am Freitag keinen zusätzlichen Sauerstoff verabreicht bekommen. Trump habe am Mittwochmorgen (Ortszeit) gesagt, «ich fühle mich toll», schrieb der Leibarzt.

In einer Mitteilung am Dienstag schien Conley seine Worte noch genau abgewogen zu haben: Trump habe dem Ärzteteam keine Symptome gemeldet. Ob er welche zeigte, schrieb der Chefmediziner der Regierungszentrale nicht. Auf Nahaufnahmen von Trumps Rückkehr ins Weisse Haus war zu sehen gewesen, dass der Präsident nach dem Hochsteigen einer Treppe ausser Atem war.

Im Schreiben von Mittwoch hiess es auch, dass Antikörper im Blut von Trump gefunden worden seien. Dass dieser Befund überhaupt aufgeführt wurde, führte zu Kritik von Gesundheitsexperten. Demnach sei es ja nur logisch, dass Antikörper im Blut gefunden wurden, da der Arzt Trump zuvor mit Antikörpern behandelt habe.

Glaubwürdigkeit der Ärzte angekratzt

Die Ärzte haben Vertrauen verspielt, nachdem sie am Samstag ein rosiges Bild von Trumps Zustand gezeichnet hatten und tags darauf einräumen mussten, dass es doch ernster war.

Zwei Mal seien die Sauerstoffwerte des Präsidenten im Verlauf der Erkrankung gefallen, hiess es am Sonntag. Am Freitagmorgen sei die Sauerstoffsättigung des Bluts unter 94 Prozent gesunken, am Samstag erneut auf rund 93 Prozent. Bis Dienstag war unklar, ob Trump mehr als einmal zusätzlichen Sauerstoff verabreicht bekam. Am Mittwoch erklärte Conley: Trump habe seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus keinen zusätzlichen Sauerstoff mehr gebraucht.

Der 74-jährige Trump war am Montagabend nach einem dreitägigen Klinikaufenthalt wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Weisse Haus zurückgekehrt. Ein ausführliches Update in Form einer Pressekonferenz haben die Ärzte seitdem nicht mehr gegeben. Auch der Präsident hat sich seit Montagabend nicht mehr per Videobotschaft gemeldet. Auf Twitter war er hingegen äusserst aktiv und Betrieb Wahlkampf. (cma/sda/dpa)

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Zeitstrahl: Trumps Covid-Erkrankung

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