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5200 Soldaten gegen 4000 Flüchtlinge – Trump will gegen die Karawane Härte zeigen

US-Präsident Donald Trump schickt 5200 Soldaten an die Grenze nach Mexiko. Sie sollen Migranten aus Honduras und Guatemala stoppen. Doch zur Übernahme von direkten Grenzschutzaufgaben sind die Soldaten gar nicht berechtigt.



US-Präsident Donald Trump will mit allen Mitteln verhindern, dass Tausende Migranten aus Honduras und Guatemala in die USA gelangen. Das Pentagon werde deshalb zum Ende der Woche mehr als 5200 Soldaten an die mexikanische Grenze entsenden, sagte Luftwaffen-General Terrence O'Shaughnessy am Montag.

epa07130062 United States Northern Command and North American Aerospace Defense Command General Terrence John O'Shaughnessy responds to a question from the news media during a joint press conference on the Department of Defense deployment to the Southwest border in Washington, DC, USA, 29 October 2018. Officials said  5,200 additional US troops will deploy to the border with Mexico by the end of the week and that no mass group of people will cross the border illegally.  EPA/SHAWN THEW

Terrence O'Shaughnessy. Bild: EPA/EPA

Die Soldaten sollen demnach zunächst die Grenzübergänge und deren nähere Umgebung sichern. Dafür würden vorübergehend Zäune errichtet, sagte O'Shaughnessy.

Überdies werde das Pentagon drei Helikopter-Einheiten entsenden, deren Maschinen mit Hightech-Sensoren und Nachtsichtfunktionen ausgestattet seien.

Sie sollen die Soldaten am Boden laut O'Shaughnessy während eines möglichen Einsatzes lotsen. Auch Militärpolizisten sollen demnach an der mexikanischen Grenze stationiert werden.

Zur Übernahme von direkten Grenzschutzaufgaben sind die Soldaten jedoch gar nicht berechtigt. Illegal über die Grenze kommende Menschen dürfen sie nicht kontrollieren und festnehmen. Ihnen kommt nach Regierungsangaben vorwiegend eine Unterstützungsfunktion zu.

Migranten setzen Weg durch Mexiko fort

Die Karawane der Flüchtlinge aus Zentralamerika setzt ihren Weg durch Mexiko in Richtung USA fort. Tausende vorwiegend aus Honduras stammende Migranten brachen am Montag in dem Ort Tapanatepec im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca auf. Sie hatten dort am Sonntag eine Pause eingelegt. Ihr nächstes Ziel ist die rund 56 Kilometer entfernte Stadt Niltepec.

Viele der Flüchtlinge machten sich nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP an Bord von Fahrzeugen auf den Weg. Die ursprünglich aus rund 7000 Migranten bestehende Karawane hatte sich am 13. Oktober von Honduras aus auf den Marsch in Richtung USA gemacht.

Mittlerweile besteht sie laut der Hilfsorganisation Pueblos Sin Fronteras noch aus rund 4000 Menschen, da viele Teilnehmer wieder den Heimweg angetreten sind und rund 1700 sich zum Bleiben in Mexiko entschieden haben. (sda/afp)

8 Rohrbomben an Obama & Co: Trump rügt Medien

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anam.Cara 30.10.2018 07:35
    Highlight Highlight Echt jetzt?
    Mit dem Geld, das diese Aktion kostet, könnte diese und witere Karawanen während Monaten wenn nicht sogar während Jahren versorgt werden.

    Vorübergehend Grenzzäune? Ich dachte, Trump würde direkt nach seiner Wahl eine Mauer bauen. Wenn nötig, mit seinen eigenen Händen. Warum steht die denn nicht? Wollten die Mexikaner sie nicht bezahlen?


    Ich hoffe inständig, dass immer mehr Bürger der USA erkennen, wie lächerlich sich ihr Anführer gebärdet. Und dass sich "make America great again" wohl auf die Skala "Lachnummer des Jahres" bezog.

    Please folks, bring your Nation back to normal.
    • burton85 30.10.2018 08:05
      Highlight Highlight Wenn sie jetzt 4'000 Menschen wiederstandslos in die USA lassen hat das eine Signalwirkung auf unzählige die sich dann auch auf den Weg machen dürften.

      Unkontrollierte Migration kann nicht das Mittel gegen die Gründe sein, weshalb sich viele Menschen auf den Weg nach einer neuen Heimat machen, nicht nur in Südamerika.
    • uku 30.10.2018 08:23
      Highlight Highlight Ich glaube, auch die Schweiz würde die Grenze schützen wollen, wenn 4'000 Flüchtlinge mit dem Ziel Schweiz unterwegs wären...
    • Anam.Cara 30.10.2018 19:10
      Highlight Highlight burton + uku:
      Die Grenze ist ja nicht ungeschützt. Wer mal im Süden der USA unterwegs war, weiss wie oft man von der Border Control angehalten wird.
      Die Karawane der 4000 sind gerade mal 1 % der Anzahl Personen, die jährlich über diese Grenze migrieren möchten. Dafür stellt man jetzt zusätzliche 5200 Soldaten mit Hightech-Material an die Grenze.
      Dabei weiss man ja genau, sich diese Gruppe befindet / bewegt und man wird auch wissen, wo genau sie auf die Grenze treffen.

      Die im Artikel beschriebene Aktion ist nur Wahlkampf. Und das ärgert mich.
  • rodolofo 30.10.2018 07:33
    Highlight Highlight Da sieht man mal wieder, wie viele Arbeitsplätze bei Armee und Polizei von Flüchtlingen geschaffen werden!
    Oder anders gesagt:
    Sich ständig wehren müssen und dicke und hohe Mauern bauen ist anstrengend.
    Dafür gibt's dann hinter den Mauern in Sicherheit ein dickes Steak und US-Fernsehen.
    Na wenn das keine Erfolge im Leben sind, was dann?
  • bcZcity 30.10.2018 06:32
    Highlight Highlight Es wird Zeit ein Pendant zu Miss Liberty an die südwestliche Grenze zu setzten. Ein erneutes Geschenk von Europa.

    Allerdings mit einer Waffe statt Fackel, Trump Frisur statt Krone und Geldschein statt Buch. „Bleibt fern, ihr schwachen, armen.....“.

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