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Milei trifft Trump: «Lasst uns Argentinien wieder gross machen»

Milei trifft Trump: «Lasst uns Argentinien wieder gross machen»

25.02.2024, 03:21
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Argentina's President Javier Milei speaks during the Conservative Political Action Conference, CPAC 2024, at the National Harbor, in Oxon Hill, Md., Saturday, Feb. 24, 2024. (AP Photo/Jose Luis M ...
Javier Milei war am Treffen der amerikanischen Konservativen in Washington. Bild: keystone

Argentiniens ultraliberaler Staatschef Javier Milei hat am Rande einer Tagung der amerikanischen Konservativen in Washington den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump getroffen. «Lasst uns Argentinien wieder gross machen», sagte Trump hinter der Bühne der CPAC-Konferenz am Samstag unter Anspielung auf sein politisches Motto und schloss Milei in den Arm. «Es lebe die Freiheit, verdammt nochmal», antwortete Milei mit seinem eigenen Wahlkampf-Slogan.

Trump strebt bei der Präsidentenwahl im November eine weitere Amtszeit in den Vereinigten Staaten an. Am Samstag gewann er die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat South Carolina und baute damit seinen Vorsprung gegenüber seinen parteiinternen Konkurrenten weiter aus. «Sie waren ein grossartiger Präsident, ich hoffe, das werden Sie erneut sein», sagte Milei zu Trump. Der Ex-Präsident antwortete: «Danke, das verspreche ich Ihnen.»

In seiner Rede bei der CPAC-Konferenz sprach sich Milei gegen staatliche Eingriffe in die Wirtschaft und das Recht auf Abtreibung aus. «Es gibt keinen Platz für Sozialismus», sagte er. Für seinen recht trockenen Vortrag erhielt der studierte Wirtschaftswissenschaftler bei dem Treffen der Rechtskonservativen im grossen Ballsaal eines Konferenz-Hotels in Washington immer wieder Applaus.

Milei bemüht sich seit seinem Amtsantritt im Dezember um eine Öffnung der bislang stark regulierten Wirtschaft Argentiniens. Allerdings verfügt er über keine Mehrheit im Kongress, zuletzt legte er sich im Streit ums Geld auch mit mehreren Gouverneuren des südamerikanischen Landes an.

Argentinien steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate liegt bei über 250 Prozent, rund 40 Prozent der Menschen in dem einst reichen Land leben unterhalb der Armutsgrenze. Die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer grossen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht. Die Landeswährung Peso verliert gegenüber dem US-Dollar immer weiter an Wert, der Schuldenberg wächst ständig. (sda/dpa)

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