DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Susan Bro zeigt ein Foto ihrer Tochter Heather Heyer.
Susan Bro zeigt ein Foto ihrer Tochter Heather Heyer.Bild: AP/AP

Mutter des Todesopfers von Charlottesville will Trump nicht treffen

19.08.2017, 07:1319.08.2017, 14:47

Die Mutter des Todesopfers von Charlottesville, Susan Bro, lehnt ein Gespräch mit US-Präsident Donald Trump ab. Dem Fernsehsender ABC sagte sie am Freitag, sie bedauere das. Aber nach dem, was Trump über ihre Tochter gesagt habe, sei ihr das nicht möglich. Das Weisse Haus habe mehrfach versucht, sie zu erreichen.

Bro sagte, sie habe den Ausschnitt eines Videos von Trumps Pressekonferenz gesehen. Dabei habe er die Teilnehmer des Aufmarschs weisser Rassisten und Mitglieder des Ku Klux Klans mit den Gegendemonstranten in Charlottesville auf dieselbe Stufe gestellt. Diese Äusserung könne Trump nicht einfach wegwischen, indem er ihre Hand schüttle und erkläre: «Es tut mir leid».

Bros Tochter, die 32-jährige Heather Heyer, gehörte zu denjenigen, die am vergangenen Samstag in der Universitätsstadt im Bundesstaat Virginia gegen die Kundgebung hunderter Rechtsextremisten auf die Strasse gingen. Ein 20-jähriger Neonazi-Anhänger fuhr mit dem Auto in die Menge der Gegendemonstranten. Dabei wurde Bros Tochter getötet, 19 weitere Menschen erlitten Verletzungen. (viw/sda/afp)

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt

1 / 19
Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt
quelle: ap/ap / steve helber
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Jein
19.08.2017 11:56registriert August 2017
Anfang der Woche sagt Trump noch folgendes: "Trump also said that Bro, Heyer's mother, "wrote me" on Twitter to say "the nicest things, and I very much appreciate that." Das Weisse Haus hat anschliessend aber zugegeben, dass es zu keinem direkten Kontakt zwischen den beiden gekommen ist.

Kein Wunder möchte sie nichts mit ihm zu tun haben, schon schlimm genug dass er den Mörder ihrer Tochter nicht verurteilt, aber er verbreitet auch noch Lügen über sie um sich gut darstellen zu lassen.
1026
Melden
Zum Kommentar
9
Nach Anklage wegen Hochverrat: Inhaftierter Wissenschaftler in Russland gestorben

Der des Hochverrats angeklagte Physiker Dmitri Kolker ist in Moskau wenige Tage nach seiner Inhaftierung gestorben. Er sei aus dem Untersuchungsgefängnis auf die Intensivstation eines Moskauer Krankenhauses verlegt worden und dort gestorben, teilte die Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag mit.

Zur Story