International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bengasi-Attentat: Mutmasslicher Botschaftsmörder verurteilt



Einer der Hauptverdächtigen der Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi 2012 ist in den USA zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Richter in Washington befand den Libyer Ahmed Abu Chattala am Mittwoch unter anderem der Terror-Unterstützung für schuldig.

FILE - This Oct. 2, 2017, file courtroom sketch depicts Ahmed Abu Khattala listening to a interpreter through earphones during the opening statement by assistant U.S. attorney John Crabb, second from left, at federal court in Washington, in the trial presided by U.S. District Judge Christopher Cooper. Defense attorney Jeffery Robinson, sits behind Crabb in a light blue suit and Michelle Peterson, also a member of the defense team, is at far right. Ahmed Abu Khattala was sentenced June 27, 2018, to 22 years in prison for his role in the 2012 attacks on U.S. compounds in Benghazi, Libya, that killed four Americans, including Ambassador Chris Stevens.(Dana Verkouteren via AP)

Diese Skizze von Ahmed Abu Chattala wurde während der Gerichtsverhandlung vom 2. Oktober 2017 angefertigt.   Bild: AP/FR31454 AP

Bei dem Angriff am 11. September 2012 waren der Botschafter Chris Stevens, einer seiner Mitarbeiter und zwei US-Sicherheitskräfte getötet worden.

Der 47-jährige Chattala, der im Juni 2014 in Libyen festgenommen wurde, hätte theoretisch für die Vorwürfe zu insgesamt 60 Jahren Gefängnis verurteilt werden können. Den US-Sicherheitsbehörden gelang es während des Verfahrens allerdings nicht, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass der Angeklagte der Drahtzieher des Anschlags gewesen sei.

Wegen des Angriffs von Bengasi hatten die Republikaner dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama immer wieder Versagen vorgeworfen, weil das Aussenministerium im Vorfeld Hinweise auf Sicherheitslücken in Bengasi und die Bedrohung durch Extremisten ignoriert haben soll. Ausserdem beschuldigten sie Obama, den extremistischen Hintergrund der Attacke zunächst verheimlicht zu haben.

Später richtete Donald Trump die Vorwürfe auch an Hillary Clinton, Obamas mehrjährige Aussenministerin und Trumps unterlegene Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Zwangsschulfrei wegen Masern: Schon 12 Fälle an Steiner-Schule – warum das kein Zufall ist

Link zum Artikel

Ihr spinnt! Wieso trinkt ihr im Restaurant kein Leitungswasser?

Link zum Artikel

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Link zum Artikel

Hinter den Kulissen von «Game of Thrones» haben sich alle lieb. Hier 15 Beweis-Bilder!

Link zum Artikel

Und jetzt: Die fiesen Sex-Fails der watson-User! 🙈

Link zum Artikel

Hier kommt ein Feel-Good-Dump für alle, die ein bisschen Aufmunterung gebrauchen können

Link zum Artikel

27 Sprüche, die zeigen, dass wir unbedingt auch Jahrbücher in den Schulen brauchen

Link zum Artikel

«Breaking Bad» kommt zurück – dazu die 10 besten Zitate von Jesse Pinkman

Link zum Artikel

Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 28.06.2018 11:38
    Highlight Highlight "Später richtete Donald Trump die Vorwürfe auch an Hillary Clinton, Obamas mehrjährige Aussenministerin und Trumps unterlegene Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf. "

    nein. die mehrheit der personen, welcher sich mit dem vorfall befassen (zum beispiel die einheiten vor ort) machen seit anfang an hillary clinton dafür direkt verantwortlich.

    eine ganz tragische geschichte, welche (ausnahmsweise) nicht von trump angeleiert wurde.

Feuerwehr rettet «Katze» von Baum – aber dieses Mal war es ein Berglöwe

Dass Feuerwehrleute mal eine Katze aus einem Baum retten, ist fast schon Alltag. Doch in Kalifornien ging es jetzt eine Nummer grösser zu – die Helfer retteten dort am Samstag einen Berglöwen.

In der Wüstenstadt Hesperia, rund 120 Kilometer nordöstlich von Los Angeles, wurden die Einsatzkräfte gerufen, um den Puma aus einem Baum zu befreien. Das Tier sass auf etwa 15 Meter Höhe im Baum, berichtet die Feuerwehr San Bernardino bei Facebook.

Die Grosskatze wurde zunächst betäubt, dann mit Hilfe …

Artikel lesen
Link zum Artikel