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Bengasi-Attentat: Mutmasslicher Botschaftsmörder verurteilt

28.06.18, 05:21 28.06.18, 07:44


Einer der Hauptverdächtigen der Attacke auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi 2012 ist in den USA zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Richter in Washington befand den Libyer Ahmed Abu Chattala am Mittwoch unter anderem der Terror-Unterstützung für schuldig.

FILE - This Oct. 2, 2017, file courtroom sketch depicts Ahmed Abu Khattala listening to a interpreter through earphones during the opening statement by assistant U.S. attorney John Crabb, second from left, at federal court in Washington, in the trial presided by U.S. District Judge Christopher Cooper. Defense attorney Jeffery Robinson, sits behind Crabb in a light blue suit and Michelle Peterson, also a member of the defense team, is at far right. Ahmed Abu Khattala was sentenced June 27, 2018, to 22 years in prison for his role in the 2012 attacks on U.S. compounds in Benghazi, Libya, that killed four Americans, including Ambassador Chris Stevens.(Dana Verkouteren via AP)

Diese Skizze von Ahmed Abu Chattala wurde während der Gerichtsverhandlung vom 2. Oktober 2017 angefertigt.   Bild: AP/FR31454 AP

Bei dem Angriff am 11. September 2012 waren der Botschafter Chris Stevens, einer seiner Mitarbeiter und zwei US-Sicherheitskräfte getötet worden.

Der 47-jährige Chattala, der im Juni 2014 in Libyen festgenommen wurde, hätte theoretisch für die Vorwürfe zu insgesamt 60 Jahren Gefängnis verurteilt werden können. Den US-Sicherheitsbehörden gelang es während des Verfahrens allerdings nicht, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass der Angeklagte der Drahtzieher des Anschlags gewesen sei.

Wegen des Angriffs von Bengasi hatten die Republikaner dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama immer wieder Versagen vorgeworfen, weil das Aussenministerium im Vorfeld Hinweise auf Sicherheitslücken in Bengasi und die Bedrohung durch Extremisten ignoriert haben soll. Ausserdem beschuldigten sie Obama, den extremistischen Hintergrund der Attacke zunächst verheimlicht zu haben.

Später richtete Donald Trump die Vorwürfe auch an Hillary Clinton, Obamas mehrjährige Aussenministerin und Trumps unterlegene Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf. (sda/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 28.06.2018 11:38
    Highlight "Später richtete Donald Trump die Vorwürfe auch an Hillary Clinton, Obamas mehrjährige Aussenministerin und Trumps unterlegene Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf. "

    nein. die mehrheit der personen, welcher sich mit dem vorfall befassen (zum beispiel die einheiten vor ort) machen seit anfang an hillary clinton dafür direkt verantwortlich.

    eine ganz tragische geschichte, welche (ausnahmsweise) nicht von trump angeleiert wurde.
    3 0 Melden

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