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In this image from video, Alan Dershowitz, an attorney for President Donald Trump answers a question during the impeachment trial against Trump in the Senate at the U.S. Capitol in Washington, Wednesday, Jan. 29, 2020. (Senate Television via AP)

Alan Dershowitz verteidigt Donald Trump vor dem Senat. Bild: AP

«Lächerlichste, was ich je gehört habe»: Aussage von Trump-Anwalt sorgt für Kopfschütteln

Trumps Anwalt Alan Dershowitz sorgt mit einem juristischen Freibrief für Aufsehen. Ein Showdown mit Bolton scheint möglicher denn je.



«L’état c’est moi», soll Louis XIV zu sagen gepflegt haben. «Der Staat bin ich.» Unter dem Sonnenkönig gab es keine Gewaltenteilung. Er war Legislative, Exekutive und Judikative in einem.

Eine hitzige Diskussion über die Gewaltenteilung ist in auch in den USA entflammt. Grund dafür ist ein möglicher Machtmissbrauch des US-Präsidenten. Eine Szene, die sich am Mittwoch beim Impeachment-Prozess abspielte, brachte The New Yorker heute sogar dazu, mit «L’état, c’est Trump» zu titeln.

Auslöser für die steile These des US-Magazins sind Aussagen, welche Trump-Anwalt Alan Dershowitz diese Woche während des Impeachments-Prozesses im Senat gemacht hat. Was zunächst als Selbstläufer für die Republikaner ausgesehen hat, wird nun immer mehr zur Zerreissprobe für die «Grand Old Party».

Kurz vor Prozessbeginn brachten Enthüllungen aus dem Buch von John Bolton den sicher geglaubten Sieg Trumps ins Wanken. Demnach soll der ehemalige Nationale Sicherheitsberater direkt vom Präsidenten über die Pläne eines Quidproquos eingeweiht worden sein. Zur Erinnerung: Der Vorwurf lautet, dass Trump den Ukrainern Militärhilfe verweigern wollte, bis sie Ermittlungen gegen Joe Biden aufnehmen.

FILE - In this July 8, 2019, file photo, national security adviser John Bolton speaks at the Christians United for Israel's annual summit, in Washington.  A single paper copy in a nondescript envelope arrived at the White House on Dec. 30. Four weeks later, news of John Bolton’s book manuscript about his time as President Donald Trump’s national security adviser has exploded into public view, sending a jolt through the president’s impeachment trial. (AP Photo/Patrick Semansky, File)
John Bolton

Bringt die Republikaner ins Rudern: John Bolton. Bild: AP

Abenteuerliche Verteidigung von Dershowitz

Bislang argumentierten die Republikaner, dass sämtliche Zeugen ihre Informationen nur vom Hörensagen hatten. Diese Verteidigungslinie ist nun zerbrochen. Dies führt die Anwälte Trumps zu immer abenteuerlichen Verteidigungs-Strategien.

So bestritt Dershowitz am Dienstag schon gar nicht mehr, dass es ein Quidproquo gab. Er sagte aber, dass dies kein Grund für eine Amtsenthebung sei.

«Nichts von den Bolton-Enthüllungen, selbst wenn sie zutreffen sollten, würde die Bedingungen eines Machtmissbrauchs oder eines Impeachment-würdigen Verstosses erfüllen. Das zeigt die Geschichte. Das zeigt die Sprache der Verfassung.»

Alan Dershowitz

Bereits dieses Plädoyer löste bei vielen prominenten Juristen Kopfschütteln aus. Am Mittwoch legte Dershowitz nochmals einen drauf. Er sagte:

«Wenn ein Präsident etwas tut, von dem er denkt, es wird ihm im öffentlichen Interesse zur Wahl verhelfen, dann kann das nicht die Art von Quidproquo sein, die zu einem Impeachment führt.»

Alan Dershowitz

Sprich: Wenn Trump glaubt, seine Wiederwahl sei im öffentlichen Interesse, dann ist sein Vorgehen gerechtfertigt. Denkt man dies zu Ende, bedeutet dies, dass der Präsident alles machen darf, was ihm hilft, wiedergewählt zu werden. Er stünde damit über dem Recht. «L'état, c'est Trump».

Scharfe Kritik

Die Ausführungen von Dershowitz wurden in der Folge stark kritisiert. Der frühere Watergate-Ankläger, Nick Ackerman, sagte gegenüber der «Washington Post»:

«Es ist das Lächerlichste, was ich je gehört habe, dass der Präsident im Grunde entscheiden kann, dass er ausländische Hilfe bei einer Wahl einbringen und gegen das Gesetz verstossen und Menschen erpressen und bestechen kann, um das zu erreichen, was seiner Meinung nach im öffentlichen Interesse liegt, weil es im öffentlichen Interesse liegt, ihn zu wählen.»

Nick Ackerman

Gegenüber derselben Zeitung sagte J.W. Verret, Rechtsprofessor an der George Mason Universität:

«Er argumentierte, dass, wenn der Präsident jemanden auf dem öffentlichen Platz erschiessen würde, aber glaubte, es sei im öffentlichen Interesse, wäre es kein Grund für eine Amtsenthebung. Aber Diktatoren glauben immer, dass das, was sie tun im besten Interesse der Öffentlichkeit ist – das ist die Essenz einer Autokratie.»

J.W. Verret.

Für Aufsehen gesorgt hat die Argumentation von Dershowitz auch in der Comedy-Szene, welche den politischen Zirkus zurzeit fast am treffendsten kommentiert. Stephen Colbert meinte in «The Late Show», es sei immer noch die Öffentlichkeit, die entscheide, was im öffentlichen Interesse stehe, deshalb gebe es auch Wahlen. Es könne nicht irgend ein «Douchebag» entscheiden, was im öffentlichen Interesse sei.

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So zerpflückt Stephen Colbert Alan Dershowitz. Video: YouTube/The Late Show with Stephen Colbert

Auch sein Kollege, Trevor Noah, sprach Klartext. Er fasste die Verteidigungsstrategie der Republikaner wie folgt zusammen:

«Zuerst war: Es gab kein Quidproquo.

Dann war: Vielleicht gab es ein Quidproquo, aber es war, um dem Land zu helfen nicht Donald Trump.

Und jetzt ist es: Hey, mann! Donald macht was Donald macht. Seid jetzt endlich ruhig ihr kleinen Hosenscheisser.»

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Trevor Noah kann ob der Verteidigung der Republikaner nur den Kopf schütteln. Video: YouTube/The Daily Show with Trevor Noah

Kippen die Republikaner?

Nun stellt sich die Frage, ob die Republikaner Dershowitz die Stange halten und den Impeachment-Prozess bis am Freitag durchpeitschen. Die andere Möglichkeit wäre, Zeugen vorzuladen. Etwa John Bolton. Doch dafür braucht es eine Mehrheit von 51 Senatoren. Wären vier Republikaner dazu bereit, könnte es zum Showdown kommen.

Im Moment scheint dies nicht ausgeschlossen, drei Senatoren haben bereits durchblicken lassen, dass sie Bolton gerne anhören würden. Auch der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, macht sich Sorgen. Er habe nicht genug Stimmen, um Zeugen zu verhindern, jammerte er diese Woche.

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128Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nicosinho 31.01.2020 15:25
    Highlight Highlight OK BOOMER
  • Therealmonti 31.01.2020 13:40
    Highlight Highlight Amerigaga!
  • Triple A 31.01.2020 12:40
    Highlight Highlight Ich dachte nie, dass das Sprichwort: „Die Kleinen hängt man und die Grossen lässt man laufen“ derart wahr ist!🤢🤮
  • Thorium 31.01.2020 12:13
    Highlight Highlight "Well, when the president does it, that means that it is not illegal."
    Richard Nixon
  • Magnum 31.01.2020 11:04
    Highlight Highlight Einen positiven Aspekt sehe ich im Angriff von Dershowitz auf die Verfassung: Vielleicht dämmert es einigen Senatoren der GOP, dass es um viel mehr geht als um einen selbstverliebten, kritikunfähigen Präsidenten. Es geht um die Frage, ob der US-Präsident über dem Gesetz steht oder nicht. Es geht um die Frage, ob die USA noch ein Rechtsstaat mit Verfassung oder eine Bananenrepublik unter König Donald dem Orangen sein sollen.

    Es geht um sehr grundsätzliche Fragen. Fragen, die nicht je nach Parteizugehörigkeit beantwortet werden sollten.
    • lilie 31.01.2020 12:39
      Highlight Highlight "Eine Bananenrepublik unter König Donald dem Orangen" - wäre dasnicht per definitionem eine Orangenrepublik? 🤔🤣
    • ironman63 31.01.2020 19:54
      Highlight Highlight geiler Kommentar! Danke! ❤️
    • Thorium 31.01.2020 20:00
      Highlight Highlight @lilie, solange es kein „orangenes Uhrwerk“ wird....
  • ravendark 31.01.2020 10:28
    Highlight Highlight Man sieht ... viele Menschen in Trumps Umfeld haben den Bezug zur Realität komplett verloren. Der stinkende Fischkopf Trump zu aller erst.
    Was für ein Armutszeugnis für das ärmste Land der Welt
    (Schuldenberg !! - was ja auch Unfähigkeit der Beteiligten klar vermittelt!!!)
    Unglaublich - man bekommt vermittelt, dass diese Idioten weder Schulbildung haben (Wissen) noch von Eltern (Moral und Mitgefühl) grossgezogen wurden sondern nur mit dutzenden Silberlöffeln im Arsch ihre "Fähigkeiten" verminderten.
    Die USA verliert schon laaange ihre Glaubwürdigkeit - jetzt ihre Würde ... und Tschüss USA.
  • Magnum44 31.01.2020 09:59
    Highlight Highlight Egal ob Washington oder Rupperswil, die Verteidigung wird offenbar sehr gerne kritisiert. Dabei geht schnell vergessen, dass diese EINZIG die Interessen ihres Mandanten vetritt. Die gefahrene Strategie wurde wohl als vielversprechend bewertet und bestimmt auch mit Trump und seinem Stab abgesprochen.

    Schliesslich spielt es auch gar keine grosse Rolle, da ca. 50% der Amerikaner in der Mehrheit der Bundesstaaten Trump die Stange halten. 2024 dann wieder.
    • ChlyklassSFI 31.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Unterschied zu Rupperswil: Trump muss sich nicht vor der Justiz verantworten. Das ist sein Glück.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Elektoren, nicht die Mehrheit des Volkes.
      Ausserdem, was ist so dermaßen geistreich daran, Stück für Stück Trumps Verfehlungen zu zugeben und so zu tun, als ob Trump über dem Gesetz und der Verfassung stehen würde, obwohl das nicht einmal im Ansatz stimmt?
      Das ist einfach nur eine Wischi-Waschi-Verteidigung.
      Aber ok, ich denke, das "stabile Genie" freut sich, wenn man ihm noch ein bisschen in den Hintern kriecht. Deswegen macht sich Dershowitz auch dermaßen zum Depp.
    • Bruuslii 31.01.2020 13:07
      Highlight Highlight nun magnum, in diesem fall sollte eigentlich das interess der verteidigung eine strafminderung sein. ob trump schuldig ist, ist ja nicht mehr die frage. das ist allen bewusst, auch den verteidigern.
      auf jeden fall wäre das bei einem rein juristischen verfahren so.
      das impeachment ist aber ein politusches vergahren, das nur in zügen einem juristischen gleicht.
      z.b. ist hier die juri keinesfalls neutral und auch der leitende für die ausarbeitung des verfahrens hat ohne skrupel angegeben, er sei für den angeklagten.
      in einem ordentlich juristischen verfahren wäre das undenkbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reactor 31.01.2020 09:30
    Highlight Highlight Ich warte auf den Tag, an dem auch hiesigen Trumpisten ab so viel Blödheit der Kopf implodiert.
    • Therealmonti 31.01.2020 14:06
      Highlight Highlight @reactor. Da kannst Du lange warten!
    • Hoci 31.01.2020 15:29
      Highlight Highlight Es geht nicht hier nicht um Dummheit, sondern reinstes egoistisches Machtstreben auf Kosten von Demokratie und Allgemeinheit und extrem kurzsichtig.
      Strohdumm sind die Wähler, die ihn wöhlen, alle Frauen und farbige doppelt dumm, und die Nichtwähler, die nicht eine Demo organisieren.
  • Sumimasenwiäbitte?! 31.01.2020 09:27
    Highlight Highlight Ich bin trotzdem nicht davon überzeugt das dieses ganze Impeachment-Verfahren nicht ins leere laufen wird...
  • Kiro Striked 31.01.2020 09:18
    Highlight Highlight So... Mein Input zur Amerikanischen Justiz:
    Play Icon
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 31.01.2020 10:01
      Highlight Highlight Gut auf den Punkt gebracht, Kiro. 😂
    • kallard 31.01.2020 11:03
      Highlight Highlight Das wird der nächste Schritt sein.

      Er hat ja einen O. J. Simpson-Verteidiger im Team.
  • cheko 31.01.2020 09:17
    Highlight Highlight Jaja Trump und seine Komparsen dürfen sich mittlerweile absolut alles erlauben was sie wollen! Die könnten ein Lamm schlachten vor laufenden Kameras.. oder Wölfe auf Einwanderer loslassen.. Seinen Wählern wäre sogar das egal bzw. für die zählt nur Jobs, Jobs, Jobs.. Waffen und die bösen Einwanderer fernhalten. Und die Republikaner würden sowieso nix gegen den Typen tun weil Parteilinie und so... Traurig was aus diesem Land geworden ist.
  • rodolofo 31.01.2020 08:44
    Highlight Highlight Solche fürstlich bezahlten Anwälte sind mit Edelnutten zu vergleichen, die gegen hohe Bezahlungen und Abfindungen auch alles mitmachen, was die stinkreiche Kundschaft von ihnen verlangt.
    Trump ist ja bekanntlich sehr geübt im Umgang mit allen möglichen Prostituierten.
    Und seine republikanische Hausmacht im Senat offensichtlich auch...
    • Bruuslii 31.01.2020 10:45
      Highlight Highlight soviel ich weiss, sind das staranwälte, die "normalerweise" kriminelle verteidigen. mafiabosse und so.
      wobei sie ja in diesem fall mit trump einen "gewohnten" klienten haben...
    • Juliet Bravo 31.01.2020 11:15
      Highlight Highlight Ich finde es nicht fair. Diese Frauen machen das meist ja nicht gerne, viele sind auch Opfer von Menschenhändlern.
    • rodolofo 31.01.2020 12:32
      Highlight Highlight @ Juliet Bravo
      Die "Edelnutten" sind meistens keine Opfer.
      Vielmehr teilen sie die "Werte" der eigentlich Wertlosen, nämlich die Gier nach möglichst viel materiellem Reichtum und nach sadistischer Willkür-Macht.
      Schau Dir mal Melania Trump an:
      Die lebt im Windschatten ihres "Starken Mannes" nicht schlecht! Und dass Donald den Drang hat, sich ständig "ausser Hauses" zu beweisen, sieht sie wohl als enormen Vorteil!
      So muss sie nur aufgetakelt repräsentieren und künstlich lächeln, währenddem ihr "Stammkunde" seine wie üblich irren Grimassen schneidet, zum Gaudi seiner Anhängerschaft...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 31.01.2020 08:41
    Highlight Highlight Das würde dann bedeuten, dass ein Präsident den Secret Service anweisen darf, den Kandidaten der anderen Partei umzubringen. Wenn es im öffentlichen Interesse ist, dass er wieder gewählt wird... Überlegen solche Leute überhaupt, was für einen Stuss sie raus lassen.
  • watsoninan 31.01.2020 08:28
    Highlight Highlight Der Alan, dersch sho e Witz
  • Rechthaberwoman 31.01.2020 08:23
    Highlight Highlight Ich dachte immer, es müsse ja extrem anstrengend sein, mit einem Knallkopf wie Donald zusammenzuarbeiten. Wie seine Mitarbeiter das nur aushalten. Jetzt stellt sich heraus: sie sind genauso Knallköpfe, und harmonieren bestens mit dem Knallkopfkönig.
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 31.01.2020 11:18
      Highlight Highlight Ich denke eher, dass der Anwalt so gut bezahlt wird, dass er einfach mitmacht. Eigentlich sind ihm ja eh die Haende gebunden, denn der Fall ist ja eigentlich so klar. Aber er muss den Zahlenden befriedigen.
    • Rechthaberwoman 31.01.2020 20:07
      Highlight Highlight Das mag ja sein, aber denkst du, ein Anwalt ohne Knallkopf hätte den Job angenommen? ;-)
  • De-Saint-Ex 31.01.2020 07:58
    Highlight Highlight Na ja... lächerlich? Mal zu Ende gedacht: wenn der Senat aufgrund dieser Argumentation seinen Präsidenten reinwäscht, ist das nicht mehr und nicht weniger als die Abschaffung der Demokratie... wovon so ziemlich alle Rechts-Nationalisten auch in Europa träumen. Also ich finde es alles andere denn zum lachen...
    • -thomi- 31.01.2020 11:40
      Highlight Highlight Abwarten. Im November wird gewählt. Immerhin ist das noch ein demokratischer Prozess. Ob sich die Demokraten mit dem Ding hier was Gutes tun, wird sich dort zeigen.
    • De-Saint-Ex 31.01.2020 11:55
      Highlight Highlight Sind Sie sich da so sicher Thomi? Was wenn das „Genie“ findet, dass es im nationalen Interesse ist, keine Wahlen durchzuführen ...? Stand heute durchaus möglich...
    • -thomi- 31.01.2020 13:51
      Highlight Highlight Hm. Da haben Sie Recht. Aber auch Trump kann die Wahlen nicht verhindern, das ist im Moment nicht seine Befugnis und hätte wohl auch im Kongress keine Chance. Montesquieu sei Dank. Da mache ich mir keine Sorgen. Ich mache mir mehr sorgen, dass die Demokraten es mit dem falschen Kandidaten nochmal vergeigen und Donald Trump nochmal vier Jahre darf. Ausser, es geschieht ein Wunder, und an die glaub ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 31.01.2020 07:28
    Highlight Highlight totekatzeaufkopp und seine hirntoten einzeller geben wieder vollgas.
    leider kann man bei dem irrenhaus nur schwer sagen wies enden wird, es ist alles zu unberechenbar obwohl es für alle mit einem ansatz von intelligenz glasklar ist, was da abgeht.
    arroganz ist die kunst, auf seine eigene dummheit stolz zu sein
  • Ton 31.01.2020 06:54
    Highlight Highlight Es braucht nur vier Republikaner, damit es Zeugen gibt, nicht 51.
    • Baba 31.01.2020 07:17
      Highlight Highlight "Doch dafür braucht es eine Mehrheit von 51 Senatoren. Wären vier Republikaner dazu bereit, könnte es zum Showdown komme."

      Steht ja nix anderes 🤔 Oder wurde der Wortlaut geändert?
  • Le French 31.01.2020 06:02
    Highlight Highlight Das könnte eine ganz enge Kiste werden für Trump. Sollten es die Dems schaffen, Bolton in den Zeugenstand zu rufen, könnte das endlich alles zum kippen bringen. Bei Nixon war dieser Zeuge John Dean. Zu Bolton muss man auch noch wissen, dass er ein sehr hohes Ansehen bei den Reps geniesst, vor allem bei der Trumpbasis. Wenn er spricht, hören sie zu. Genau das weiss der Trump Clan nämlich auch.
    • Bruuslii 31.01.2020 10:54
      Highlight Highlight "Genau das weiss der Trump Clan nämlich auch." naja jetzt nicht mehr. jetzt ist bolton pöse und man darf ihm nicht mehr vertrauen.

      so schnell geht's bei der gop.

      logisch, dass alle rep's bei diesem faschistoiden spiel mitspielen...

      mich erinnert das an den film "der untergang" wo praktisch alle offiziere im bunker mit hitler genau wissen, dass der durchgeknallt ist. niemand kann die kritik aber äussern, da er sofort als verräter gilt. und niemand darf die kritik, die er eigentlich selbst gerne äussern würde, von anderen gutheissen, da er dann auch sofort als mit-verräter gilt.
  • KoSo 31.01.2020 05:54
    Highlight Highlight die Verteidigungsstrategie war ja schon lange klar...
    sie heisst:
    „i could shot someone at 5th avenue and walk away, nobody cares!“
  • Kronrod 31.01.2020 01:48
    Highlight Highlight Dershowitz bestreitet eure Darstellung. Sein Argument ist, dass Handlungen des Präsidenten, die ihm persönlich helfen, kein Problem sind, wenn sie gleichzeitig dem Land helfen. So ergibt das durchaus Sinn.

    Quelle: Dershowitz himself: https://thehill.com/opinion/judiciary/480720-dershowitz-i-never-said-president-could-do-anything-to-get-reelected
    • Oigen 31.01.2020 09:27
      Highlight Highlight "...kein Problem sind, wenn sie gleichzeitig dem Land helfen"

      Und das entscheidet wer? der Präsident? dann ist ja klar dass es immer "im interesse des landes" ist.
    • ironman63 31.01.2020 09:28
      Highlight Highlight das meinen Sie aber nicht wirklich ernst! Ironie!?
    • Wiedergabe 31.01.2020 09:58
      Highlight Highlight Die Handlung um dies es hier geht:
      Trump lässt 391mio Militärhilfe an die Ukraine zurückhalten.
      Der Rahmen dazu:
      Ein Teil der Ukraine wurde vom russischen Militär annektiert, die ukrainische Armee benötigt Unterstützung bei der Verteidigung der angrenzenden Gebiete. Die USA unterstützt die Ukraine gegen Russland.
      Nun:
      Ich bin sehr gespannt, auf die Begründung von Kronrod oder Dershowitz, inwiefern das Zurückhalten der Militärhilfe im Interesse der USA liegen.
      Das wären die Gedanken eines kritischen und unvoreingenommenen Menschen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • mako 30.01.2020 23:29
    Highlight Highlight Wenn es nicht so traurig wäre:
    Der lächerlichste Staat mit dem lächerlichsten Präsidenten!
    • Bruuslii 31.01.2020 10:59
      Highlight Highlight nana, mako, kimo jong un ist ihm auf augenhöhe 😜
    • häxxebäse 31.01.2020 20:28
      Highlight Highlight Aber kim jong un ist nicht präsident eines demokratischen landes...
  • Pana 30.01.2020 22:54
    Highlight Highlight Hier noch eine nette Randnotiz:
    Benutzer Bild
    • Bruuslii 31.01.2020 11:11
      Highlight Highlight pana, er muss diesen jesus meinen:

      Play Icon


      "
      Jesus Quintana : Let me tell *you* something, pendejo. You pull any of your crazy shit with us, you flash a piece out on the lanes, I'll take it away from you, and stick it up your ass and pull the fucking trigger 'til it goes "click."

      The Dude : Jesus.

      Jesus Quintana : You said it, man. Nobody fucks with the Jesus.
      "

      🤔 ja ich bin sicher, er meint diesen jesus!!
  • Güzmo 30.01.2020 22:32
    Highlight Highlight plot twist:
    trump zieht sich die frisur aus, outet sich als comedian, bekennt sich zu seinem mexikanischen partner und beendet seinen brillanten plan das korrupte zweiparteiensystem vorzuführen und zu beenden. und dann führt er die us-politik in ein neues, von frieden und menschlichkeit beseeltes zeitalter...

    nicht annähernd nah dran, aber irgendwie nicht weniger verrückt als die realität... am schrägsten ist dass immer noch leute zu ihm halten die auch was zu verlieren haben, will mir einfach nicht in den schädel
    • PeteZahad 31.01.2020 01:34
      Highlight Highlight Der Anwalt hat ja nicht viel zu verlieren, der sieht recht nach in Pension gehen aus 😉
    • Le French 31.01.2020 06:08
      Highlight Highlight Güzmo, die Trumpwähler sind ganz einfach gestrickt. Die denken so „wieso bezahlen wir eigentlich Millionen an die Ukraine? Gut so Donald, dass du die Zahlung eingestellt hast“. Für mehr hat es nicht Platz in ihren Köpfen. Die Zusammenhänge zwischen Russland-Ukraine-USA verstehen sie nicht. Trump vermutlich auch nicht.
    • Chrisbe 31.01.2020 06:13
      Highlight Highlight @Güzmo
      Coole Vorstellung: Trump Hand in Hand mit seinem Mexikanischem Partner an der wunderschönen Mauer zu Mexiko turtelnd und küssend.
      Zusammen haben sie eine Auffangstation für orange Frettchen gegründet.😃
      ...hat der Wecker schon geklingelt, träume ich noch? Muss dringend zum Arzt..
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  • BratmirnenStorch 30.01.2020 22:03
    Highlight Highlight Die republikanische Partei hat sich mit Trump schon viel mehr Schaden zugefügt als ihr lieb ist und gerade jetzt sollten die Herren Senatoren darauf achten, dass sie sich nicht noch ganz die Kante geben.
  • Kronrod 30.01.2020 22:00
    Highlight Highlight Ist es nicht im öffentlichen Interesse der US-Wähler, herauszufinden, ob Kandidat Biden Dreck am Stecken hat? Als Anwalt der Republikaner würde ich so argumentieren.
    • Varanasi 30.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Noch einmal:
      Es geht hier nicht um Biden, es geht um Trump!
    • Til 30.01.2020 23:11
      Highlight Highlight Das wäre eine weitaus bessere Argumentation, als zu behaupten, Trumps Wiederwahl sei im öffentlichen Interesse.
    • Vanessa_2107 30.01.2020 23:44
      Highlight Highlight Kronrod - jetzt kommen auch noch Sie damit..Herrgott, das ist doch ein Nebenschauplatz. Wenn es denn unbedingt sein muss, kann man das ja dann einmal untersuchen. Dann aber bitte unbedingt auch Trumps Tochter + Trumps Entourage (s.unten) untersuchen. Hier geht es aber um Trump, den korruptesten Präsidenten der USA zu untersuchen.
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  • Vanessa_2107 30.01.2020 21:57
    Highlight Highlight Nicht nur Dershowitz, auch die übrigen Anwälte Trumps sind zum Ko....n! Nichts als immer wiederholende Lügen und diese Arroganz mit der sie sich verhalten! Ich habe das Gefühl, die Dems geben wirklich noch einmal alles, Schiff redet den Reps ins Gewissen, erklärt erneut alles...aber diese gewissenlosen, vor Trump Angst habenden Feiglinge verraten lieber ihr Land als dass sie Zivilcourage zeigen. Wenn nicht noch eine Bombshell platzt, z.B. Bolton bei CNN oder sonstwo aussagt, hallo Diktatur Amerika oder bald krönt sich der irre, demente IMPOTUS zum König!
  • roger.schmid 30.01.2020 21:30
    Highlight Highlight "«Wenn ein Präsident etwas tut, von dem er denkt, es wird ihm im öffentlichen Interesse zur Wahl verhelfen, dann kann das nicht die Art von Quidproquo sein, die zu einem Impeachment führt.»

    Alan Dershowitz"

    Könnte auch heissen: Wenn der Präsident alle politischen Gegner verhaften lässt, um seine Wiederwahl zu sichern, dann ist das doch völlig ok. Er findet, seine Wiederwahl ist im öffentlichen Interesse, also ist das legitim.

    Absoluter Wahnsinn...

    • Pana 30.01.2020 23:02
      Highlight Highlight Oder eine Spur realistischer: Nach seiner Niederlage im November lässt er die Wahlen annullieren. Viele Leute hätten ihm gesagt, die korrupten Demokraten haben betrogen. Im öffentlichen Interesse lässt er dies von seinem Justizminister und dem Senat untersuchen.

      Stand heute ein absolut realistisches Szenario.
  • Cnutschi 30.01.2020 21:27
    Highlight Highlight Wenn Donald das Ding gewinnt, kann er nächstens bei der Rede zur Nation ja ein Ermächtigungsgesetz unterschrieben präsentieren^^
  • Arneis 30.01.2020 21:07
    Highlight Highlight Ausgerechnet Jimmy Kimmel hat die perfekte Lösung für das Problem bereit gestellt.
    Die Senatoren sollen sich auf eine anonyme Wahl einigen, Dumpfbacke gemütlich abwählen, und danach können Sie sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben. Problem gelöst, Verfassung gewahrt.
    • Bruuslii 30.01.2020 21:38
      Highlight Highlight hier sieht man gut, weshalb es oft sinn macht, wahlen geheim abzuhalten. nämlich um unbeeinflusst und unerpressbar seine stimme abzugeben.

      auf dieser ebene vertreten die wahlberechtigten aber wiederum ihre wähler, welche das recht haben zu erfahren, ob ihr vertreter in ihrem sinne abstimmt.

      nur: wenn die situation derart verfahren ist und drohungen hinter der hand wie "wir werden eure köpfe aufspiesen" die runde machen, wäre eine regeländerung angebracht. es würden mehr rep.senatoren im sinne der gerechtigkeit stimmen. ich glaube das meint kimmel.
    • Hoopsie 30.01.2020 22:25
      Highlight Highlight Nein eben nicht. Wenn annonym abgestimmt wird, dann kann man Donnie im Amt lassen und muss die Verantwortung dafür nicht übernehmen. Ich als Wähler will wissen, hält sich mein Senator an Recht und Gesetz oder will er einfach nur seine Schäfchen im trockenen lassen. Wäre alles annonym, dann würde morgen Freitag das Verfahren zu Ende gehen und alle Senatoren könnten sich davon stehlen und nicht sagen, was sie abgestimmt haben. Das wäre viel zu einfach und das Impeachment hätte keine Chance.
    • Pana 30.01.2020 23:05
      Highlight Highlight Was meinst du mit "ausgerechent"? ;) Kimmel's Politikkommentare sind immer auf hohen Niveau. Obwohl hier natürlich, wie oben erwähnt, die Lösung auch ein Eigentor darstellen könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 30.01.2020 21:06
    Highlight Highlight Welche Rolle spielt denn der Oberste Bundesrichter in dieser Schmierenkomödie? Statistenrolle?
    • Heinzbond 30.01.2020 21:48
      Highlight Highlight Die sieben, von denen die Mehrheit dem Republikaner Lager zu gehören werden natürlich nach bestem Wissen und Gewissen Urteilen...
      Kavanaugh und Co und Gewissen...
    • Ueli der Knecht 30.01.2020 22:37
      Highlight Highlight Er leitet das Verfahren; ohne Stimmrecht.
    • swisskiss 31.01.2020 02:39
      Highlight Highlight Heinzbond : Das Senatsverfahren ist wie ein Geschworenengericht, in dem der Richter der Verfahrensleiter und die Senatoren die Geschworenen sind, die das Urteil fällen. Beim Impeachment ist der Vorsitzende des supreme court Leiter des Verfahrens, ausser er ist selbst Angeklagter in einem Impeachment. Die anderen Richter habe nichts mit dem Verfahren zu tun.
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  • SwissWitchBitch 30.01.2020 20:53
    Highlight Highlight Es überrascht mich gar nicht dass Trump so denkt, und auch nicht dass er seinen Anwalt angewiesen hat, das so darzulegen. Lediglich dass der Anwalt effektiv so dreist ist und es genau so sagt. Aber das könnte ja auch ein Hilferuf eines verzweifelten Anwalts sein. Also, rein hypothetisch.
    Aber ja: Trump sieht sich als Diktator, wenn er auch nicht weiss dass dieser Name zu ihm gehört, als Sonne unseres Systems.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.01.2020 21:01
      Highlight Highlight Nun, ich wage zu behaupten, mit der Bewunderung für gewisse Diktatoren, wie den Ziegen-Erdi, den kleinen fetten Kim und Winnieh Pooh, hat sich Trump schon lange als jemand geoutet, der gerne Diktator wäre.
    • Heinzbond 30.01.2020 21:51
      Highlight Highlight Bambusjörn du hast den Mann in Moskau vergessen der sich ins fäustchen lacht und den Irren vom Amazonas der dem orangenem Frettchen mit dem Clown drunter nach einem impeachment sicher Asyl bieten wird...
    • Hoopsie 30.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Er kann gar nichts anderes mehr sagen. Verharmlosen und erklären das sei in Ordnung so, ist die letzte Option die der Anwalt und die Reps haben. Nach den wochenlangen dreisten Lügen, dem vertuschen, dem überheblichen Verunglimpfen der Dems, es bleibt nur noch diese Strategie. Was anderes soll der Anwalt denn erzählen?
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  • miarkei 30.01.2020 20:33
    Highlight Highlight Sind wir mal ehrlich Trump wird leider im Amt bleiben. Die Rep. werden lieber gegen die Verfassung verstossen anstatt ihren Präsidenten zu entheben.
    • Hoopsie 30.01.2020 22:34
      Highlight Highlight Kann sein, aber der Schaden für die Reps wird gigantisch sein. Viele Senatoren, die diese ganze Schweinerei decken, werden mit Trump bei den nächsten Wahlen untergehen.
    • rodolofo 31.01.2020 09:26
      Highlight Highlight @ Hoopsie
      Ich wünschte, Du hättest mit Deinen (sehr vernünftigen) Prognosen recht!
      Aber leider hatten wir in letzter Zeit mit vernünftigen Prognosen betreffend die USA und die Welt eigentlich NIE recht!
      Und darum mache ich mich auf das schlimmst mögliche Szenario gefasst.
      Die einzige Frage, die mich jetzt noch umtreibt, ist die, welche Kraft den Untergang dieser einst vorbildlichen Supermacht schneller herbei führt.
      Wird es der Klimawandel mit seinen Naturkatastrophen sein?
      Oder wird es der Kulturwandel (hin zur Barbarei) mit seinem menschlichen Katastrophen sein?
  • HTWOMO 30.01.2020 20:26
    Highlight Highlight Uiuiui - könnte es sein das der Wind dreht?
    Löpfe hat's schon immer kommen gesehen.
    Aber Manser schreibt's besser - klarer und runder zu lesen - weniger emotional find ich.
    • häxxebäse 30.01.2020 21:31
      Highlight Highlight Die persönliche note macht ja watson aus. ❤
  • MartinZH 30.01.2020 20:24
    Highlight Highlight Der Impeachment-Prozesses befindet sich nun definitiv an einem Kipppunkt!

    Wir alle werden als Zeugen diesen historischen Moment erleben – morgen Freitag, wenn der "Tyrannenmord" Tatsache werden könnte... 😉

    Brutus ist ein durchweg positiver, hochmoralischer Charakter: Als Haupt der Verschwörung und Anführer der Tyrannenmörder, der am Konflikt zwischen Sohnes- und Bürgerpflicht beinahe zerbricht, bevor er sich letztlich für die Freiheit Roms und gegen den – als selbstherrlichen, wenn auch väterlichen Diktator gezeichneten – Vater entscheidet!

    Ein republikanischer Held!

    Pence oder Bolton? 🤔
  • Neemoo 30.01.2020 20:22
    Highlight Highlight Das ist mal echt die Wahrheit:

    "Er argumentierte, dass, wenn der Präsident jemanden auf dem öffentlichen Platz erschiessen würde, aber glaubte, es sei im öffentlichen Interesse, wäre es kein Grund für eine Amtsenthebung. Aber Diktatoren glauben immer, dass das, was sie tun im besten Interesse der Öffentlichkeit ist – das ist die Essenz einer Autokratie.
    J.W. Verret."
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.01.2020 20:18
    Highlight Highlight Dieses vollkommen abgehobene und realitätsfremde Geschwafel von Dershowitz. Ist der Typ einfach nur dämlich oder einfach nur so dermaßen auf Drogen, dass er komplett den Bezug zur Realität verloren hat?
    • Normal 30.01.2020 20:39
      Highlight Highlight Es ist halt auch recht schwierig jemand wie Trump bei der Faktenlage zu verteidigen. Was soll er gross sagen?

      Aber ich möchte ihn überhaupt nicht verteidigen, er hat den Job ja freiwillig übernommen. Wenn man nur solchen Quatsch absondern kann, sollte man es definitiv lassen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 30.01.2020 20:52
      Highlight Highlight Keine sorge. Das sollte wohl jedem klar sein.
      Als Anwalt hat man nun mal die Pflicht, sich vollkommen den Interessen des Mandanten unterzuordnen.
      Was ich jedoch (in zynischer Weise) unglaublich lustig finde, ist wie Dershowitz Stück für Stück den Vorwürfen zustimmen muss und trotzdem noch versucht, Trump zu verteidigen.
    • RicoH 30.01.2020 21:59
      Highlight Highlight Wie du schon geschrieben hast, muss der Anwalt die Interessen seines Mandanten vertreten.
      Er ist aber nicht verpflichtet, sich lächerlich zu machen und eine Verteidigung aufzubauen, wo es nichts mehr zu verteidigen gibt.
      Dershowitz wäre besser beraten gewesen, sein Mandat nieder zu legen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • [CH-Bürger] 30.01.2020 20:09
    Highlight Highlight geiler Storytwist!
    1)
    "es gab kein quidproquo"

    2)
    "es gibt zwar Leute, die behaupten, ein quidproquo mitgekriegt zu haben - aber das ist alles aus zweiter Hand und gilt drum nicht"

    3)
    "vielleicht gab es jemanden, der das aus 1. Hand ht - aber der will unserem Donnie nur böses"

    4)
    "vielleicht gab es tatsächlich ein quidproquo; aber das war nur um seine Wiederwahl zu sichern; und die steht im öffentlichen Interesse"


    ich als Jus-Laie so: WTF?!?! 🤯

    hätte glaub auch Staranwalt werden sollen...
    da kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen!! 🎊🎉🥳🤦🏼‍♂️

    *sing* knall - rotes - Gummiboot
    • tea time in keith 30.01.2020 20:24
      Highlight Highlight sehr treffend beschrieben 😁👍🏼
    • dmark 30.01.2020 21:52
      Highlight Highlight Das Schlimme dabei ist, dass Juristen oftmals auch noch völlig von dem Müll, welchen sie verzapfen überzeugt sind und auch so danach leben.
    • Doppelpass 30.01.2020 22:18
      Highlight Highlight Das nennt sich zurückrudern und dabei auf Grund laufen. Die Frage ist nur, ob die Mitfahrer das irgendwann zugeben, und ausssteigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 30.01.2020 20:05
    Highlight Highlight "Er habe nicht genug Stimmen, um Zeugen zu verhindern"

    Wozu einen Prozess wenn man als Angeklagter (oder deren Verteidiger) einfach so entscheiden kann, keine Zeugen zuzulassen. Dann lasst es doch ganz sein mit dem Rechtsstaat und ruft eine Diktatur aus.
    • fools garden 30.01.2020 21:27
      Highlight Highlight Alles gesagt, danke!
    • rodolofo 31.01.2020 08:48
      Highlight Highlight Putin hätte bestimmt nichts dagegen!
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