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International
USA

Trumps (definitives) Ende wird besiegelt: Wahlmänner geben Stimmen ab

epa08880487 A supporter of US President Donald J. Trump on Freedom Plaza to echo Trump's baseless claims of voter fraud in the US presidential election, in Washington, DC, USA, 12 December 2020. On 11 ...
Ein Unterstützer Trumps protestiert in Washington DC gegen den vermeintlichen Wahlbetrug bei den US-Wahlen im November 2020.Bild: keystone

Donald Trumps Ende ist (fast) besiegelt: Mehrheit der Wahlleute stimmt für Joe Biden

Alle 538 Stimmen der US-Bundesstaaten sind ausgewertet, Joe Biden hat die Grenze von 270 Stimmen überschritten. Das Wahlkollegium hat den definitiven Sieger der US-Wahlen 2020 bestimmt.
14.12.2020, 17:1615.12.2020, 02:33

Die Mitglieder des «electoral college» (Wahlkollegium) versammeln sich in den Städten des Landes, um Joe Biden offiziell als nächsten Präsidenten des Landes zu wählen. Das ist ein entscheidender Schritt im Wahlsystem des Landes.

Mit Kaliforniens Stimmen hat Joe Biden die Grenze von 270 Wählerstimmen offiziell überschritten und ist somit der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Als letzte holte Biden auch die vier Stimmen von Hawaii.

Die ausgezählten Stimmen:

  • Joe Biden: 306
  • Donald Trump: 232

Nach den Versammlungen, die im Laufe des Tages stattfinden werden, plant Biden, sich mit einer Ansprache an die Nation zu wenden. Trump hat keine öffentlichen Veranstaltungen geplant, twittert aber weiterhin Beschwerden über die Wahl, von der er behauptet, sie sei gestohlen worden.

Nein, die US-Wahlen sind noch nicht vorbei!
Am 14. Dezember entscheiden die 538 Wahlmänner bzw. das Wahlgremium der US-Bundesstaates über den definitiven Sieger der US-Wahlen 2020. Erwartet wird, dass Joe Biden 306 der benötigten 270 Stimmen zukommen, während Donald Trump 232 auf sich vereinen kann.
Das Ergebnis wird offiziell erst am 6. Januar im Kongress in Washington verkündet.

Die ersten Wahlmänner und -frauen – aus Indiana, New Hampshire, Tennessee und Vermont – begannen um 10 Uhr (Ortszeit; 16 Uhr Schweiz) mit der Abstimmung. Nevada, der erste der sechs Bundesstaaten, in denen Trump versucht hat, die Ergebnisse anzufechten, wird sich um 11:30 Uhr (Ortszeit) treffen.

Vermont war der erste Staat, der über das Ergebnis seines Wahlkollegiums berichtete und drei Stimmen für Biden als Präsidenten und Kamala Harris. Die anderen drei – New Hampshire, Tennessee und Indiana – folgten kurz danach.

Diese Staaten stimmen für Biden:

  • Vermont (3 Stimmen)
  • Georgia (16 Stimmen)
  • New Hampshire (4 Stimmen)
  • Illinois (20 Stimmen)
  • Delaware (3 Stimmen)
  • Oregon (7 Stimmen)
  • Nevada (6 Stimmen)
  • Connecticut (7 Stimmen)
  • Georgia (16 Stimmen)
  • Maryland (10 Stimmen)
  • Minnesota (10 Stimmen)
  • Michigan (16 Stimmen)
  • Massachusetts (11 Stimmen)
  • Rhode Island (4 Stimmen)
  • Virginia (13 Stimmen)
  • Colorado (9 Stimmen)
  • District of Columbia (3 Stimmen)
  • Arizona (11 Stimmen)
  • New York (29 Stimmen)
  • New Mexico (5 von 10 Stimmen)
  • New Jersey (14 Stimmen)
  • Nebraska (1 von 5 Stimmen)
  • Maine (3 von 4 Stimmen)
  • Pennsylvania (20 Stimmen)
  • Wisconsin (10 Stimmen)
  • Washington (12 Stimmen)
  • Kalifornien (55 Stimmen)
  • Hawaii (4 Stimmen)

Hervorgehoben sind die US-Bundesstaaten, in denen der amtieren US-Präsident Donald Trump gegen das Wahlergebnis klagte und deren Wahlkollegium nun für Joe Biden gestimmt hat.

Diese Staaten stimmen für Trump:

  • Alabama (9 Stimmen)
  • Alaska (3 Stimmen)
  • Indiana (11 Stimmen)
  • Oklahoma (7 Stimmen)
  • Florida (29 Stimmen)
  • Kentucky (8 Stimmen)
  • Tennessee (11 Stimmen)
  • Texas (38 Stimmen)
  • South Carolina (9 Stimmen)
  • South Dakota (3 Stimmen)
  • Mississippi (6 Stimmen)
  • Missouri (10 Stimmen)
  • Maine (1 von 4 Stimmen)
  • Montana (3 Stimmen)
  • Arkansas (6 Stimmen)
  • Iowa (6 Stimmen)
  • Idaho (4 Stimmen)
  • Indiana (11 Stimmen)
  • Louisiana (8 Stimmen)
  • New Mexico (5 von 10 Stimmen)
  • Utah (6 Stimmen)
  • Wyoming (3 Stimmen)
  • Ohio (18 Stimmen)
  • North Carolina (15 Stimmen)
  • North Dakota (3 Stimmen)
  • Nebraska (4 von 5 Stimmen)
  • Kansas (6 Stimmen)
  • West Virginia (5 Stimmen)

(adi)

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Kurz erklärt: So funktionieren die US-Wahlen

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66 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Knacker
14.12.2020 19:16registriert Juni 2020
es wird nicht "alles wieder gut" werden wenn Trump weg ist. Trump als Präsident ist nur ein Symptom der gesellschaftlichen Probleme in dieser Klappsmühle genannt USA.
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Victor Paulsen
14.12.2020 17:30registriert April 2019
Stand Montagabend führt Trump 28 zu 7.

Trump in der Nacht auf Dienstag:
Stop the count!
Trump am Dienstagmorgen:
They stole the election. I wone!
37019
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ruben baldini
14.12.2020 18:29registriert März 2020
Wieso wird immerwieder von "vermeintlich" geredet? Es gab keinen Wahlbetrug, Fakt.
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