International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08880487 A supporter of US President Donald J. Trump on Freedom Plaza to echo Trump's baseless claims of voter fraud in the US presidential election, in Washington, DC, USA, 12 December 2020. On 11 December, the high court rejected yet another legal challenge from the Trump campaign to overturn election results that went in favor of President-elect Joe Biden.  EPA/WILL OLIVER

Ein Unterstützer Trumps protestiert in Washington DC gegen den vermeintlichen Wahlbetrug bei den US-Wahlen im November 2020. Bild: keystone

Donald Trumps Ende ist (fast) besiegelt: Mehrheit der Wahlleute stimmt für Joe Biden

Alle 538 Stimmen der US-Bundesstaaten sind ausgewertet, Joe Biden hat die Grenze von 270 Stimmen überschritten. Das Wahlkollegium hat den definitiven Sieger der US-Wahlen 2020 bestimmt.



Die Mitglieder des «electoral college» (Wahlkollegium) versammeln sich in den Städten des Landes, um Joe Biden offiziell als nächsten Präsidenten des Landes zu wählen. Das ist ein entscheidender Schritt im Wahlsystem des Landes.

Mit Kaliforniens Stimmen hat Joe Biden die Grenze von 270 Wählerstimmen offiziell überschritten und ist somit der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Als letzte holte Biden auch die vier Stimmen von Hawaii.

Die ausgezählten Stimmen:

Nach den Versammlungen, die im Laufe des Tages stattfinden werden, plant Biden, sich mit einer Ansprache an die Nation zu wenden. Trump hat keine öffentlichen Veranstaltungen geplant, twittert aber weiterhin Beschwerden über die Wahl, von der er behauptet, sie sei gestohlen worden.

Nein, die US-Wahlen sind noch nicht vorbei!

Am 14. Dezember entscheiden die 538 Wahlmänner bzw. das Wahlgremium der US-Bundesstaates über den definitiven Sieger der US-Wahlen 2020. Erwartet wird, dass Joe Biden 306 der benötigten 270 Stimmen zukommen, während Donald Trump 232 auf sich vereinen kann.
Das Ergebnis wird offiziell erst am 6. Januar im Kongress in Washington verkündet.

Die ersten Wahlmänner und -frauen – aus Indiana, New Hampshire, Tennessee und Vermont – begannen um 10 Uhr (Ortszeit; 16 Uhr Schweiz) mit der Abstimmung. Nevada, der erste der sechs Bundesstaaten, in denen Trump versucht hat, die Ergebnisse anzufechten, wird sich um 11:30 Uhr (Ortszeit) treffen.

Vermont war der erste Staat, der über das Ergebnis seines Wahlkollegiums berichtete und drei Stimmen für Biden als Präsidenten und Kamala Harris. Die anderen drei – New Hampshire, Tennessee und Indiana – folgten kurz danach.

Diese Staaten stimmen für Biden:

Hervorgehoben sind die US-Bundesstaaten, in denen der amtieren US-Präsident Donald Trump gegen das Wahlergebnis klagte und deren Wahlkollegium nun für Joe Biden gestimmt hat.

Diese Staaten stimmen für Trump:

(adi)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Kurz erklärt: So funktionieren die US-Wahlen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die besten Karikaturen, die Trumps Abgang auf Raten treffend beschreiben

Ein Blick auf Donald Trumps Wahltheater in den USA durch die Brille der Karikaturisten.

Donald Trump will die Amtsübergabe an Joe Biden nun doch ermöglichen. Damit ist sein Abgang eingeleitet, auch wenn der Präsident seine Wahlniederlage weiterhin nicht eingesteht. Die USA haben somit noch einige turbulente Wochen vor sich und bis Trump definitiv weg ist, kann noch vieles passieren. Doch zumindest für Karikaturisten ist es eine gute Zeit.

Trump reiht Pleite an Pleite: Nach Georgia und Michigan haben auch Pennsylvania und Nevada Joe Bidens Sieg offiziell bestätigt. Zuvor waren …

Artikel lesen
Link zum Artikel