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Trump wegen Taiwan-Frage auf Konfrontationskurs mit China



President-elect Donald Trump is interviewed by Chris Wallace of

Legt sich mit China an: Donald Trump Bild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat im Streit über den Status von Taiwan die sogenannte Ein-China-Strategie seines Landes infrage gestellt. Er verstehe zwar die Politik, sagte der Republikaner in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Er verstehe aber nicht, warum man sich daran halten solle, ohne der Volksrepublik Vereinbarungen auf anderen Gebieten abzuringen.

Die USA nahmen 1979 diplomatische Beziehungen zu China auf und vertreten offiziell seitdem die Ansicht, dass Taiwan ein Teil der Volksrepublik sei.

Trumps Regierungsmannschaft

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(22.12.16) Trumps Regierungsmannschaft
quelle: ap/ap / mark lennihan
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Für die Staatsführung in Peking handelt es sich um eines der heikelsten Themen überhaupt. Sie betrachtet Taiwan bis heute als abtrünnige Provinz. Praktisch jeder offizielle Kontakt eines anderen Staates mit der taiwanischen Regierung trifft bei den kommunistischen Machthabern auf scharfe Kritik.

Trump hat die chinesische Regierung immer wieder angegriffen. In dem Interview kritisierte er etwa den Umgang mit dem Wechselkurs der Landeswährung Yuan, das Vorgehen der Volksrepublik im Südchinesischen Meer oder die Beziehungen zum ebenfalls kommunistischen Nordkorea.

Zugleich verteidigte Trump sein Telefongespräch mit der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing Wen Anfang Dezember. Die Entscheidung darüber, einen derartigen Anruf anzunehmen, liege nicht in Peking.

Es war der erste derartige Kontakt zwischen einem gewählten oder einem amtierenden US-Präsidenten und einem taiwanischen Staatsoberhaupt seit fast 40 Jahren. China reagierte umgehend mit einem Protest in Washington. (sda/reu)

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