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Trump wegen Taiwan-Frage auf Konfrontationskurs mit China

Trump wegen Taiwan-Frage auf Konfrontationskurs mit China

11.12.2016, 18:3111.12.2016, 18:31
President-elect Donald Trump is interviewed by Chris Wallace of "Fox News Sunday" at Trump Tower in New York, Saturday, Dec. 10, 2016. (AP Photo/Richard Drew)
Legt sich mit China an: Donald TrumpBild: Richard Drew/AP/KEYSTONE

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat im Streit über den Status von Taiwan die sogenannte Ein-China-Strategie seines Landes infrage gestellt. Er verstehe zwar die Politik, sagte der Republikaner in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Er verstehe aber nicht, warum man sich daran halten solle, ohne der Volksrepublik Vereinbarungen auf anderen Gebieten abzuringen.

Die USA nahmen 1979 diplomatische Beziehungen zu China auf und vertreten offiziell seitdem die Ansicht, dass Taiwan ein Teil der Volksrepublik sei.

Trumps Regierungsmannschaft

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(22.12.16) Trumps Regierungsmannschaft
Donald Trump ernannte den Milliardär Carl Icahn, der als scharfer Kritiker staatlicher Reglementierung gilt, zu seinem Sonderberater. Der 80-jährige Icahn sei einer «der grossartigsten Geschäftsmänner der Welt», erklärte Trump. Er sei ein exzellenter Verhandlungsführer und habe die Fähigkeit, die Entwicklungen in der Finanz- und Wirtschaftswelt vorherzusagen. «Seine Hilfe dabei, die strangulierenden Regulierungen in unserem Land anzugehen, wird von unschätzbarem Wert sein», erklärte Trump. ... Mehr lesen
quelle: ap/ap / mark lennihan
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Für die Staatsführung in Peking handelt es sich um eines der heikelsten Themen überhaupt. Sie betrachtet Taiwan bis heute als abtrünnige Provinz. Praktisch jeder offizielle Kontakt eines anderen Staates mit der taiwanischen Regierung trifft bei den kommunistischen Machthabern auf scharfe Kritik.

Trump hat die chinesische Regierung immer wieder angegriffen. In dem Interview kritisierte er etwa den Umgang mit dem Wechselkurs der Landeswährung Yuan, das Vorgehen der Volksrepublik im Südchinesischen Meer oder die Beziehungen zum ebenfalls kommunistischen Nordkorea.

Zugleich verteidigte Trump sein Telefongespräch mit der taiwanischen Präsidentin Tsai Ing Wen Anfang Dezember. Die Entscheidung darüber, einen derartigen Anruf anzunehmen, liege nicht in Peking.

Es war der erste derartige Kontakt zwischen einem gewählten oder einem amtierenden US-Präsidenten und einem taiwanischen Staatsoberhaupt seit fast 40 Jahren. China reagierte umgehend mit einem Protest in Washington. (sda/reu)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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exeswiss
11.12.2016 19:17registriert Januar 2015
und trumpster glaubten clinton bringe uns WW3...
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zombie woof
11.12.2016 19:34registriert März 2015
Er verstehe zwar die Politik.....da bin ich mir nicht so sicher, ob dem wirklich so ist
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Die Verhandlungen mit den USA lösen im Iran einen Machtkampf aus
Während auf dem Bürgenstock über das Abkommen mit den USA gesprochen wird, drohen Hardliner in Teheran mit Vergeltung gegen die eigenen Politiker.
Mit einem Katalog von «Richtlinien zum Schutz der Rechte der iranischen Nation» war die iranische Verhandlungsdelegation am späten Samstag in Zürich gelandet. Vorgegeben hatte sie der «Oberste Nationale Sicherheitsrat» im Iran, der von dem Team um Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghchi erwartet, die Gespräche auf dem Bürgenstock «mit völligem Misstrauen gegenüber den USA» voranzutreiben. Zugeständnisse dürften dem «grossen Satan», wie die USA seit 47 Jahren im Iran verunglimpft werden, allenfalls nach Rücksprache mit Teheran gemacht werden.
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