DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Dan Johnson hat sich das Leben genommen.
Dan Johnson hat sich das Leben genommen.Bild: AP/FR43398 AP

Nach Sex-Vorwürfen: Republikanischer Politiker begeht Selbstmord

14.12.2017, 05:4414.12.2017, 12:07

Der republikanische Abgeordnete in Kentucky, Dan Johnson, hat sich in der Nacht auf Donnerstag das Leben genommen. Dies nachdem er zuvor Rücktrittsforderungen – auch seiner eigenen Partei –  abgelehnt hatte. Wie die Polizei mitteilte, hat er sich auf einer Brücke erschossen. 

Johnson wurde vorgeworfen, die damals 17-jährige Freundin seines Sohnes sexuell belästigt zu haben. Der Pastor hatte die Vorwürfe noch am Dienstag in einer Medienkonferenz in seiner Kirche als «völlig falsch» und «politisch motiviert» bezeichnet. 

Johnson bei der Medienkonferenz in seiner Kirche.
Johnson bei der Medienkonferenz in seiner Kirche.Bild: AP/FR43398 AP

Wie der «Guardian» berichtet, postete der 57-jährige kurz vor seinem Tod einen Beitrag auf Facebook. «Ich kann das nicht mehr länger ertragen. Mein Zuhause ist der Himmel.»

Brauchen Sie jemand, der Ihnen zuhört? Falls Alltagssorgen Sie belasten, sind  Berater der «Dargebotenen Hand» jederzeit unter der Telefon-Kurznummer 143 erreichbar. www.143.ch

(amü)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das war (wieder) knapp – US-Kongress wendet «Shutdown» ab

Der US-Kongress hat einen befürchteten «Shutdown» der Regierung ein weiteres Mal kurz vor Fristablauf abgewendet. Repräsentantenhaus und Senat billigten am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Übergangsregelung, die einen teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte verhindert. Damit ist die Finanzierung des Staatsapparats bis zum 18. Februar sichergestellt. Zunächst hatten sich einige republikanische Senatoren gegen eine schnelle Abstimmung gesperrt. Hintergrund war ein Streit über Impfvorschriften im Kampf gegen Corona. Mit der Abwendung des «Shutdowns» ist eine Krise allerdings nur vorerst abgewendet - ein weitaus grösseres Problem wartet schon auf die Parlamentarier.

Zur Story