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Nach Sex-Vorwürfen: Republikanischer Politiker begeht Selbstmord

CORRECTS TO A PROBABLE SUICIDE INSTEAD OF COMMITTED SUICIDE FILE - In this Tuesday, Dec. 12, 2017, file photo, Kentucky State Rep. Republican Dan Johnson addresses the public from his church regarding ...
Dan Johnson hat sich das Leben genommen.Bild: AP/FR43398 AP

Nach Sex-Vorwürfen: Republikanischer Politiker begeht Selbstmord

14.12.2017, 05:4414.12.2017, 12:07

Der republikanische Abgeordnete in Kentucky, Dan Johnson, hat sich in der Nacht auf Donnerstag das Leben genommen. Dies nachdem er zuvor Rücktrittsforderungen – auch seiner eigenen Partei –  abgelehnt hatte. Wie die Polizei mitteilte, hat er sich auf einer Brücke erschossen. 

Johnson wurde vorgeworfen, die damals 17-jährige Freundin seines Sohnes sexuell belästigt zu haben. Der Pastor hatte die Vorwürfe noch am Dienstag in einer Medienkonferenz in seiner Kirche als «völlig falsch» und «politisch motiviert» bezeichnet. 

With friends and family standing behind him, Kentucky State Rep., Republican Dan Johnson addresses the public from his church on Tuesday, Dec. 12, 2017, regarding allegations that he sexually abused a ...
Johnson bei der Medienkonferenz in seiner Kirche.Bild: AP/FR43398 AP

Wie der «Guardian» berichtet, postete der 57-jährige kurz vor seinem Tod einen Beitrag auf Facebook. «Ich kann das nicht mehr länger ertragen. Mein Zuhause ist der Himmel.»

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(amü)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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elias776
14.12.2017 07:04registriert Mai 2017
So weit ( egal bei wem ) sollte es wirklich nicht kommen.
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Denk-mal
14.12.2017 08:14registriert August 2015
Wo genau kommt er hin im Himmel hin? Hoffentlich nicht zu Jungfrauen, ach ja...., ist ja nicht möglich, ist besetzt durch eine andere Religion.

Wann endlich wird "allen" Religiösen dieser Welt klar, dass genau wegen schrägen Verboten in sexuellen Fragen v.a. gegen Frauen, sich die Gläubigen noch schräger und verbogener entwickeln.
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US-Patriots: Beschaffung von Alternative für Schweiz schwierig – die Sonntagsnews
Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund strebt laut der «NZZ am Sonntag» eine schrittweise Abkehr von Microsoft an. «Die Bundesverwaltung strebt an, ihre Abhängigkeit von Microsoft schrittweise und langfristig zu reduzieren», bestätigte ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung. Dies komme überraschend, da erst kürzlich Microsoft 365 trotz Bedenken wegen der Datensicherheit an rund 54'000 Arbeitsplätzen eingeführt worden sei. Intern habe es zuvor Widerstände gegen Alternativen gegeben, die teils als «Bastelei» bezeichnet worden seien. Der frühere Armeechef Thomas Süssli habe jedoch gefordert, alternative Lösungen rascher zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie zeige nun, dass ein Ersatz durch Open-Source-Software möglich sei. Als Referenz gelte Deutschland, wo an einer unabhängigen Open-Source-Lösung gearbeitet werde, an der auch die Schweiz interessiert sei. Das Bundesland Schleswig-Holstein habe seine Verwaltung bereits umgestellt.
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