11.10.2021, 04:0111.10.2021, 04:01
Ein Erdbeben der Stärke 6.2 hat am späten Sonntagabend (Ortszeit) den US-Inselstaat Hawaii erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag südlich der Küste der Hauptinsel Big Island in einer Tiefe von 35 Kilometern, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit.
Über eventuelle Schäden lagen nach örtlichen Medienberichten zunächst keine Angaben vor. Experten erklärten, das Beben habe keine Auswirkungen auf die Vulkane Mauna Loa und Kilauea auf Big Island gehabt. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht. (sda/dpa)
Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan
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Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan
Wissenschaftler obduzierten am Samstag die Kadaver von 156 Breitschnabeldelfinen, die am Tag zuvor an zwei Stränden der japanischen Pazifikküste entdeckt worden waren.
quelle: epa/epa / koichi kamoshida
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Im Spätsommer 2015 öffnete die damalige deutsche Kanzlerin die Grenzen. Sie hinterliess ein anderes, härteres Deutschland. Wer ihre Politik verdammt, irrt allerdings ebenso wie ihre Verklärer.
Es war einer jener Sätze, die erst einmal zu verhallen scheinen, bevor ihnen später, in der Rückschau, historische Bedeutung zugesprochen wird: «Wir haben so vieles schon geschafft. Wir schaffen das», sagte die damalige deutsche Kanzlerin Angela Merkel vor zehn Jahren, am 31. August 2015, auf einer Pressekonferenz in Berlin. In den Zeitungen des nächsten Tages wurde der Ausspruch allenfalls vereinzelt zitiert. Doch mit der Zeit entfaltete er seine Wirkung, sodass er ihr, wie Merkel in ihren Memoiren schreibt, bis heute «um die Ohren gehauen» werde.