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11 Tweets, die erklären, weshalb Rassismus in den USA nach wie vor existiert

12.07.16, 09:32 12.07.16, 16:50


Die Rassismus-Debatte in den USA ist seit den Vorfällen rund um Eric Garner, Freddie Gray und jüngst Alton Sterling und Alva Braziel virulenter denn je. Schwarze sind überdurchschnittlich häufig Opfer von Polizeigewalt. 

Im Netz hat sich unter dem Hashtag «WhitePrivilegeMeans» eine lebhafte Diskussion über die Vor- und Nachteile der Hautfarbe entwickelt. Die Tweets sind Aphorismen, die aufzeigen sollen, wie Schwarze und andere Minderheiten in den USA unter der bevorzugten Behandlung von Weissen leiden – oftmals mit tödlichen Fällen.    

The Kids will come back

«WhitePrivilegeMeans», sich nicht darum sorgen zu müssen, dass die Kinder nicht nach Hause kommen, nur weil sie die Hände in der Hosentasche vergraben oder einen Hoody getragen hatten.

Das Recht auf die Waffe

«WhitePrivilegeMeans», dass die «National Rifle Association» (der grösse Waffenverband der USA, NRA) dein Recht verteidigt, eine Waffe zu tragen.

Die Wahrheit 

«WhitePrivilegeMeans», sich über die Wahrheit aufzuregen und sie trotzdem verneinen, weil es einfacher ist und sich dein Leben ohnehin nicht ändert.

Kirche verballern

«WhitePrivilegeMeans», du kannst eine Kirche verballern und bekommst auf dem Weg ins Gefängnis noch Fast Food.

Blaulicht im Rückspiegel

«WhitePrivilegeMeans», in den Rückspiegel zu schauen, Blaulicht zu sehen und keine Angst zu haben. 

Profiteure der Sklaverei

«WhitePrivilegeMeans», von der Institution der Sklaverei zu profitieren und gleichzeitig zu sagen: Ich habe nie Sklaven besessen. 

Mit der Waffe in der Hand mit der Polizei diskutieren

«WhitePrivilegeMeans», dass du die Hand an der Waffe haben kannst während die Polizei geduldig mit dir die Situation bespricht.  

Du bist ein Individuum, kein Vertreter einer Masse

«WhitePrivilegeMeans», dass dich Gesellschaft als ein Individuum, und nicht als Repräsentanten einer ganzen Rasse oder Religion betrachtet.

Ohne Worte

«WhitePrivilegeMeans» ....

Im Zweifelsfall für den Weissen

«WhitePrivilegeMeans», dass im Zweifelsfall zu deinen Gunsten entschieden wird. 

Kopf in den Sand

«WhitePrivilegeMeans», einen Hashtag zu haben, der dich über deine Privilegien informiert und immer noch in der Lage zu sein, deren Existenz zu ignorieren.

Via Huffington Post

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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20
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 12.07.2016 17:29
    Highlight Unfassbar. Aber Realität.

    A propos Sklaverei: auch wir Europäer profitieren von Sklaverei: alles spottbillige made-in-china und alles, aas nicht fairtrade zertifiziert ist, stammt aus ausbeutender Produktion.

    Das ist fakt.
    13 12 Melden
    • dtk 12.07.2016 18:29
      Highlight in Ost-Europa ist der Lohn noch tiefer als in China...

      Das ist fakt.
      21 2 Melden
    • pamayer 12.07.2016 19:08
      Highlight danke für die info.
      wusst ich nicht.
      um so schlimmer...
      8 1 Melden
  • Oly 12.07.2016 16:33
    Highlight Manche Themen eigenen sich einfach nicht für Tweet-Instragam-Embed-Copy-Paste-Artikel. Das wäre jetzt so ein Thema.
    18 3 Melden
    • peeti 12.07.2016 18:06
      Highlight Zudem ist der Titel ziemlich falsch, keiner dieser Tweets erklärt in irgeneiner Weise, wieso es in der USA noch Rassismus gibt. Sie zeigen höchsten auf, dass es ihn noch gibt (was aber nicht besonders viel hilft).
      30 1 Melden
  • wonderwhy 12.07.2016 13:46
    Highlight BLM und White Privilige sind Schlagwörter die eine Debatte verhindern und die Meinung von Weissen diskreditieren. Fakten und Statistiken werden ignoriert!
    Auch hier steht einfach dass Schwarze überdurchschnittlich häufig Opfer von Polizeigewalt sind. Das ist statistisch falsch! Das Gegenteil ist der Fall: Weisse werden häufiger von der Polizei erschossen, auch wenn man die Proportionen in der Bevölkerung berücksichtigt. Schwarze Opfer erzeugen einfach einen grösseren Aufschrei und alle verurteilen noch bevor Details bekannt sind.

    30 27 Melden
  • Normi 12.07.2016 12:07
    Highlight zur Ergänzung der Slavische Bevölkerungsteil in Europa waren die Vorfahren auch Sklaven (Slave = Sklave)

    Immer diese haltlosen vorurteile !!!
    8 17 Melden
    • pique dame 12.07.2016 21:19
      Highlight ja es stimmt, dass die Wörter ethymologisch von einander abstammen. Was das mit der Diskussion zu tun haben soll, weiss ich aber nicht...
      9 1 Melden
    • Normi 13.07.2016 16:15
      Highlight das auch "Weisse" Sklaven waren...

      das ist der Kommentar zu zitat:"«WhitePrivilegeMeans», von der Institution der Sklaverei zu profitieren und gleichzeitig zu sagen: Ich habe nie Sklaven besessen. "

      Wie schon in meinem ersten Kommentar zu diesem Brandstifter-Beitrag wollt ich damit sagen das solche "Berichte" sicher nicht für mehr Verständnis sorgen viel mehr werden sie das gegenteil bewirken.

      1 1 Melden
  • Failai 12.07.2016 11:13
    Highlight 👏🏼 Und trotz all dem gibt es noch immer Leute die darauf bestehen, dass kein white privilege existiert... Education is the key, meine Leute!
    40 51 Melden
  • ElendesPack 12.07.2016 10:48
    Highlight *schluchz*
    Ich bin so böse. Ich bin weiss...und ich profitiere ungemein von der Institution der Sklaverei (wtf?)...

    Unsere tägliche Schuldkomplexdosis für nichts gib uns heute.
    69 68 Melden
    • Louie König 13.07.2016 09:31
      Highlight Du sagst also, dass es in den USA kein Rassismusproblem gibt? Denn das entnimmt man deinem, unnötigerweise sehr sarkastischem, Kommentar. Und nicht nur in den USA, auch hier wird dieses Problem wieder grösser. Hier nicht unbedingt mit Schwarzen im Fokus, sondern eher mit Muslimen, aber trotzdem besteht dieses Problem auch hier, glücklicherweise ist unsere Polizei nicht so schiesswütig, wie die US-Kollegen.
      7 1 Melden
    • ElendesPack 13.07.2016 18:10
      Highlight Louie: Gigu hat bequemerweise meine Antwort an Dich pfannenfertig geliefert.
      1 1 Melden
  • Olaf! 12.07.2016 10:08
    Highlight
    Song passend zum Thema.
    9 5 Melden
    • smoenybfan 12.07.2016 12:27
      Highlight Noch eins
      2 1 Melden
    • Olaf! 12.07.2016 20:41
      Highlight Das von Macklemore ist auch sehr gut, ein wenig ernster. Hab gerade bemerkt, dass ich das falsche verlinkt habe. Meinte eigentlich das hier.
      3 1 Melden
    • ElendesPack 13.07.2016 18:21
      Highlight Olaf: Das Erste von Dir fand ich klasse. Hab mich erst grad damit auseinandergesetzt. Das ist eigentlich genau das, was ich an geeignetem Umgang mit der Problematik empfinde. Der weisse Junge erzählt, was er alles dank seiner Unsichtbarkeit an Kleinscheiss leisten kann, womit kein Schwarzer durckäme. Das tut er mit einer gesunden Portion Sarkasmus, die dem Thema würdig ist, aber auch mit der Was-kann-ich-denn-eigentlich-dafür-Attitüde, die eben auch berechtigt ist.
      Denn auch der weisse Junge kann nichts dafür, dass er weiss ist.
      1 0 Melden
  • Normi 12.07.2016 10:07
    Highlight Und das soll Verständnis fördern ?

    doch eher Hass schüren !
    38 25 Melden
    • Fabio74 12.07.2016 18:23
      Highlight Weshalb schürt das Hass?
      4 4 Melden

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