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FILE - In this Monday, Nov. 6, 2017, file photo, a pair of American Airlines jets are parked on the airport apron at Miami International Airport in Miami. A scheduling glitch has left American scrambling to find pilots to operate thousands of flights over the busy Christmas holiday period. American said Wednesday, Nov. 29, 2017, it expects to avoid canceling flights by paying overtime and using reserve pilots. (AP Photo/Wilfredo Lee, File)

Wegen eines Missgeschickes fehlen tausende Piloten. Bild: AP/AP

Airline gibt irrtümlich tausenden Piloten an Weihnachten frei – 15'000 Flüge betroffen



Die Fluggesellschaft American Airlines (AA) hat wegen eines Computerfehlers aus Versehen viel zu vielen Piloten in der Weihnachtszeit freigegeben. In der Konsequenz seien Tausende Flüge von Annullierung bedroht, erklärte die AA-Pilotengewerkschaft.

Nach Angaben der texanischen Tageszeitung «Dallas Morning News» geht es um rund 15'000 Flüge zwischen dem 17. und 31. Dezember. Gründe für die Panne gab AA demnach nicht an, es handle sich jedoch bei den «bedeutenden Löchern» im Zeitplan um einen Einzelfall in der Planung.

Das sind die besten Airlines der Welt

«Wir arbeiten schnellstmöglich an einer Lösung für das Problem», schrieb American Airlines auf Twitter. Man wisse, wie wichtig Reisen in der Weihnachtszeit seien und werde sich bemühen, die Ausfälle so gering wie möglich zu halten.

Berichten zufolge sucht die Geschäftsführung nun händeringend nach Piloten, die trotz der eingereichten Ferien die Flüge wahrnehmen. Dafür wolle AA ihnen eine Prämie von 150 Prozent ihrer Bezüge anbieten.

Passagiere leiden dieses Jahr nicht zum ersten Mal unter umfangreichen Flugstreichungen. Im Sommer hatte die irische Billigfluglinie Ryanair tausende Verbindungen streichen müssen, da es Fehler bei den Dienstplänen für die Piloten gegeben habe.

Ferienzeiten seien nicht ausreichend berücksichtigt worden, hiess es. Einen Mangel an Piloten als Ursache stritt Ryanair ab. Die Airline, die wegen der Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter in der Kritik von Gewerkschaften steht, hat ihren Piloten aber höhere Gehälter in Aussicht gestellt.

Wegen der Streichungen sassen viele Reisende an Flughäfen fest. Die Unregelmässigkeiten bei Ryanair sind noch nicht vorüber: Die Fluggesellschaft hat rund 20'000 Flüge bis ins Frühjahr gestrichen. Darüber hinaus soll es aber keine weiteren Ausfälle geben. (sda/dpa)

Schlange_im_Flugzeug

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 30.11.2017 13:11
    Highlight Highlight Das Problem von Ryanair besteht nicht wegen der Dienstpläne, sondern wegen Pilotenmagel aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen. In Deutschland wurde gegen Piloten von Ryanair wegen Scheinselbständigkeit ermittelt.
  • WayneTheBrain 30.11.2017 10:39
    Highlight Highlight Verwendet AA dieselbe Software wie die SBB? ;)
  • Zeit_Genosse 30.11.2017 08:51
    Highlight Highlight Kann das mit der neuen SBB-Personaldispo-Software auch leicht passieren?
    • WayneTheBrain 30.11.2017 12:04
      Highlight Highlight Wir haben wohl den gleichen Humor :)

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