Die Ölpreise haben sich nach anfänglichen Verlusten im asiatischen Handel am Montag wieder gefangen. Trotz geopolitischer Spannungen und des Angriffs der USA auf Venezuela blieben die Ausschläge begrenzt.
Zunächst waren die Notierungen um rund ein Prozent gefallen, nachdem die USA bei einem Militäreinsatz den venezolanischen Präsidenten festgenommen hatten. Im weiteren Handelsverlauf drehten die Preise jedoch zeitweise ins Plus. Am frühen Montagmorgen notiert der US-Referenzpreis WTI wieder 0,6 Prozent tiefer bei 56,97 Dollar je Barrel, während die Nordseeöl Brent um 0,6 Prozent auf 60,36 Dollar nachgibt.
Auslöser der Verunsicherung war neben der militärischen Eskalation in Venezuela auch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Washington wolle die umfangreichen Erdölreserven des Landes künftig nutzen. Venezuela verfügt über die grössten nachgewiesenen Ölreserven weltweit, die Förderung liegt jedoch deutlich unter früheren Niveaus.
Analysten verwiesen darauf, dass die globale Ölversorgung weiterhin als komfortabel gilt und die venezolanische Produktion derzeit nur einen geringen Anteil am Weltmarkt ausmacht. Kurzfristig begrenze dies das Aufwärtspotenzial der Preise. Gleichzeitig könne politische Instabilität in dem südamerikanischen Land vorübergehend Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen schüren.
Mittel- bis langfristig gilt die Perspektive eines möglichen zusätzlichen Angebots aus Venezuela jedoch als preisdämpfender Faktor. Der Wiederaufbau der Ölindustrie würde nach Einschätzung von Marktbeobachtern Jahre dauern, sodass zusätzliche Mengen nicht kurzfristig verfügbar wären. Insgesamt hielten sich die Ölpreise damit trotz der angespannten Lage in Venezuela in einer engen Handelsspanne. (awp/sda/ans/afp)
Zunächst waren die Notierungen um rund ein Prozent gefallen, nachdem die USA bei einem Militäreinsatz den venezolanischen Präsidenten festgenommen hatten. Im weiteren Handelsverlauf drehten die Preise jedoch zeitweise ins Plus. Am frühen Montagmorgen notiert der US-Referenzpreis WTI wieder 0,6 Prozent tiefer bei 56,97 Dollar je Barrel, während die Nordseeöl Brent um 0,6 Prozent auf 60,36 Dollar nachgibt.
Auslöser der Verunsicherung war neben der militärischen Eskalation in Venezuela auch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Washington wolle die umfangreichen Erdölreserven des Landes künftig nutzen. Venezuela verfügt über die grössten nachgewiesenen Ölreserven weltweit, die Förderung liegt jedoch deutlich unter früheren Niveaus.
Analysten verwiesen darauf, dass die globale Ölversorgung weiterhin als komfortabel gilt und die venezolanische Produktion derzeit nur einen geringen Anteil am Weltmarkt ausmacht. Kurzfristig begrenze dies das Aufwärtspotenzial der Preise. Gleichzeitig könne politische Instabilität in dem südamerikanischen Land vorübergehend Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen schüren.
Mittel- bis langfristig gilt die Perspektive eines möglichen zusätzlichen Angebots aus Venezuela jedoch als preisdämpfender Faktor. Der Wiederaufbau der Ölindustrie würde nach Einschätzung von Marktbeobachtern Jahre dauern, sodass zusätzliche Mengen nicht kurzfristig verfügbar wären. Insgesamt hielten sich die Ölpreise damit trotz der angespannten Lage in Venezuela in einer engen Handelsspanne. (awp/sda/ans/afp)
