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Nach Philippinen jetzt Vietnam: Tote bei Sturm «Bualoi»

Houses are damaged in the aftermath of typhoon Bualoi in Thanh Hoa, Vietnam, Monday, Sept. 29, 2025. (Viet Hoang/VNExpress via AP)
Vietnam Asia Storm
«Bualoi» wütete auch in Vietnam.Bild: keystone

Nach Philippinen jetzt Vietnam: Tote bei Sturm «Bualoi»

29.09.2025, 08:4429.09.2025, 08:44

Der Tropensturm «Bualoi» zieht weiter eine Spur der Zerstörung durch Südostasien mit Toten und schweren Schäden. Mindestens zwölf Menschen sind in Vietnam ums Leben gekommen, nachdem der Sturm am Sonntagabend an der Zentralküste auf Land getroffen war, wie staatliche Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte berichteten. Zudem wurden 17 Fischer als vermisst gemeldet.

27 Tote auf den Philippinen

Zuvor hatte «Bualoi» auf den Philippinen gewütet und dort dem Katastrophenschutz zufolge mindestens 27 Menschen getötet. Zeitweise hatte der Sturm dort Taifun-Stärke erreicht. Hunderttausende Menschen mussten in verschiedenen Regionen des südostasiatischen Inselstaates ihre Häuser verlassen und in Sicherheit gebracht werden. Von den Philippinen war «Bualoi» über das Südchinesische Meer weitergezogen.

In this handout provided by the Philippine Coast Guard, rescuers evacuate a resident to safer grounds as floods rise due to Tropical Storm Bualoi in Odiongan, Romblon province, Philippines on Friday S ...
Überschwemmungen durch «Bualoi» auf den Philippinen.Bild: keystone

In Vietnam traf der Tropensturm mit orkanartigen Winden, schweren Gewittern und Starkregen nördlich der Stadt Vinh in der Provinz Nghe An auf Land. Betroffen war auch die bei Touristen beliebte frühere Hauptstadt Hue, die für ihre historischen Tempel und Pagoden bekannt ist.

Vier Flughäfen zeitweise geschlossen

Teilweise fiel der Strom aus. Die Behörden meldeten Überschwemmungen und Erdrutsche. Vier Flughäfen in zentralen Regionen des Landes stellten am Wochenende vorübergehend den Betrieb ein, darunter der internationale Flughafen Da Nang. Mehr als 240'000 Soldaten standen in Bereitschaft, um in den am schlimmsten betroffenen Gebieten einzugreifen.

Vor einem Monat hatte Taifun «Kajiki» zentrale und nördliche Regionen in Vietnam schwer getroffen und mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Es kam zu teils heftigen Überschwemmungen. Im vergangenen Jahr waren bei dem Taifun «Yagi» in Vietnam rund 300 Menschen gestorben und schwere Schäden entstanden. (rbu/sda/dpa)

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