International
Wetter

Taifun «Noru» wütet auf den Philippinen – mindestens fünf Tote

Taifun «Noru» wütet auf den Philippinen – mindestens fünf Tote

26.09.2022, 07:2526.09.2022, 07:25

Der Tropensturm «Noru» hat mit Windgeschwindigkeiten von fast 200 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen auf den Philippinen schwere Schäden verursacht. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Zeitweise wurde der Sturm von den Behörden als Supertaifun eingestuft.

epa10206700 Residents wade through flood water caused by typhoon Noru in San Miguel town of Bulacan province, north of Manila, Philippines 26 September 2022. Typhoon Noru crossed the northern Philippi ...
Überflutet: Das Dorf San Miguel nördlich von Manila.Bild: keystone

Am Sonntagabend (Ortszeit) war «Noru» in der Provinz Quezon auf der Hauptinsel Luzon auf Land getroffen. Die Böen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von 240 Kilometer pro Stunde. Bei den Toten handele es sich um Mitglieder eines Rettungsteams, sagte der örtliche Gouverneur Daniel Fernando. Sie waren nördlich der Hauptstadt Manila in einem überfluteten Dorf im Einsatz, als sie von einer herabstürzenden Wand getroffen wurden.

Mehr als 8000 Menschen waren vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Dutzende Flüge und Fährverbindungen wurden gestrichen. In einigen Regionen fiel der Strom aus. Präsident Ferdinand Marcos Jr. machte sich per Hubschrauber ein Bild von den Schäden.

Dem Wetterdienst zufolge hatte sich der Wirbelsturm, der auf den Philippinen «Karding» genannt wird, bis zum Montag abgeschwächt. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern war er in nordwestlicher Richtung unterwegs. Es wurde erwartet, dass «Noru» am Abend den Inselstaat verlassen wird.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm «Haiyan» hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Ende vergangenen Jahres hatte der Taifun «Rai» schwere Verwüstungen angerichtet, über 400 Menschen starben. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du würdest nie glauben, wie diese Produkte hergestellt werden
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Frauen sollen sich schlechter orientieren als Männer – das sagt eine Studie dazu
Frauen können nicht Karten lesen und verlaufen sich ständig, so lautet das Klischee. Forschende aus Italien haben untersucht, ob das wirklich stimmt – und kommen zu einem überraschenden Ergebnis.
Es ist wieder einmal die Evolution, die schuld sein soll am schlechteren Orientierungsvermögen des weiblichen Geschlechts: Männer waren Jäger und mussten sich in der weiten Welt zurechtfinden. Die Frauen hingegen blieben in der Höhle bei den Kindern. Sie hatten es also gar nicht nötig, sich draussen orientieren zu können. Aber diese Erklärung gilt seit Längerem als umstritten, denn heute weiss man, dass auch Frauen auf die Jagd gingen.
Zur Story