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Bei zahlreichen Gebäuden in der Millionenmetropole Hongkong zerstörte der Taifun die Fenster. 
Bei zahlreichen Gebäuden in der Millionenmetropole Hongkong zerstörte der Taifun die Fenster. Bild: EPA/EPA

«Ich wurde seekrank» – wie eine Schweizerin den Taifun in Hongkong im 20. Stock erlebte

Die Bernerin Denise Probst lebt seit sieben Wochen mit ihrem Mann und den zwei Kindern in Hongkong. Für die Schweizer Familie war der Taifun «Mangkhut» der erste Wirbelsturm ihres Lebens. 
17.09.2018, 17:4818.09.2018, 10:33

Der weltweit bisher schwerste Sturm des Jahres zog am Wochenende über Teile Südostasiens. Auch die Millionenmetropole Hongkong wurde am Sonntag vom Taifun «Mangkhut» hart getroffen. Mitten drin: Denise Probst und ihre Familie

«Es war der Horror», beschreibt Probst die Stunden, während der Sturm mit 239 Stundenkilometer über die Dächer fegte. «Wir wohnen im 20. Stock eines Hochhauses, irgendwann fühlte ich mich richtig seekrank, weil das ganze Gebäude so gewackelt hat.» 

Denise Probst lebt mit ihrem Mann und den zwei Kindern seit sieben Wochen in Hongkong. Probst bloggt über die Erfahrungen als Expatfamilie.  

Die Familie verbarrikadierte sich zusammen mit den restlichen Bewohnern im Hochhaus. «Rausgehen war absolut keine Option», erzählt Probst. Um der Übelkeit zu entkommen, ging Probst in die Lobby, wo sich bereits andere Anwohner eingefunden hatten. Dort traf sie auf Bekannte aus dem 38. Stock. «Man konnte nicht einmal mehr vom Bett zum Tisch laufen, ohne umzufallen.» 

Unterdessen ist der Sturm vorbeigezogen, die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Die Familie Probst ist mit dem Schrecken davon gekommen. Denn «Mangkhut» hatte es in sich. «Leute, die schon länger in Hongkong leben, haben mir gesagt, dass sei der schlimmste Sturm gewesen, den sie je gesehen haben», berichtet Probst. 

Ganz vorbei ist der Ausnahmezustand noch nicht. Die Schulen bleiben auch morgen noch geschlossen. Noch immer liegen zahlreiche Bäume auf den Strassen. Der Sturm und die folgenden Überschwemmungen richteten nach Angaben der Hongkonger Regierung «schwere und grossflächige Schäden» an. Mehr als 300 Einwohner seien verletzt worden, mehr als 1500 Menschen verbrachten die Nacht in Notunterkünften.

Die Aufräumarbeiten nach dem Taifun «Mangkhut» sind im vollen Gange. 
Die Aufräumarbeiten nach dem Taifun «Mangkhut» sind im vollen Gange. Bild: EPA/EPA

Taifun über Südchina und Hongkong

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Taifun über Südchina und Hongkong
quelle: epa/epa / jerome favre
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Taifun «Mangkhut» in Südostasien fordert Dutzende Opfer

Video: srf
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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Donald
17.09.2018 18:24registriert Januar 2014
Euer Titelbild suggeriert etwas Falsches. Dies geschah bei gerade einmal einem Bürogebäude in der ganzen Stadt (wo es 8000 Hochhäuser gibt). Nicht beim Wohngebäude der Frau im Bericht. Ihr Gebäude hat lediglich geschwankt, wohl kaum "gerüttelt", wie oben geschrieben...

Ich habe schon mehrere Signal 8 Taifune (die es praktisch jedes Jahr gibt) in der Region und in höheren Stockwerken mitgemacht, absolut kein Problem. Wenn der Frau T3 schon zu streng ist, wie sie im Blog schreibt, ist sie wohl am falschen Ort.
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