DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neuer Ärger für Prinz Andrew wegen dubioser Geldtransfers

01.04.2022, 16:01
Prinz Andrew
Prinz AndrewBild: sda

Der britische Prinz Andrew (62) ist am Freitag erneut in die Negativ-Schlagzeilen geraten.

Wie die Nachrichtenagentur PA meldete, fiel der Name des zweitältesten Sohns von Königin Elizabeth II. (95) bei einem Gerichtsverfahren am Londoner High Court im Zusammenhang mit der mutmasslichen Veruntreuung von umgerechnet rund 45 Millionen Euro durch einen türkischen Geschäftsmann.

Demnach sollen Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson auf Veranlassung des Geschäftsmanns hohe Summen aus dem Vermögen einer türkischen Millionärin erhalten haben. Die Frau war aus politischen Gründen aus ihrem Heimatland geflohen und hatte nach eigenen Angaben dem Geschäftsmann den Auftrag gegeben, ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Nun klagt sie in London auf Rückgabe ihres Vermögens. Der beklagte Geschäftsmann streitet die Vorwürfe jedoch ab.

Eine Sprecherin Prinz Andrews lehnte es am Freitag unter Verweis auf das laufende Verfahren ab, den Fall zu kommentieren, wie PA meldete.

Prinz Andrew hatte am Montag einen ersten Schritt zurück in die Öffentlichkeit gewagt, nachdem er durch Missbrauchsvorwürfe in Verruf geraten war. Die inzwischen gebrechliche Queen hatte ihn ausgewählt, um sie zum Gedenkgottesdienst für ihren im vergangenen Jahr im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip in die Westminster Abbey zu begleiten. Die Wahl hatte für grosse Aufregung gesorgt.

Erst Mitte Februar hatte Andrew mit einem wohl millionenschweren Vergleich eine Missbrauchsklage in den USA gegen sich abwenden können. Klägerin Virginia Giuffre hatte ihm vorgeworfen, sie als 17-Jährige mehrfach missbraucht zu haben. Andrew wies die Vorwürfe zurück. Seine militärischen Dienstgrade und offiziellen Aufgaben für die Königsfamilie hatte er aber bereits abgeben müssen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wird Charles jetzt etwa König?

1 / 72
Wird Charles jetzt etwa König?
quelle: epa / john giles
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Indien exportiert doch keinen Weizen im grossen Stil – aus Angst vor Unterversorgung
Erst kündigte Indien – der zweitgrösste Weizenproduzent der Welt – an, andere Länder mit Getreide zu versorgen. Doch nun folgt die Kehrtwende. Die Gründe für den plötzlichen Kurswechsel.

Eigentlich wollte Indien in die Bresche springen. Im April kündigte Präsident Ram Nath Kovind an, sein Land werde rund zehn Millionen Tonnen Weizen auf dem Weltmarkt anbieten und so die Versorgungslücke teilweise decken, die mit dem Angriff auf die Ukraine – und damit auch auf die Kornkammer Europas – entstanden ist. «Wir haben viel Weizen, er wächst überall», sagte ein indischer Weizenproduzent gegenüber «Euronews».

Zur Story