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Unfallermittler untersuchen in Paris am 15. Oktober das defekte Triebwerk eines A220 der Swiss. bild: zvg/bea

Swiss-Triebwerk explodiert: Suchmannschaften durchkämmen Wald nach Trümmerteil

Nach dem temporären Grounding sind 12 Airbus A220 der Swiss wieder in der Luft. Derweil suchen die französischen Unfallermittler mit Hochtouren nach einem 70 Zentimeter grossen Triebwerks-Teil. Das steckt dahinter.



Es ist ein Aufruf der besonderen Art: Die französischen Flugunfall-Untersuchungsbehörden (BEA) suchen öffentlich nach Freiwilligen, die ein Waldgebiet und Wiesen nach einem Triebwerks-Trümmerteil eines Airbus A220 der Swiss durchkämmen.

Die grosse Suchaktion ist für den 8. November angesetzt, wie die BEA am Montag mitteilten. Dafür werden 150 Gendarmen, Unfallermittler und Freiwillige aufgeboten. Das Suchgebiet befindet sich rund 100 Kilometer nordwestlich von Djion.

Die Swiss-Maschine hatte am 25. Juli nach einer Triebwerks-Explosion über Frankreich Teile der Turbine verloren. Laut Augenzeugen gab es damals einen lauten Knall, Flammen schossen aus dem Triebwerk. Dies war der erste von drei schweren Triebwerksschäden, die am Dienstag zum temporären Grounding der A220-Flotte (früher Bombardier Cseries) der Swiss führten.

«Um die Ereignisse besser zu verstehen, müssen die Triebwerksteile gefunden werden», schreibt die BEA in einer Mitteilung.

70 Zentimeter grosses Stück abgebrochen

Auf dem Flug von Genf nach London explodierte am 25. Juli ein Pratt&Whitney-Triebwerk des Swiss-A220. Ein 70 Zentimeter langes Titan-Stück der Turbine wurde dabei aus dem Triebwerk geschleudert und landete mutmasslich in einem unbewohnten Gebiet zwischen den Gemeinden Cry und Perrigny-sur-Armancon.

Am 16. September ereignete sich ein vergleichbarer Fall, worauf sich die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA einschaltete und eine Triebwerksüberprüfung verlangte. Am 15. Oktober traten auf einem Swiss-Flug von London nach Genf erneut Triebwerksprobleme auf, die Maschine musste in Paris runter.

«Triebwerke in einwandfreiem Zustand»

Nach dem jüngsten Zwischenfall nahm die Swiss die A220 temporär vom Himmel und schickte sie zur ausserordentlichen Triebwerks-Inspektion in die Garage. Diese läuft noch: 17 CSeries/A220 Flugzeuge seien überprüft worden. «Die Triebwerke sind in einwandfreiem Zustand, sodass 12 Flugzeuge wieder in den regulären Flugbetrieb zurückgekehrt sind», teilt die Swiss mit.

Man nehme diese Vorfälle sehr ernst und stehe weiterhin im engen Austausch mit den zuständigen Behörden, Airbus Canada und dem Triebwerkhersteller (Pratt & Whitney).

(amü)

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12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EnnoConda 16.10.2019 19:53
    Highlight Highlight Tippe auf Sprödbruch infolge falscher Oberflächenhörtung
  • DichterLenz 16.10.2019 18:05
    Highlight Highlight Die Fluggesellschaften streichen den Profit ein, und Freiwillige sollen suchen helfen? Da stimmt doch was nicht.
  • Uglyman 16.10.2019 17:29
    Highlight Highlight Nach was für Fehler suchen die Mechaniker?
  • adam gretener 16.10.2019 17:04
    Highlight Highlight Leute, nichts ist da "explodiert"...
  • Ueli der Knecht 16.10.2019 16:55
    Highlight Highlight Drei Vorfälle, am 25. Juli, am 16. Oktober und am 15. Oktober. Und offensichtlich null Ahnung, wie dies passieren konnte, oder ob es wieder passieren wird...
  • RicoH 16.10.2019 16:32
    Highlight Highlight Nach Boeing steht nun ein weiteres US Luftfahrt Unternehmen im Fokus. Kann es sein, dass es die Amerikaner mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit nicht ganz ernst nehmen?
    • adam gretener 16.10.2019 17:11
      Highlight Highlight Bomarbier sitzt in Canada und Airbus hält 50,1% der Aktien. Nix US.
    • RicoH 16.10.2019 17:18
      Highlight Highlight Wir diskutieren hier aber nicht von Bombardier, sonder über Pratt & Whitney.
    • 7immi 16.10.2019 17:19
      Highlight Highlight ... Und eigentlich gehts hier um Pratt & Whitney...
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