bedeckt, wenig Regen
DE | FR
7
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Wirtschaft

300 Millionen: Phil Collins und Genesis-Kollegen verkaufen Musikrechte

300 Millionen Dollar: Phil Collins und Genesis-Kollegen verkaufen Musikrechte

30.09.2022, 08:23
S
Phil CollinsBild: imago stock&people

Der britische Sänger Phil Collins (71) und seine Genesis-Kollegen, Gitarrist Mike Rutherford (71) und Keyboarder Tony Banks (72), verkaufen einen Teil ihrer Musikrechte an das US-Unternehmen Concord. Sie würden die Kataloge der Musiker Collins, Rutherford, Banks, Mike and The Mechanics und Genesis bei Concord willkommen heissen, schrieb das in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee ansässige Musiklabel am Donnerstag (Ortszeit) auf Instagram und verlinkte einen Bericht der US-Zeitung «Wall Street Journal».

Der Deal umfasst demnach Werke von den Solokarrieren der drei Künstler, ihrer gemeinsamen Genesis-Musik und der von Rutherford gegründeten Band Mike and the Mechanics. Nicht enthalten seien Genesis-Aufnahmen mit dem früheren Frontmann Peter Gabriel, der die Rockband 1975 verlassen hatte, berichtete das «Wall Street Journal». Die Zeitung schätzte den Wert der Vereinbarung auf 300 Millionen Dollar (rund 305 Millionen Euro).

Genesis wurde 1967 als Progressive-Rock-Band gegründet. Mit Konzeptalben wie «Selling England By The Pound» oder «The Lamb Lies Down On Broadway» wurden sie in den 70er Jahren berühmt. Nach dem Ausstieg von Sänger Gabriel und Gitarrist Steve Hackett orientierte sich die Band in den 80er Jahren erfolgreich in Richtung Popmusik. Zu ihren bekanntesten Hits zählen «Invisible Touch», «No Son Of Mine» und «I Can't Dance».

Immer mehr Musiker trennen sich ganz oder in Teilen von ihren Songrechten - so etwa Paul Simon, Neil Young, Bruce Springsteen oder Bob Dylan. Die Gründe sind unter anderem sinkende Tonträgerverkäufe und während der Pandemie wegbrechende Konzerteinnahmen. Dagegen werden Erlöse aus dem Streaming- und Serien-Boom für die Branche wertvoller. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
«Wir werden jede Plattform nutzen, um das Problem anzusprechen»
Die Protestbewegung im Iran erhält weitere Unterstützung – auch abseits des Rasens.

Widerwillig, geräuschlos und mit Blick auf den Boden bewegen die iranischen Spieler vor dem Spiel gegen Wales ihre Lippen zur Nationalhymne. Die Fans im Publikum brechen zugleich in Tränen aus, einige pfeifen ihr Team aus.

Zur Story