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epa06292072 Chinese women wearing protective masks walk on the street in Beijing, China, 27 October 2017. Authorities in Beijing and Tianjin issued a yellow alert for pollution from 26 October. The PM 2.5 air quality index measuring fine particle air pollution in Beijing reached over 235 on 27 October.  EPA/ROMAN PILIPEY

Verschärfte Auflagen gegen Luftverschmutzung führen dazu, dass einige Betriebe ihre Produktion drosseln. Bild: EPA/EPA

Kampf gegen Luftverschmutzung bremst Chinas Industrie



In China mehren sich die Anzeichen für eine Abkühlung des Wachstums der Industrie. Der von den Analysehäusern Caixin und Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stagnierte nach Angaben vom Mittwoch im Oktober wie erwartet bei 51 Punkten.

Der Index für die Produktion fiel aber trotz eines leichten Anziehens der Aufträge aus dem In- und Ausland auf 50.8 Zähler von 52.1 Punkten im September. Damit sank er auf den tiefsten Stand seit vier Monaten und blieb nur knapp über der Marke von 50 Punkten, ab der das Barometer Wachstum signalisiert.

Experten führten dies auch auf verschärfte Auflagen gegen Luftverschmutzung zurück. Diese führten dazu, dass einige Betriebe ihre Produktion drosselten.

Erst kürzlich hatte sich der amtliche Einkaufsmanagerindex, der mehr die grossen Unternehmen abbildet, überraschend kräftig um 0.8 auf 51.6 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten abgeschwächt. Das Barometer hielt sich aber den 15. Monat in Folge über der 50-Punkte-Marke.

Die chinesische Wirtschaft war in den ersten neun Monaten des Jahres mit 6.9 Prozent überraschend kräftig gewachsen. Sie profitierte von staatlichen Infrastrukturprojekten, einem stabilen Immobilienmarkt, höheren Absatzpreisen und einem anziehenden Export. Der Kampf gegen den Winter-Smog schürt allerdings Sorgen vor einer Konjunkturabschwächung zum Jahresende. (sda/reu/dpa)

China präsentiert neues Transportsystem

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Video: watson/Nico Franzoni

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    Alle Leser-Kommentare
  • WolfCayne 01.11.2017 09:03
    Highlight Highlight Oh nein, nicht die Wirtschaft! Bloss wegen doofen «verschärften Auflagen gegen Luftverschmutzung». Jetzt mussten «einige Betriebe ihre Produktion drosseln». Das können die doch nicht der chinesischen Industrie antun bloss wegen ein bisschen schlechte Luft. Pff, bloss heikle Feinschmeckernasen. Der Staatspräsident soll sich für die Industrie einsetzen, das schafft Arbeitsplätze.

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