Wirtschaft
International

Japan kündigt Konjunkturpaket gegen Inflation an

Über 100 Milliarden Franken: Japan kündigt Konjunkturpaket gegen Inflation an

02.11.2023, 07:1202.11.2023, 07:12

Japan hat ein grosses Konjunkturpaket angekündigt, um die Inflation in dem Land zu lindern – und die Regierung zu retten, deren Umfragewerte zuletzt ein Rekordtief erreicht hatten.

Das Paket habe einen Wert von mehr als 17 Billionen Yen (rund 102 Milliarden Franken), erklärte Ministerpräsident Fumio Kishida am Donnerstag. «Zum ersten Mal seit 30 Jahren stehen wir vor der grossen Chance, eine neue wirtschaftliche Stufe zu erreichen», sagte Kishida auf einer Sitzung.

Der Teufelskreis aus niedrigen Preisen, niedrigen Löhnen und geringem Wachstum könne durchbrochen werden, hiess es weiter. Auch solle das Einkommen der Menschen – etwa durch Steuersenkungen und Hilfen für einkommensschwache Haushalte – gestützt werden.

Seit Russland letztes Jahr in die Ukraine einmarschiert ist, leidet auch die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt an gestiegenen Energiekosten – was die Regierung massiv unter Druck gesetzt hat. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Meloni unter Druck: Italiens Wählerschaft bremst ihr Siegesimage
Giorgia Meloni gerät in Italien ins Wanken: Nach dem Scheitern ihres Referendums attackiert die Opposition ihr Führungsprofil, und das einst unerschütterliche Siegerimage beginnt zu bröckeln – trotz einer Koalition, die nach wie vor hält.
Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni, die am Montag nach der Ablehnung des von ihr initiierten Justizreferendums eine empfindliche Niederlage erlitt, befand sich bisher auf einer Erfolgswelle im Hinblick auf die Wahlen im nächsten Jahr. Die Opposition stellte dieses Referendum sofort als Abstimmung über Melonis Führungsstil dar und nutzte das Ergebnis schnell zu ihrem Vorteil.
Zur Story