International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A French Basque activist from

Ein französischer Aktivist blockiert einen Amazon-Hub in Bayonne im Südwesten Frankreichs. Bild: keystone

Franzosen rufen zum Amazon-Boykott auf



Anders als in der Schweiz sind im Nachbarland Frankreich die meisten Läden geschlossen. Wer sich Weihnachtsgeschenke besorgen will, kann dies nur online tun. Gegen einen der grössten Player im Onlinebusiness wehren sich nun rund 120 Politiker, Ladenbesitzerinnen und Umweltaktivisten, wie SRF berichtet.

In Paris schließen die Bars wegen der Corona-Lage für zwei Wochen. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa

Zum zweiten Mal ist es in der französischen Hauptstadt Paris ruhig geworden: Die meisten Geschäfte sind geschlossen. Bild: sda

In einer Online-Petition fordern sie den Boykott von Amazon. Kein einziges Geschenk soll vom amerikanischen Online-Versandriesen unter den Weihnachtsbaum gelegt werden, so der Tenor. Eine weitere Petition fordert gar, dass der Digitalkonzern eine zusätzliche steuerliche Abgabe leisten muss. «Amazon macht Profit, während viele kleine Unternehmen in Schwierigkeiten sind», so der Ökonom Henri Sterdyniak.

Aufgrund des erneuten Lockdowns in Frankreich konnte Amazon alleine im November den Umsatz um 40 bis 50 Prozent steigern. Darüber ärgern sich die lokalen Ladenbesitzer. Viele stehen trotz der grosszügigen wirtschaftlichen Unterstützung des französischen Staates vor dem Aus. «Ein unqualifizierter Job bei Amazon, oft schlecht bezahlt, zerstört zwei besser entlohnte Stellen bei kleineren Unternehmen», so Ökonom Sterdyniak.

(ohe)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Produkte, die du kaum brauchen kannst, aber trotzdem willst

Die Schweizer lieben Online-Shopping während der Arbeitszeit

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die wichtigsten Corona-Massnahmen in jedem Schweizer Kanton

Die zweite Corona-Welle hat die Schweiz noch immer im Griff. Der Bundesrat verschärfte am 29. Oktober zum zweiten Mal die landesweiten Massnahmen. Trotzdem kann jeder Kanton Massnahmen darüber hinaus ergreifen. Das sind die neuen Corona-Regeln in deinem Kanton.

Was gilt in welchem Kanton? Neben den landesweiten Regelungen gehen einige Kantone über die Massnahmen des Bundesrates vom 29. Oktober hinaus.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Im Vergleich mit den Regeln vom 19. Oktober wurde am 29. Oktober überall die Schraube angezogen. Die Maskenpflichten wurden ausgeweitet, öffentliche und private Veranstaltungen eingeschränkt, der Amateursport geregelt und erneut zu Homeoffice aufgerufen.

Den Kantonen steht es frei, noch schärfere Massnahmen …

Artikel lesen
Link zum Artikel