International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer DatenschutzerklÀrung.
President Donald Trump announces his nomination of David Malpass, under secretary of the Treasury for international affairs, to head the World Bank, during an event in the Rosevelt Room of the White House, Wednesday, Feb. 6, 2019, in Washington. (AP Photo/ Evan Vucci)

Trump prĂ€sentiert im Weissen Haus seinen Kandiaten David Mallpass.  Bild: AP/AP

Trump schlĂ€gt Weltbank-Kritiker als neuen Chef der Weltbank vorđŸ€”



US-PrĂ€sident Donald Trump hat den 62-Jahre alten Ökonom David Malpass als neuen PrĂ€sidenten der Weltbank vorgeschlagen. Malpass, bisher als StaatssekretĂ€r im Finanzministerium tĂ€tig, soll Jim Yong Kim ersetzen.

Jim Yong Kim hatte im Januar ĂŒberraschend sein Amt an der Spitze der Organisation niedergelegt. Das letzte Wort haben die Gremien der Weltbank, der 189 MitgliedslĂ€nder angehören und die vor allem Projekte zur ArmutsbekĂ€mpfung unterstĂŒtzt.

TraditionsgemĂ€ss stellen die USA den PrĂ€sidenten der Weltbank, wĂ€hrend die Schwesterorganisation, der Internationale WĂ€hrungsfonds (IWF), von einem EuropĂ€er gefĂŒhrt wird. Derzeit ist dort die Französin Christine Lagarde an der Spitze.

Allerdings hatte es zuletzt laute Rufe nach einer Reform dieser Regelung gegeben. Den US-internen Auswahlprozess habe Finanzminister Steven Mnuchin gemeinsam mit PrĂ€sidententochter Ivanka Trump gefĂŒhrt, verlautete aus dem Weissen Haus.

Malpass hatte sich in der Vergangenheit kritisch zu multilateralen Organisationen geĂ€ussert. Unter anderem steht er auch China und dessen Infrastrukturinitiative («Seidenstrassen-Initiative») kritisch gegenĂŒber. In China wird befĂŒrchtet, dass Kredite der Weltbank fĂŒr von Peking dominierte Projekte in EntwicklungslĂ€ndern kĂŒnftig weniger gut fliessen. (sda/dpa/afp)

Trump und Pelosi

Trump sitzt in der Mauer-Falle – aber es gibt einen (sehr zweifelhaften) Ausweg

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fĂŒrchten als Mueller 

Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das ĂŒberhaupt?

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♄

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefĂ€llt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kĂŒrzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzufĂŒhren. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine HĂŒrden fĂŒr den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstĂŒtzen willst, dann tu das doch hier.

WĂŒrdest du gerne watson und Journalismus unterstĂŒtzen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 07.02.2019 06:29
    Highlight Highlight Das Ziel ist doch immer dasselbe: das Vertrauen in die Institution soll untergraben werden, so dass man am Ende ganz darauf verzichtet. Egal ob Umweltbehörde oder Weltbank.
  • Binnennomade 06.02.2019 23:11
    Highlight Highlight Hat ja bei der Umweltbehörde und dem Konsumentenschutz auch super funktioniert.
  • D(r)ummer 06.02.2019 22:39
    Highlight Highlight China wird uns noch gehörig ĂŒberrumpeln, wenn dem nicht gegensteuer gegeben wird.

    Die Frage ist aber, hat derjenige (GewÀhlte) genug auf dem Kasten, das richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun...
    • P. Silie 07.02.2019 00:04
      Highlight Highlight China HAT uns ĂŒberholt. Die halbe Welt finanziert sich ĂŒber deren gegrĂŒndete Investitionsbank, ohne Auflagen bezgl. Menschenrechte oder anderem. Vor ĂŒber 15 Jahren haben wir Westler die Chinesen von oben herab angeschaut und sie zurĂŒck gehalten. Heute machen die ihr eigenes Ding und đŸ’© auf unsere Werte... und wir glauben immernoch dass wir unsere ach so tollen Werte exportieren sollen.. 😂 dabei werden wir nur noch bemitleidet. Die Welt funktioniert nun mal anders und ist kein Ponyhof.
    • Roman Loosli 07.02.2019 07:46
      Highlight Highlight Super diese globale Diktatur. Ein pasr superreiche irre lenken unsere Welt und wir alle sollen das akzeptieren? Vergiss das ... es gab immer wieder den Momennt wo die Menschen genau davon genug haben.
    • ĂŒberflĂŒssig 07.02.2019 08:45
      Highlight Highlight bin nicht mehr so sicher, ob politik die wirtschaft steuert, oder umgekehrt.

      solange wir munter möglichst billig konsumieren, unterstĂŒtzen wir jegliches neoliberale diktat.

  • Ă€ti 06.02.2019 22:07
    Highlight Highlight Ivanka? Ist das die mit dem Staubsauger?
  • Nelson Muntz 06.02.2019 21:51
    Highlight Highlight Lieber ein Trumpkritiker als neuer US PrÀsident...
  • HerrLich 06.02.2019 21:16
    Highlight Highlight Das TĂŒtschi kriegt dann zum Schluss noch einen Nobelpreis...
  • Pana 06.02.2019 20:57
    Highlight Highlight Ivanka Trump hat den Kandidaten fĂŒr den neuen Chef der Weltbank ausgewĂ€hlt.

    Seems legit.
    • matcha 06.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Namen est oben, maletas!

Jedes fĂŒnfte Kind in den USA hungert – und Trump verweigert die Hilfe

Mehr als 33 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Viele können ihre Kinder nicht mehr richtig ernÀhren. Doch das Weisse Haus will die Hilfe nicht aufstocken.

Im reichsten und mĂ€chtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwĂŒrdiges PhĂ€nomen beobachten: Kilometerlang stauen sich Autos – nicht selten teure SUVs – vor sogenannten Food Banks, wo Freiwillige und Mitglieder der Nationalgarde gratis Essen verteilen. Die VĂ€ter und MĂŒtter, die in diesen Autos sitzen, sind auf diese Hilfe angewiesen. Sie haben kein Geld mehr, um Nahrungsmittel zu kaufen.

Das merkwĂŒrdige Schauspiel hat tragische Folgen. Das zeigt eine Untersuchung der renommierten Brookings 


Artikel lesen
Link zum Artikel