Wirtschaft
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President Donald Trump greets members of the five branches of the military by video conference on Christmas Day, Tuesday, Dec. 25, 2018, in the Oval Office of the White House. The military members were stationed in Guam, Qatar, Alaska, and two groups in Bahrain. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Allein zuhause: Trump sitzt im Oval Office des Weissen Hauses. Den Weihnachtsurlaub in Mar-a-Lago sagte er ab. Bild: AP/AP

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Der schlimmste Börsensturz seit der Finanzkrise 2008 ist zur grössten Gefahr für den Präsidenten geworden.



Zuerst war es eine heilsame Korrektur, dann eine willkommene Kaufmöglichkeit, aber jetzt ist daraus eine ausgewachsene Börsenkrise geworden: Der Dow Jones hat im laufenden Jahr 19 Prozent verloren. Vor allem der Dezember war brutal. Allein in der halben Sitzung an Heiligabend waren es wieder beinahe drei Prozent.

Die Stimmung in der Finanzgemeinde hat radikal umgeschlagen. «Ich habe schon lange nicht mehr Geldmanager gesehen, die dermassen unter Schock stehen», sagt Robert Duggan von SkyBridge Capital gegenüber dem «Wall Street Journal».

Bei der ersten ernsthaften Krise versagt das Weisse Haus

Nicht nur die Aktienkurse brechen ein. Auch der Ölpreis rasselt in den Keller. Inzwischen ist der Preis für ein Fass auf unter 45 Dollar gefallen. Andere Rohstoffpreise stehen ebenfalls unter Druck.

Das Weisse Haus ist mit seiner ersten ernsthaften wirtschaftlichen Krise konfrontiert – und reagiert alles andere als souverän. Finanzminister Steven Mnuchin liess den wichtigsten Banken die Botschaft zukommen, die Notenbank Fed werde notfalls genügend Liquidität zur Verfügung stellen. Das war so ungefähr das Dümmste, was er machen konnte.  

FILE - In this Dec. 3, 2018, file photo, Treasury Secretary Steven Mnuchin talks with reporters at the White House, in Washington. Mnuchin says that the negative market reaction following the Federal Reserve's rate hike was

Hat tollpatschig reagiert: Finanzminister Steven Mnuchin.  Bild: AP/AP

Es war etwa so, wie wenn ein Kapitän während eines Fluges unverhofft die Meldung durchgibt, es sei noch genügend Treibstoff im Tank. «Was will er uns damit sagen?», wird die Reaktion der Passagiere sein. Genauso reagierten die Investoren. Sie rannten panisch zu den Ausgängen und verkauften wie wild.

Präsident Trump giesst derweil weiter Öl ins Feuer und attackiert via Twitter den von ihm selbst ernannten Fed-Präsidenten Jerome Powell. Das einzige wirtschaftliche Problem sei die Fed, tweetete Trump. Die Notenbank habe kein Gefühl für die Märkte. Trump verglich Powell mit einem Golfer, der nicht putten kann.

Bild

Mit diesem Tweet attackierte Trump den Fed-Präsidenten.

Trump soll sich sogar erkundigt haben, ob er den Fed-Präsidenten feuern kann. Eine Aktion, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das totale Chaos an den Finanzmärkten zur Folge hätte. Selbst das sonst so Trump-freundliche «Wall Street Journal» ist entsetzt.

Auch an der realen Wall Street ist Schluss mit lustig. Die Tage, an denen man Trumps Eskapaden gutmütig zur Kenntnis nahm und sich an den Steuererleichterungen und der Deregulation erfreute, sind vorbei. Die Finanzgemeinde hat endlich erkannt, dass Trump auch für sie eine echte Gefahr geworden ist.

Der Präsident ist unfähig, die einfachsten ökonomischen Zusammenhänge zu begreifen. Er ist zu faul, um Berichte zu lesen, geschweige denn, um Dossiers zu studieren. Und er ist zu eingebildet, um Fehler eingestehen zu können. Würde sich ein CEO einer Publikumsgesellschaft so verhalten, würde ihn der Verwaltungsrat jetzt entlassen, stellt Thomas Friedman in der «New York Times» fest.

Der Börsencrash ist kein Zufall

Deshalb sind die Zeiten vorüber, an denen man mit Schadenfreude zur Kenntnis nahm, dass Trump Washington aufmischte. Nochmals Friedman: «Die Leute wollten Disruption, aber allzu oft hat Trump ihnen Destruktion, Distraktion, Degradierung und blanke Ignoranz geliefert.»

Der Börsencrash ist kein Zufall, sondern die Folge einer Reihe von schlimmen Fehlern des Weissen Hauses: Zuerst realisierten die Investoren, dass ein China-Deal nur in Trumps Fantasie existiert. Dann kann der katastrophale Auftritt mit Nancy Pelosi und Chuck Schumer, dann der Rücktritt von Verteidigungsminister Jim Mattis nach der unverhofften Ankündigung, die Truppen aus Syrien zurückzuziehen; und schliesslich die abrupte Kehrtwendung in der Mauerfrage, mit der Trump selbst die eigenen Parteikollegen in den Regen stellte.

All dies verstärkt den Eindruck, dass der Präsident nicht auf seine eigenen Leute hört, sondern auf seinen Bauch und Diktatoren wie Erdogan oder rechtsextreme Talkshow-Moderatoren wie Rush Limbaugh. Das A-Team – Mattis, Kelly, McMaster, Cohn und Tillerson – ist vor Trump geflohen oder wurde von ihm gefeuert. Das B-Team ist offensichtlich inkompetent.

FILE - In this Nov. 9, 2018, file photo, Defense Secretary Jim Mattis waits outside the Pentagon. President Donald Trump says Mattis will be retiring at the end of February 2019 and that a new secretary will be named shortly. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Vor Trump geflohen: Verteidigungsminister Jim Mattis. Bild: AP/AP

Dabei hätte Trump die «besten Leute», von denen er immer geschwafelt hat, so nötig wie noch nie. Nicht weniger als 17 Verfahren sind inzwischen gegen ihn und seine Gruppe im Gang. Der überwältigende Sieg der Demokraten in den Midterms hat dazu geführt, dass er bald auch dem Kongress und der Öffentlichkeit Rechenschaft ablegen muss.

Trump ist immer sehr stolz auf seinen Börsenboom gewesen. Nun sind die Gewinne dieses Jahres futsch und der Tech-Index Nasdaq befindet sich bereits im Bärenmodus. Wenn die Finanzelite Geld verliert, und zwar viel Geld, dann wird sie wütend. Das wird auch Trump zu spüren bekommen.

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche?

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87
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    Alle Leser-Kommentare
  • wasihrnichtsagt 27.12.2018 08:14
    Highlight Highlight und heute? 1000 Punkte an einem Tag... es tut mir leid Watson aber dieser Bericht hier ist für nix...
  • Uli404 26.12.2018 17:46
    Highlight Highlight Wann lese den Bericht, dann die Kommentare und staune.

    Mehr als Kopf schüttelen bleibt nicht.
  • Skeptischer Optimist 26.12.2018 14:25
    Highlight Highlight Fürchten?

    Trump wird die Börse am Arsch vorbei gehen.

    Notfalls behauptet er einfach sie sei gestiegen.
    • rodolofo 27.12.2018 09:23
      Highlight Highlight Die Börsianer wissen doch gar nicht mehr von welcher heraufziehenden Katastrophe sie mehr Angst haben sollen:
      - Ist es der Nahost-Konflikt, der in einen Weltkrieg ausartet?
      - Ist es der Klimawandel, der Bürgerkriege anheizt und die Flüchtlings- und Migrationgsströme anschwellen lässt, was dann wieder die faschistischen Tendenzen in den Zuwanderungsländern stärkt?
      - Führen Willkürherrschaft und Protektionismus dazu, dass Investitionen noch unberechenbarer werden?
      Weil die Börsianer nichts anderes können, bleiben sie einfach in dem "Affenhaus" und handeln weiter mit Wert(?)-Papieren...
  • My Senf 26.12.2018 12:12
    Highlight Highlight Also ich hab immer mehr das Gefühl (oder ist es schon Gewissheit) Trump oder dann halt sein super Schwiegersohn machen gewaltig Kohle mit Futures!
    Was Insider 2018 min den Tweets von Trump kassiert haben geht in die Mia💰
  • Therealmonti 26.12.2018 11:36
    Highlight Highlight
    Der Gauner im Weissen Haus macht alles kaputt, was er anfasst. Sehr wahrscheinlich kann er aber noch lange sein Unwesen treiben und weiter irreparablen Schaden anrichten: Weltwirtschaft, Umwelt, Kriegerische Konflikte. Was folgt noch? Die Trumpianer beten ihren Götzen weiterhin unbeirrt an. Die meisten republikanischen Politiker im US-Kongress wissen längst, was für ein faules Ei sie gelegt haben.Aber aus purem Machtdünkel lassen sie ihn nicht fallen. Das ist der eigentliche Skandal, die wahre Schande. Es bleibt zu hoffen, dass diese Damen und Herren eines Tages die Zeche bezahlen müssen.
  • #Technium# 26.12.2018 08:59
    Highlight Highlight Die amerikanischen Börsenkurse waren eh hoffnungslos aufgebläht. Die meisten Tech-Firmen sind in Realität höchstens die Hälfte wert.
    • ingmarbergman 26.12.2018 11:34
      Highlight Highlight Nö.
    • The IT Guy 26.12.2018 13:51
      Highlight Highlight Doch.
  • Muselbert Qrate 26.12.2018 07:49
    Highlight Highlight Jetzt hat sogar Fanboy Loepfe gemerkt, dass Mueller nichts in den Händen hat. Jetzt also die Börse...🤦🏼‍♂️

    Und danach? Wie wärs mal mit einem schlauen Demokraten als Gefahr für Trump? Oh...🤭
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 26.12.2018 10:40
      Highlight Highlight Noch einer der in Trumpy-World lebt.
    • FrancoL 26.12.2018 10:50
      Highlight Highlight Eine Leseschwäche scheint bei Dir gegeben. Müller ist durch eine noch ernsthaftere Krise überflügelt worden, ohne dass dessen Arbeit für den Präsidenten weniger belastend würde.
      Aber eben man sollte lesen können.
  • Alice36 26.12.2018 06:59
    Highlight Highlight "Wenigstens wurde ein Unternehmer gewählt" - Originalton Johann Schneider Ammann nach Trump's Wahl. Der ist jetzt zum Glück auch weg, zeigt aber wenigstens soviel Grösse um auf sein Ruhegehalt zu verzichten. Er hat den Steuerzahler schon genug gekostet.

    Die Amerikaner müssen noch 2 Jahre leiden und lernen keine egomanischen Narzissten auf den Thron zu wählen. Ich hoffe sie sind 2020 so weit das auch die "alten Weissen" und die Banker was gelernt haben. Allerdings gibt's bei mir da noch Zweifel, wir werden sehen.
    • FrancoL 26.12.2018 10:52
      Highlight Highlight Die Zweifel sind mehr als gerechtfertigt. Es genügen 2-3 kleine positive Nachrichten um den Trump Wähler sofort wieder auf Linie zu bringen, zu beschränkt sind dessen Fähigkeiten das volle Ausmass des Trumpschen Irrsinns zu erkennen.
  • Sheez Gagoo 26.12.2018 01:04
    Highlight Highlight Überwältigender Sieg der Demokraten bei den Midterms? Ist mir da etwas entgangen?
    • Philipp Löpfe 26.12.2018 09:59
      Highlight Highlight Ja. Die Demokraten haben mehr als 8 Prozent mehr Wählerstimmen erhalten. Das ist historisch gesehen sehr viel, mehr als die Republikaner 2010 und 2014.
  • Miikee 26.12.2018 00:02
    Highlight Highlight Ich hoffe das es jeden einzelnen Stimmberechtigten an seiner eigener Geldbörse schmerzt was der Trump da anrichtet.
    Zahlreiche Firmen versenken hat im anscheinend noch nicht gereicht, jetzt muss auch ein Land herhalten.

    Es ist zu hoffen das die Wähler endlich aufwachen und aktiv werden.
  • praxis 25.12.2018 23:15
    Highlight Highlight Ich kann nur hoffen, dass es kein heftiger Bärenmarkt geben wird, obwohl es nach all den Jahren sehr wahrscheinlich ist für eine starke Korrektur. Ich kann nur hoffen, denn wenn die allgemeine Wirtschaftsstimmung in den USA im Keller ist und gleichzeitig Trump am Ruder bleibt, dann könnte es wirklich gefährlich werden. Er hört ja jetzt auch in militärischen Belangen nur noch auf sich und seine Intuition... (nach Abgang seines Verteidigungsministers Mattis).
  • _kokolorix 25.12.2018 22:00
    Highlight Highlight Erstaunlich ist immer wieder wie inkompetent die arroganten Grosskotze von der Wallstreet agieren. Jeder Bienenschwarm ist tausendmal intelligenter als diese Narzissten. Auf diesem Gebiet sind sie voll auf der Höhe mit Trump.
    Man möchte meinen, dass dort wo sich etwa 70% der Finanzen dieser Welt bewegen irgendjemand einen Plan hat. Aber nichts, nada. Nur Panikverkäufe. Könnte es sein, dass der vielgepriesene Egoismus gar nicht das leistet was immer versprochen wird?
  • kaderschaufel 25.12.2018 21:03
    Highlight Highlight Frage: Ich erinnere mich aus dem Wirtschaftsunterricht an den Begriff "politische Konjunkturzyklen", dass man zwar eine Rezession während der Amtszeit in Kauf nimmt, aber dafür im Wahljahr einen künstlichen Boom produziert, damit man wiedergewählt wird. Hat Trump die Möglichkeit dazu (vielleicht, indem er einen loyalen Notenbankchef anstellt, der ihm im Wahljahr mehr Geld druckt, oder so)?
    • _kokolorix 25.12.2018 21:47
      Highlight Highlight Der Treibstoff von Wirtschaftsbooms ist Vertrauen.
      Zuerst stand das Vertrauen, dass Trump in der Regierungsverantwortung von kompetenten Mitarbeitern begleitet wird. Davon ist nichts mehr übrig, alle Mitarbeiter mit einiger Kompetenz sind nun nach nur zwei Jahren verheizt.
      Dann war das Vertrauen der Finanzleute, dass eine Regierung eigentlich nichts falsch oder richtig machen kann, alle Gewinne nur auf ihrer Genialität beruhen. Nach den wirren Kamikazeaktionen Trumps ist auch davon wenig geblieben.
      In so einer Situation kann die Fed Dollars drucken so viele sie will, ihr Wert ist gleich null
  • Butschina 25.12.2018 20:59
    Highlight Highlight Vielleicht realisiert er nun, dass die gute Börsen- und Wirtschaftslage die bis vor kurzem herrschte nicht sein Verdienst war. Wobei eher schneit es violett...
    • David Steger 26.12.2018 02:03
      Highlight Highlight Die Tatsache, dass er dem Notenbankchef, den er selbst ernannt hat, die Schuld zuschiebt, spricht eher für den violeten Schnee...
    • Jaklar 26.12.2018 11:53
      Highlight Highlight Schuld sind die mexikaner. Sie haben ihm die 5 milliarden für die mauer nicht überwiesen. Da gerät jeder finanzplan durcheinander
  • Bert der Geologe 25.12.2018 20:47
    Highlight Highlight Zumindest wird es nun um einiges unwahrscheinlicher, dass das Grossmaul 2020 wieder gewählt wird. Aber bis dann kann er noch einigen Schwachsinn anstellen und dem Land und uns allen langfristig schaden.
    • Flötist 26.12.2018 08:47
      Highlight Highlight Das wird, wie so vieles andere, 2020 vergessen sein. Es dauert Tage, nicht Wochen oder Monate bis eine belastende Story an Brisanz verliert.
    • Firefly 26.12.2018 10:33
      Highlight Highlight Flötist, aber fehlendes Geld in der Kasse schmerzt mitunter Jahre
  • Gummibär 25.12.2018 20:36
    Highlight Highlight Die 17 laufenden Verfahren gegen D.Trump und Trabanten werden ihn kaum beeindrucken, war er doch persönlich und mit seinen Firmen im Laufe der Jahre in über 1400 Gerichtsfällen Beklagter . Nur 35 mal verlor er und 175 mal kam er mit einem Vergleich weg.
    Nur wenn ihn die Kapitalisten zum Trocknen an seinen Staketenzaun hängen wird ihm vielleicht ein Licht aufgehen.
  • RescueHammer 25.12.2018 20:12
    Highlight Highlight It‘s the economy, idiot!
    Nicht ganz korrekt zitiert, aber eine Googlesuche nach „idiot“ ergibt ....
    Goodbye and good luck
  • Slavoj Žižek 25.12.2018 19:23
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • max julen 25.12.2018 21:15
      Highlight Highlight und trotzdem bleibt er ein hundsmisserabler president und mensch, von seinesgleichen gewählt und unterstützt!
    • Aladdin 26.12.2018 02:02
      Highlight Highlight @Slavoj Žižek:
      Ja, ich sehe das wie Sie. So viele desaströse Fehlentscheide, so viel irrationales Handeln und immer ist der GRÖPAZ noch im Amt. Schlimm!
    • reconquista's creed 26.12.2018 08:19
      Highlight Highlight Nennt mich konservativ, aber ich staune immer wieder was für Unsinn es auf Youtube gibt.
      Und dass es noch über 250'000 Menschen gibt die sich solche Videos anschauen und ihre politische Meinung damit bilden, lässt mich den Glauben an die Menschheit verlieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • cassio77 25.12.2018 19:21
    Highlight Highlight Die Wallstreet soll den Ball flach halten, sie haben, was sie sich gewünscht haben.
  • cassio77 25.12.2018 19:12
    Highlight Highlight Finanzmanager, die unter Schock stehen? Wtf!!! Der Einbruch der Kurse musste kommen. Der PMI ist zwar noch positiv, die Börsenkurse haben sich jedoch im Vergleich zur Realwirtschaft zu positiv entwickelt. Da gibt's bei einer dringend notwendigen Verringerung und Anstieg der Zinsen nur eines: die Kurse müssen sinken.
    • FrancoL 26.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Es ist immer auch die Aufgaben einer guten Regierung dieses Sinken im Rahmen zu halten. Wer aber wie gestört den Aufwärtstrend der Börse zelebriert um sich zu rechtfertigen, der tut der Börse einen Bärendienst und ist verantwortlich dass das Absinken mehr "Schmerzen" verursacht als unbedingt nötig.
  • Til 25.12.2018 19:10
    Highlight Highlight Es spricht ja nicht gerade für die Intelligenz "der Börse", dass sie jetzt erst merkt, was für ein Schwachkopf da Präsident geworden ist. Aber für ihre Amoralität, dass ihr alles egal war, solang die Kohle stimmte.
    • Firefly 26.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Die Börse ist auch nicht intelligent, war sie nie, sie ist nur gierig
  • sleeper 25.12.2018 19:10
    Highlight Highlight Wollte schon sagen 'vielleicht lernen diese "Eliten" ja etwas daraus'. Aber dann habe ich mich daran erinnert, wie wir überhaupt in diesen Schlamassel hineingeraten sind...
    • Gummibär 26.12.2018 00:10
      Highlight Highlight Die Eliten haben vor 18 Monaten gekauft und vor drei Wochen verkauft und ihre Gewinne mitgenommen.
  • The fine Laird 25.12.2018 18:41
    Highlight Highlight Oder Löpfe dem Wein doch.😏😏😏

    "Trump wird das Jahr 2018 nicht als Präsident überleben"
    Benutzer Bild
    • Granini 25.12.2018 18:51
      Highlight Highlight Die Schlinge zieht sich zu. Nicht schnell genug für 2018..
    • Til 25.12.2018 19:07
      Highlight Highlight Das Jahr ist noch nicht um...
    • Randy Orton 25.12.2018 19:09
      Highlight Highlight Bitte mit Trump als Thema!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jerry Cad 25.12.2018 18:37
    Highlight Highlight Und plötzlich ist es nicht mehr der "government shutdown" für den er gerne und voller Stolz die volle Verantwortung übernimmt. Jetzt ists doch wieder der "democrat shutdown"
  • roger.schmid 25.12.2018 18:30
    Highlight Highlight Das Kartenhaus wird wohl bald zusammenbrechen. Wie jedesmal bei wilden Deregulierungen und Steuersenkungen..

    Play Icon
  • N. Y. P. 25.12.2018 18:28
    Highlight Highlight Der Präsident ist unfähig, die einfachsten ökonomischen Zusammenhänge zu begreifen.
    Er ist zu faul, um Berichte zu lesen, geschweige denn, um Dossiers zu studieren.
    Und er ist zu eingebildet, um Fehler eingestehen zu können.
    Thomas Friedman «New York Times»


    Ich verstehe einfach nicht, wieso praktisch alle SVP - Parlamentarier noch immer hinter diesem dümmsten Präsidenten, seit Gründung der Vereingten Stasten von Amerika, stehen.
    • swisskiss 25.12.2018 19:11
      Highlight Highlight N. Y. P.: Weil in dieser Partei der Anteil der ökonomisch Unbedarften sehr hoch ist?

      Weil in dieser Partei, Ideologie wichtiger ist als Kompetenz?

      Weil diese Partei mit demselben Pseudopatroitismus, Heimatgefühlen und Feindbildern ihre Wählerschaft bedient und bindet?

      Oder kurz formuliert: Gibt Bürger, die nach Etikett wählen. Hauptsache es steht FreiLandHaltung drauf.
    • demian 25.12.2018 19:11
      Highlight Highlight Gleich und gleich gesellt sich gern...
    • Yorik2010 25.12.2018 20:04
      Highlight Highlight Wenn man selbst nichts zu bieten hat braucht es halt jemanden der noch weniger hat. Von was den weniger? Intellekt ist gemeint! Hat man nur etwas davon kann man auch begreifen und verstehen, so einfach wäre das eigentlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 25.12.2018 18:14
    Highlight Highlight So langsam können sich auch die härtesten Trumpisten ihn nicht mehr schönreden.
    Wo ist jetzt die boomende Wirtschaft?
    Wo macht er alles richtig?
    Jetzt wird auf hässliche Art und Weise offenbar, was für ein riesen Schaumschläger Trump ist. Und es gab echt noch Trumpisten, die diesen inkompetenten Vollidioten für die Schweiz wollten. 🤣🤣
    • Habra 25.12.2018 19:20
      Highlight Highlight Tja, hätte es Donald Trump mit intelligenten Bankern oder gar richtigen Bankiers zu tun gehabt, wäre spätestens nach seiner zweiten Insolvenz sein größtes Problem nicht die weihnachtliche Einsamkeit im Weißen Haus sondern lediglich unter welcher Brücke er gerade nächtigen dürfte,
    • Charlie84 25.12.2018 22:54
      Highlight Highlight @Gähn: der US Wirtschaft geht es sehr gut. Schau dir mal das Wirtschaftswachstum über die letzten Jahre an, die fallende Arbeitslosigkeit, steigende BIP pro Kopf. Du bewertest nur den Aktienmart, der in diesem Jahr stark gefallen ist. Das alleine ist aber noch lange keine Aussage zum Stand der Wirtschaft.
    • COLD AS ICE 25.12.2018 22:56
      Highlight Highlight @gähn: trump wurde seit seit seinem amtsantritt kritiesiert und stand schon dutzende male kurz vor einem impeachment.....alles dummes gelaber von leuten die keine ahnung haben.
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