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Wind turbines and an oil pumpjack work Tuesday, Oct. 27, 2015, north of Stanton, Texas. (James Durbin/Midland Reporter-Telegram via AP)

In Texas stellt die Windenergie die Ölförderung in den Schatten. Bild: AP/Midland Reporter-Telegram

«Erneuerbare» sind schon 2020 die billigste Form der Energieerzeugung



Donald Trump will vom Pariser Klimavertrag nichts wissen. Am G20-Gipfel in Hamburg hat der US-Präsident seinen Standpunkt ein weiteres Mal bekräftigt. Der Klimaschutz war der einzige Punkt, in dem die Teilnehmer ihre Uneinigkeit offen zur Schau stellten. Dem amerikanischen Wunsch nach Neuverhandlungen erteilten die übrigen 19 Länder eine klare Absage.

Trump setzt weiterhin auf fossile Energieträger. Er will unter anderem den Export von Flüssiggas fördern. Dabei lässt sich der Wandel hin zu einer «sauberen» Energiezukunft nicht aufhalten. Eine neue Studie im Auftrag von Greenpeace Deutschland prognostiziert, dass erneuerbare Energien spätestens 2030 in allen G20-Ländern die günstigste Art der Stromerzeugung sein werden.

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Video: srf

Es könnte sogar noch schneller gehen. Ein Bericht der US-Investmentbank Morgan Stanley von letzter Woche geht davon aus, dass die Erneuerbaren bereits 2020 «die weltweit billigste Form der Energieerzeugung sein werden». Der wichtigste Treiber sei nicht die Politik, sondern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, schreiben die Analysten von Morgan Stanley.

Solarmodule 50 Prozent billiger

Mehrere wichtige Märkte hätten in letzter Zeit einen «Wendepunkt» erreicht. So seien die Preise für Solarmodule in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gesunken. Noch besser sieht es bei der Windenergie aus. In Ländern mit günstigen Windbedingungen, koste Windstrom nur die Hälfte oder ein Drittel der Energie, die in Kohle- oder Gaskraftwerken erzeugt werde, heisst es.

Dieser Vorteil werde sich dank immer effizienteren Windturbinen weiter verstärken, glauben die Autoren der Investmentbank. Sie sind gemäss Quartz überzeugt, dass die USA trotz des von Donald Trump beabsichtigten Rückzugs aus dem Pariser Abkommen dessen Klimaziele «übertreffen» und die CO2-Emmissionen bis 2020 gegenüber 2005 um 26 bis 28 Prozent senken werden.

Diese Entwicklung ist längst in Gang. Während Donald Trump gegen den Pariser Vertrag polemisiert, setzt Kalifornien, der bevölkerungsmässig grösste US-Bundesstaat, voll auf Solarenergie. Und der klassische Ölstaat Texas ist bereits heute der grösste Erzeuger von Windstrom in den USA.

Auch die Greenpeace-Studie, die pünktlich zum Hamburger Gipfel veröffentlicht wurde, bestätigt den Befund der erzkapitalistischen US-Banker: «Der Mythos, die Erneuerbaren seien ‹zu teuer›, konnte bereits mehrfach widerlegt werden, und der Kostenrückgang bei Wind- und Solartechnologien übersteigt bei weitem das Gros der Branchenerwartungen.» (pbl)

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65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gohts? 11.07.2017 20:31
    Highlight Highlight Die Klimaerwärmung ist grandios:

    - Es wird wärmer
    - Naturgewalten werden stärker
    - Die Menschheit wird ausgerottet
    ...

    Muahahahahaa!

    ääähm...
    ich mein...
    tragisch!
  • Ohniznachtisbett 11.07.2017 17:43
    Highlight Highlight Ich befürworte Erneuerbare. Ich finde Trumps Kohlemanie dämlich und unnötig. Genauso unnötig: Solche Prognosen. Wasserkraft war jahrelang DIE CASHCOW und sollte es auch bleiben... Personenfreizügigkeit gibt kaum Zuwanderung, den Pensionskassen ging schon 2010 das Geld aus, Öl wirds 2020 keins mehr geben, das Auto wird sich nie durchsetzen, mit Hitler kann man reden und Asbest ist nicht schädlich. Alles Prognosen die falsch waren... vielleicht stimmt diese. Es wäre schön.
  • Richu 11.07.2017 15:08
    Highlight Highlight Bin sehr überrascht, dass dem watson Journalisten nicht bekannt ist, dass der türkische Präsident Erdogan Frau Merkel und E. Macron in Hamburg am letzten Wochenende informiert hat, dass die Türkei den Pariser Klimavertrag nicht ratifizieren wird, wenn die von ex Präsident Hollande an die Türkei gemachten Zugeständnisse nicht realisiert werden!
  • Markus Hofstetter 11.07.2017 14:26
    Highlight Highlight Trotzdem wird uns das Speicherproblem bzw. die Verfügbarkeit zum richtigen Zeitpunkt noch einige Zeit beschäftigen.
  • Raphael Stein 11.07.2017 11:22
    Highlight Highlight Der wichtigste Treiber sei nicht die Politik, sondern die wirtschaftlichen....

    Ist und war in den meisten Fällen immer so. Seh ich doch bei mir selber.
  • m. benedetti 11.07.2017 10:37
    Highlight Highlight Die Fortschritte in der Batterietechnik und die rasante Entwicklung bei Lösungen mit Solartechnik wird die herkömmliche Verteilung von Energie dramatisch verändern. Weshalb? Weil sie einfach billiger sein wird und die Peaks besser abzudecken vermag als heute verwendete Technologien.
    Dazu dieser interessante Vortrag (englisch)
    Play Icon

  • Tom B. 11.07.2017 09:49
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion. Wenn ihr noch weiter nach links rutscht, dann fällt ihr demnächst von der Erdscheibe. . 😜
    Über die BR-Publikation der 800 nötigen Windräder in der CH wurde keine Top-Headline geschrieben. Warum wohl?🙄
  • dmark 11.07.2017 09:48
    Highlight Highlight Auch ich stehe der Windkraft etwas kritisch gegenüber. Windkraft als Windbremse und Verursacher lokaler Unwetter?
    Energie wird schliesslich nicht erzeugt, sondern lediglich gewandelt...
    http://www.donnerwetter.de/presse/immer-weniger-wind-durch-immer-mehr-windraeder_cid_24106.html
  • infomann 11.07.2017 09:28
    Highlight Highlight Ich hoffe die ewig gestrigen lesen das auch.Herr Rösti von der SVP wird keine Freude haben, die letzten Argumente gegen die erneuerbaren Energien schwimmen ihm noch davon.
  • Reich und sexy 11.07.2017 09:23
    Highlight Highlight Das sind unreflektierte fakenews. Mit Solar und Windenergie lässt sich kein stabiles Stromnetz betreiben. Veteinfacht kann man sagen: Es braucht zwei Stromnetze, eines wenn die Sonne scheint und der Wind bläst und eines wenn nicht. Diese Kosten dafür sind entscheidend und in der Studie nicht berücksichtigt. Und warum klärt uns watson nicht darüber auf? Weil sie es nicht wissen oder es nicht in ihr Weltbild passt. Schwache Leistung.
  • piedone lo sbirro 11.07.2017 09:21
    Highlight Highlight jene, die mit subventionen gegen die energiestrategie argumentieren, ist entgangen, dass die grössten subventionsempfänger die atomindustrie ist.

    geld für den abbruch und die lagerung nicht vorhanden. die steuerzahlenden müssen das berappen.


    kohlestrom: DE wird die produktion bis 2030 um 75% senken. 
dänemark produziert günstigen solarstrom - dies obwohl dort die sonne auch nicht mehr scheint als in der schweiz.


    die ideologisch fixierten sollen aufhören, das atomlobby-mantra zu beten und auf die falschen argumente einer frau martullo (subventionsjägerin) zu hören!
  • atomschlaf 11.07.2017 08:40
    Highlight Highlight Ist ja schön und gut, wenn zumindest das Kostenproblem in absehbarer Zukunft wegfällt. Nützt aber nur beschränkt, solange nicht auch eine kosteneffiziente Speichermöglichkeit besteht und es nur dann ausreichend Strom gibt, wenn die Sonne scheint und genügend Wind weht.
  • Yippie 11.07.2017 08:28
    Highlight Highlight Insbesondere Wasserkraft und Windenergie sind bereits seit längerem deutlich günstiger als die fossilen Energieträger, wenn man die Kosten für den CO2-Ausstoss (Klimawandel) miteinbezieht.

    Schön zu sehen, dass diese Message nun auch langsam bei den Investoren (hier Morgan Stanley) ankommt, so dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigt werden kann.
  • Triumvir 11.07.2017 08:25
    Highlight Highlight Ein reaktionärer alter Sack, setzt auf alte, dreckige Energie. Zum Glück kann jeder Bundestaat in den USA selber entscheiden, welchen Energieträger sie fördern möchten...
    • Vachereine 13.07.2017 00:34
      Highlight Highlight Du meinst das Schieferöl tief aus dem Boden, nicht war?
  • Gubbe 11.07.2017 08:16
    Highlight Highlight Diese Verherrlichung der erneuerbaren Energie ist immer mühsamer zu lesen. Auch Atomstrom ist erneuerbar. Aber ich bin auch kein Fan davon. Jetzt aber immer wieder diese monströsen Windräder als heilbringende Alternative zu bringen, ist falsch. Das obige Bild, evtl. eingefügte Teile, zeigt die enorme Weite in den USA. In der Schweiz hat es nahezu überall bewohnte Häuser. Ich möchte nicht die Rollläden öffnen, und sehe morgens einen so prächtigen "Windpark". Schon der Name soll zur Verniedlichung beitragen. Hügel und Berglandschaften mit Rädern. Die Touristik wird's freuen.
    • paddyh 11.07.2017 08:27
      Highlight Highlight Also auf meinem Planet wachsen Brennstäbe weder auf Bäumen, noch kommen sie einfach so dahergeflogen.
    • Philipp Löpfe 11.07.2017 08:29
      Highlight Highlight Seit wann ist Atomstrom erneuerbar? Wächst Uran neuerdings auf Bäumen, oder was?
    • fcsg 11.07.2017 08:32
      Highlight Highlight Atomstrom ist definitiv nicht erneuerbar. Uran wächst nicht nach! Die Sicht auf Autobahn, Bahngleise, Hochspannungsleitungen und Hochhäuser ist also nicht störend, ein paar Windräder auf schwach bebauten Hügeln, sollen aber den Niedergang der Schweiz besiegeln? Sorry, aber dieses Argument ist in der überbauten Schweiz sowas von schwach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vachereine 11.07.2017 08:05
    Highlight Highlight Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Nuklear-, Gas-, Erdöl- und Kohleindustrien werden ebenfalls per Innovation ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, bestehende Märkte behaupten und neue Märkte finden.
    Ich glaube, die Vorstellung, dass eine Technologie die andere ablöst, ist unzutreffend. Es gibt Marktanteile, die sich verschieben. Zum Beispiel wird heute immer noch, sogar wieder vermehrt, mit Holz geheizt, wie vor 5000 Jahren.
    Wir essen immer noch aus Keramiktellern, wie bereits in Babylon, aber auch aus Plastiktellern.
    Vielversprechend bzgl. Energie sind Flüssigsalz- und Kernfusionsreaktoren.
    • piedone lo sbirro 11.07.2017 09:13
      Highlight Highlight @Vachereine

      eine stromversorgung mit erneuerbaren energien ist eine gefahr für die monopolisten und profiteure des jetzigen systems, da ist schon nachvollziehbar, dass diese nichts unversucht lassen, den klimawandel zu leugnen bzw. die energiewende zu bekämpfen.

      umweltzerstörung und klimawandel werden weltweit zu weiteren grossen flüchtlingsströmen führen. dies dient ihrer SVP die ausländerhetze aufrecht zu erhalten.

      dass die atomlobby (SVP) in bezahlschreiber investiert ist mir nicht neu, die tiefen anforderungen die sie dabei stellen hingegen schon.
    • piedone lo sbirro 11.07.2017 09:14
      Highlight Highlight dass wir steuerzahler am schluss die zeche inklusive entsorgung des nuklearen abfalls und den abriss der AKW`s berappen werden, steht ausser frage.

      das ist neoliberalismus in reinkultur, und irgend jemand hat ja diese lobbygesteuerte rechtsbürgerliche mehrheit in vollem wissen um deren arbeitsweise nach bern gewählt.

      2016 haben die vier atomkraftwerke offiziell einen verlust von 617 mio eingefahren - aber das ist sicher nur ein teil der wahrheit.
      die massivst unterdeckten rückbau- und versicherungskosten, sowie die ungelöste entsorgungs-thematik sind darin noch nicht berücksichtigt.
    • Nick Name 11.07.2017 11:31
      Highlight Highlight Bei nicht erneuerbaren Energien geht es am Ende nicht mehr um «Märkte», sondern ums Vorkommen.
      (Nebenbei: Abgesehen davon machen wir uns und unsere Lebensgrundlagen mit der «freien» Marktwirtschaft selbst kaputt, weil wir in dieser zu kurzfristig handeln, weil es Egoismus, Habgier, Dummheit leider immer geben wird. Aber so sind wir Menschen wahrscheinlich nun mal...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpolloloco 11.07.2017 07:52
    Highlight Highlight naja, dass eine Studie im Auftrag von Greenpeace zu diesem Schluss kommt ist ja nicht sonderlich überraschend.

    Zu den Aussagen von Morgan Stanley: bitte Link zur Studie, ich habe nur entsprechende Artikel ohne Quellenangabe gefunden.

    Was m.E. beim Preiszerfall von Solarmodulen oft ausgeblendet wird: diese werden grossmehrheitlich in China hergestellt - zu welchen Bedingungen (Schutz von Umwelt oder Arbeitskräften) weiss niemand so richtig.

    Und ob die Kosten der Bandenergie in die Studie miteingeflossen sind geht aus dem Artikel leider nicht hervor.
  • walsi 11.07.2017 07:34
    Highlight Highlight So überraschend ist das nun auch nicht. Bei den erneuerbaren Energien ist ein Faktor wesentlich, der Betriebsstoff ist gratis. Die Sonne ist für alle gleich da und kann nicht eingepreist werden. Kohle, Uran und Gas müssen eingekauft werden. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die erneuerbaren Energien günstiger sind als diejenigen die auf fossile Brennstoffe oder Uran angewiesen sind.
    • Vachereine 11.07.2017 09:25
      Highlight Highlight Falsch. Zwar ist das Sonnenlicht nicht Eigentum, aber die Nutzung des Sonnenlichtes ist dennoch nicht kostenfrei. Zunächst muss man Bodenfläche besitzen. Das kostet. Dann muss man ein Solarkraftwerk errichten und dieses warten. Das kostet. Dann muss die gewonnene Energie verteilt werden. Es braucht ein Transportnetz. Das kostet.
      Es resultiert ein Preis pro KWh, genau wie bei allen anderen Kraftwerkstypen auch. Was nun kommerziell am billigsten ist, hängt nicht vom Energieträger ab, sondern von den aktuellen Marktbedingungen (Subventionen, Lohnkosten, Zölle).
    • Reich und sexy 11.07.2017 11:30
      Highlight Highlight Purer Blödsinn. Uran schreibt auch keine Rechnung. Aber es muss gewonnen werden, genau so wie das Kupfer, das Silizium oder die seltenen Erden für Solarzellen.
    • walsi 11.07.2017 12:23
      Highlight Highlight @Vacherin: Das sind alles kosten die ich bei Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke auch habe. Die kann ich also auf der Seite lassen. Ich habe aber keine Kosten für den Energieträger selber.
  • rodolofo 11.07.2017 07:27
    Highlight Highlight Das Schicksal ist stärker als "Ballon Man", wie das Meer stärker ist, als der dicke Bade-Tourist, der sich mit verschränkten Armen breitbeinig in der Gischt der Brandung am Sandstrand aufstellt und sich die Szenerie betrachtet.
    Dieses Meer kann harmlos und lieblich daliegen, als spiegelglatter See. Aber es kann auch mit meterhohen Wellen und Tsunamis aufwarten!
    Und wer sagt dass dieses Schicksal die Apokalypse will?
    Vielleicht will es uns ja auch zärtlich umarmen und küssen!
    • atomschlaf 11.07.2017 08:41
      Highlight Highlight Junge, Junge, was hast Du wieder geraucht...?!?
    • pamayer 11.07.2017 09:25
      Highlight Highlight Wahrscheinlich getrocknete Meeresbrise.
    • Ruffy 11.07.2017 13:11
      Highlight Highlight 😂😂 etwas weniger drogen das nächste mal ;)
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  • Walter Sahli 11.07.2017 07:23
    Highlight Highlight Trump wird's als Erfolg seiner Politik verkaufen, wenn die USA die Klimaziele übertreffen. Und seine Anhänger werden es glauben.
  • Kaspar Floigen 11.07.2017 07:16
    Highlight Highlight Erzeugung kann noch so günstig sein. Wenn sie zeitlich nicht auf die Nachfrage angepasst werden kann, ist sie im Grunde wertlos. Erst wenn Gesamtsystem Erneuerbare + Speicher günstiger ist, kann man von einem Vergleich mit fossilen Brennstoffen reden.
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